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  Black n' White

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Scarba
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Black n' White   So Apr 15, 2018 7:57 pm

Am Rande von Los Angeles schlugen wir unser Lager auf. Erschöpft von der etwas längeren Reise ließ ich mich auf einen Felsen sinken und atmete erstmal tief durch. Rydstrom und Rök, die ebenfalls mit von der Partie waren, ruhten sich auch aus, bis mein Bruder sein Wasser in seinem Gepäck suchte. Einen Moment lang sah ich ihm dabei zu, wischte mir dann den Schweiß von der Stirn und verschränkte dann die Arme hinter dem Nacken. Der Krieg hatte uns zurück nach Rothkalina gerufen - es war anstrengend. Wir haben es geschafft ein Schwert zu ergattern, das Omort - einen bösen Hexenmeister, der gerade auf dem Thron meines älteren Bruders saß - mit Sicherheit und für immer tötete ... doch wir kamen nicht zu ihm durch. Eins musste man diesem ungewaschenen Ekelpaket lassen - eine Armee aufstellen .. das konnte er. Niemand von uns redete und so sah ich zu der Stadt, deren Gebäude in einiger Entfernung von uns aufragten und sah die Scheinwerfer der Autos auf den Autobahnen, welche Los Angeles umgaben. Zugegeben, ich hatte immer gedacht, dass ich alles locker schaffen könnte .. doch in diesen drei Wochen, in denen wir dort waren, wurde ich an meine Grenzen gebracht, fast getötet. Dem Tod ins Auge zu sehen ... naja, steht nicht gerade auf meiner To-Do-Checkliste von Dingen, die ich in meinem unsterblichen Leben erleben wollte. Eine Frau wäre jetzt gut ... aber Rydstrom kann das nicht leiden ... naja gut, was kann er an mir schon überhaupt leiden? Mein Blick schoss zu ihm und ich verzog kurz das Gesicht. Ich wusste, dass ich einen Fehler begangen hatte ... einen schrecklichen sogar ... doch wurde es nicht nach beinahe 1000 Jahren Zeit, einander zu verzeihen? Leise knurrend holte ich mein Dämonenbräu hervor und - wie sollte es anders sein - kassierte ich einen missbilligenden Blick von Rydstrom. "Was?", fragte ich ihn mürrisch und hob dann die Öffnung der Flasche an meine Lippen, um einen tiefen Schluck zu nehmen, doch bevor das geschah wurde mir sie aus der Hand gerissen.
Zur Hölle mit ihm! "Es kann dir doch egal sein, dass ich trinke und jetzt geb sie wieder her![/i], knurrte ich meinen Bruder an, der über mir aufragte und die Flasche in seiner Hand hielt. Wütend starrte ich ihm in die grünen Augen - ebenso grün wie meine - und entblößte meine Fänge. Manchmal hatte ich keine Ahnung, wie ähnlich und doch unterschiedlich wir sein konnten. Vom Aussehen trennten uns eigentlich nur die Haarfarbe und seine Narbe im Gesicht, aber vom Charakter könnten wir nicht verschiedener sein. Er will immer der ernstem königliche Dämon sein, aber manchmal geht er damit zu weit! Und ich .. naja, ich ... vielleicht lebe ich ein wenig verschwenderisch, aber wen juckte das?! Mir ging es gut! Eine Lüge. Sofort blendete ich den Gedanken aus und konzentrierte mich vollends auf Rydstrom. "Du sollst nicht immer trinken. Dein Frauenverschleiß und deine .. Söldnerart sind schon schlimm genug, aber du brauchst auch nicht noch betrunken sein!", warf er mir vor, als wäre ich ein Hund, den man erziehen müsste. [b]"Das hast du nicht zu entscheiden!, brauste ich auf, war blitzschnell auf meinen Beinen und griff nach dem Dämonenbräu - doch Rydstrom fing mich ab und seine Augen verfärbten sich schwarz. "Ich warne dich Cade, ich habe keine Lust auf dieses Spielchen."
"Ich auch nicht, verdammt!", brüllte ich und es artete schon beinahe in einen Kampf aus. Bald schon ging es nicht mehr um das Dämonenbräu .. sondern um das, was zwischen uns lag .. ich sah es in seinem Blick, der mich durchbohrte. Du bist Schuld daran, dass ich nicht mehr der König von Rothkalina bin ... du hast es vermasselt und jetzt musst du es wiedergutmachen. Ich hatte echt genug von dem Scheiß! Ich wusste selber, dass ich verdammt dumm geweswen war und ich hatte wirklich keinen Bock mehr, mich ständig deswegen mit ihm zu streiten.
"Hey .. hört auf, ihr beide!", ertönte Röks dröhnende Stimme und sofort hielten wir inne. Erst jetzt merkten wir, dass wir uns schon halb in unsere Dämonengestalt begeben hatten und uns wohl wirklich verletzt hätten, wenn es so weitergegangen wäre. Geschockt sah ich Rydstrom an, der sich bereits von mir abwendete. "Schau nur, was du anrichtest", hörte ich ihn leise knurrten und meine Fäuste ballten sich, bis die Knöchel weiß hervortraten. Stumm griff ich nach dem Dämonenbräu, das Rydstrom schließlich wieder egal gewesen ist, und setzte mich dann mit dem Rücken zu den anderen etwas weiter weg auf den Boden. Wut und Trauer zugleich wüteten in mir, während ich mir das Dämonenbräu nur so hinunterkippte - das Brennen des Alkohols war wohltuend und gerade das beste, was mir passieren konnte. Launisch knurrend beugte ich mich dann etwas vor und starrte in die Ferne. Es tat mir leid, was passiert war, doch wir hatten es geschafft das Schwert zu besorgen - ein erster richtiger Schritt - und dennoch sah er mich weiterhin als das schwarze Schaf an, das niemand haben wollte. Wütend brüllte ich auf und schmiss die Flasche ins Gras, was niemand von den beiden zu stören schien. Ich habe es so satt! Zum Glück würde ich bald wieder in der Bar arbeiten können ... und die Frauen und der Alkohol würden mir dabei helfen, diese Scheiße zu vergessen.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   So Apr 15, 2018 9:25 pm

Mit leisen schritten lief ich durch die eher abgelegene Gegend etwas ausserhalb von Los Angeles. Nach dem Gespräch mit mit meinem Vater brauchte ich erst einmal meine ruhe um darüber nachzudenken. Nach langer Zeit hatte er mich heute morgen Aufgesucht und mir mitgeteilt er hätte einen der Mörder meiner Mutter ausfindig machen können...Cadeon Woede… unbewusst ballte ich meine Hände zu fäuste, er hatte mein Leben zerstört... hatte mir das wichtigste in meinem Leben genommen. Wut breitet sich in meinem ganzen Körper aus und ich zwang mich einen kurzen moment stehen zu blieben die Augen zu schliessen und tief durchzuatmen. Ich durfte mich nicht von meiner Wut leiten lassen doch trotzdem würde ich Rache nehmen. Immer wieder sah ich den starren und leblosen Blick meiner Mutter vor den Augen, sie lag da in dem ganzen Blut völlig verunstaltet. Wer zu so etwas schrecklichem imstande war musste ein Monster sein… ein Monster das es nicht verdient hatte zu leben, so eine tat war unverzeihlich.
Noch immer stand ich mit geschlossenen Augen am gleichen Ort als ich Stimmen wahrnahm, sofort riss ich alarmiert meine Augen auf und griff zu meinem Dolch den ich immer unter meinen Kleider für Notfälle hatte. Mit leisen Schritten näherte ich mich den Stimmte bedacht darauf das man mich nicht gleich entdecken würde, bis ich drei Gestallten erblickte. Ich musterte die drei bis mein Blick bei dem einen hängen blieb der etwas abseits am Boden sass und mein Atem stockte. Er war es, Cadeon Woede, er musste es sein. Mein Vater hatte mir ein Bild hinterlassen das ich nun hervor holte einen kurzen Blick darauf war und es dann wütend in meiner Faust zerknüllte und weg warf. Mein Körper zitterte voller Wut, er wagte es einfach mein Leben zu zerstören und dann einfach gemütlich hier zu sitzen und so zu tun als wäre nichts. Ich wollte schon überstürzt los stürmen um ihn zu töten besann mich aber noch genau im richtigen moment an die Worte meines Vater. Er war ein Scarba, gegen einen Scarba hätte ich keine Chance und erst recht nicht wenn sie zu dritt waren. Ich zwang mich meine Wut runterzuschlucken, versteckte mein Dolch wieder unter meinen Kleidern und lies ein lächeln auf meinem Gesicht erscheinen. Ich musste mir einen Plan zurechtlegen und ihn dann aus einem Hinterhalt heraus töten und was gab es nichts besseres als eine unschuldige Frau zu spielen die sich verlaufen hatte. Mit zaghaften Schritten trat ich an ihn heran behielt die drei jedoch gut ihm Auge im falle sie sich gleich auf mich stürzen würden. „Entschuldige“ sprach ich und lies meine Stimme unsicher und zögerlich wirken lief noch ein paar Schritte bis ich einige Meter von ihnen entfernt stehen blieb. „Könnt ihr mir helfen?“ Sprach ich schüchtern weiter und lies ein leichtes lächeln auf meinen Lippen erscheinen „ich habe mich verlaufen und weis nicht mehr wie ich nach Hause komme… es sieht alles so gleich aus hier“ Ich musste mich zwingen meinen freundlichen Gesichtsausdruck aufrecht zu erhalten, was ich da tat war eindeutig unter meiner Würde doch wenn ich mich Rächen wollte musste ich mich an meinen Plan halte. Ich hatte gehört Cadeon hätte eine Frau nach der anderen und genau das wollte ich mir zu nutze machen. Und dann... wenn er es nicht erwarten würde... dann wäre sein Leben auch schon vorbei und ich konnte vielleicht endlich mit meinen Erinnerungen abschliessen und ein glückliches Leben führen. Gespannt wartet ich auf Cadeons Reaktion würde er mir das ganze abkaufen… für ihn war ich ja sowieso nur ein schwacher Mensch… er konnte mich fast nicht als Gefahr einschätzen.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   So Apr 15, 2018 10:21 pm

Es vergingen Minuten, in denen ich die ganze Flasche leerte - bis die Wirkung des Bräus einsetzen würde, dauerte es noch ein paar Minuten, allerdings wäre ich dann wirklich sturzbesoffen. Seufzend fuhr ich mir über eines meiner Hörner und sah dann über die Schulter zu den beiden anderen. Ich begegnete Rydstroms Blick und entblößte meine Fänge, ehe ich meinen Blick wieder von ihm abwendete. Ich hatte wirklich keine verdammte Ahnung, was ich tun könnte, damit er mir verzieh oder mich nicht mehr als einen Nichtsnutz betrachtete ... wahrscheinlich würde er wollen, dass ich alleine mit dem Schwert nach Rothkalina reiste und Omort tötete ... was Selbstmord war. Grummelnd kratzte ich mich an der Wange, als ich auf einmal Schritte hörte und ein neuer Geruch in meine Nase kam. Hm? Wer sollte sich denn hierher verirren? Ich drehte mich um und runzelte die Stirn, als ich eine Frau erblickte - jung und ... menschlich. Das erkannte ich an ihrem Geruch. Instinktiv knurrte ich und betrachtete sie.Menschen sind schwach ... mit der werde ich fertig. Also stand ich auf, ohne auf Röks und Rydstroms Reaktion zu achten, und kam auf die Fremde zu, meine Hände tief in den Hosentaschen vergraben. Währenddessen glitt mein Blick noch einmal prüfend über sie und jetzt stellte ich fest ... dass sie gar nicht mal so schlecht aussah für eine Sterbliche. Ihre blauen Augen waren auffällig .. und sie hatte langes braunes Haar, das wunderschön ... nein, bestimmt nicht wunderschön aussah. Verwirrt über meine eigenen Gedanken schüttelte ich den Kopf und blieb dann vor ihr stehen. Fast hätte ich losgelacht, da es einfach so absurd war, dass ein Scarba vor einem Mensch stand und sie nicht einmal zurückschreckte ... wenn sie wüsste, was er war ... dann hätte sie schon längst das Weite gesucht. "Ich kann dich nach Hause bringen, Schätzchen, ich kenne die Stadt wie meine Westentasche", sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen und sah ihr dabei in die Augen. Ich hörte wie Rydstrom sagte: "Das kannst du vergessen, Cade!", doch auf einmal schien der Duft dieser Frau meine Sinne komplett zu erfüllen und ich konnte den Blick nicht eine Sekunde von ihr abwenden, es war, als würde sie mich dazu zwingen sie anzusehen. Was stimmt nicht mit mir?! Und plötzlich hörte ich ein Krachen und blinzelte überrascht. Wo kam das denn her? Voller Verwunderung zog ich die Augenbrauen zusammen und da war das Krachen wieder - und dann begriff ich. Es war mein Herz. Oh ihr Götter ... nein ... nein! Sie war meine Braut ... ein ... ein Mensch! Das konnte nicht gut gehen .. auf keinen Fall! Und doch fühlte ich mich bereits zugleich zu ihr hingezogen, mein dämonischer Instinkt schrie in mir auf. Okay, ich begleite sie nach Hause und dann muss ich schleunigst weg.
Erst jetzt merkte ich, dass ich sie angestarrt hatte, während das alles mit mir passiert ist und schnell sah ich zu Rydstrom. "Ach komm, ihr braucht mich sowieso nicht", meinte ich zu ihm und ich begann bereits etwas undeutlich zu reden, was natürlich am Dämonenbräu lag. Seufzend und noch immer etwas durcheinander fuhr ich mit durchs Haar, nahm mein Gepäck und ignorierte dann meine zwei Gefährten, lief zur Frau und packte ihre Hand. "Hier lang, Menschling", sagte ich und lief dann einfach voraus. Mir war es egal, ob es ihr gefällte, dass ich ihre Hand nahm, aber das durfte ich ja wohl bei meiner verdammten Gefährtin. Glauben wollte ich es zwar immer noch nicht, aber ... naja, vielleicht machte das auch der Alokohl mit mir und das alles war gerade nur Einbildung. "Wie hast du dich eigentlich hierher verwirrt? Ich denke kaum, dass du hier draußen wohnen wirst", meinte ich und sah zu ihr runter.Während ich sie so ansah überkam mich tatsächlich ein wenig der Beschützerinstinkt .. sie war so zerbrechlich, beinahe wie Glas. Immerhin würde ein starker Handgriff von mir reichen und ihre Knochen wären gebrochen. Sie kann so leicht sterben .. Und in Los Angeles trieben sich so viele Wesen rum ... verdammt, warum dachte ich überhaupt so?! Sie konnte nicht meine Gefährtin sein! Ein leises Knurren kam von mir. "Weißt du, wo du wohnst .. vielleicht ungefährt?", fragte ich dann und konnte mir anschließend ein Grinsen nicht verkneifen. Mein Orientierungssinn war gerade auch dahin ... das könnte lustig werden, sie nach Hause zu bringen ..
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   So Apr 15, 2018 11:00 pm

Ich sah wie Cadeon aufstand und musste mich Zusammenreisen meinen unschuldigen Gesichtsausdruck aufrecht zu erhalten als er mir näher trat. Während er auf mich zu lief hatte ich zeit ihn genauer zu studieren, das erste was mir an ihm auffiel waren seine wunderschönen leuchtenden grünen Augen, es war schon beinahe schade ihn zu töten doch das was er getan hatte war unverzeihlich, er war ein Monster, ein Monster ohne Gefühle. Ich musste mir ein triumphierendes lächeln unterdrücken als er meinte das er mich nach Hause brachte, er hatte es mir wirklich abgekauft oder er war einfach so versessen auf Frauen das es ihm egal war. Mein Blick wanderten zu den anderen als der eine etwas sagte, Cade also, sie hatte sich nicht getäuscht, er war es wirklich. „Das wäre toll“ antwortete ich auf seine als ich mein Blick wieder auf Cade richtete und schenkte ihm ein bezauberndes Lächeln. Die Tatsache das er mich Schätzchen genannt hatte ignorierte ich gekonnt obwohl es die Wut ihn meinem innern nur noch weiter steigerte, er hatte nich das recht mich so zu nennen.
Ich senkte mein Blick auf den Boden und wartet was nun passieren würde, vielleicht war die Gelegenheit gar nicht mehr so weit entfernt, so naiv konnte er doch nicht wirklich sein aber ich durfte ihn auch nicht unterschätzen er war ein sehr starker Gegner und der einzige Vorteil den ich hatte war die Überraschung, wenn mir die nicht gelingen würde dann wäre es vorbei mit meinem Leben. Erst als er mich an der Hand packte erwachte ich wieder aus meinen Gedanken und zuckte zusammen. Die erste Reaktion die mir in den sinn kam war sofort meine Hand wegzuziehen doch ich verzog nur leicht das Gesicht und lief hinter ihm her.
„Ich…“ ja was sollte ich ihm sagen „ich... habe ein bisschen abstand gebraucht“ sprach ich schliesslich und eigentlich war das ja auch die Wahrheit. Nie hätte ich damit gerechnet ihn hier anzutreffen. „Das Stadtleben ist manchmal echt stressig“ meinte ich schliesslich noch damit er nicht nachfragen würde und hoffte er würde sich damit zufrieden geben. Mein Blick hatte ich auf den Boden gerichtet während ich neben ihm her lief, mein Vater wäre stolz auf mich wenn er wüsste wie schnell ich sein Auftrag erfüllen konnte. Doch das war mir ja eigentlich egal, das einzige was ich wollte war mit allem abzuschliessen, alles zu vergessen und endlich wieder anfangen zu leben… ein normaler Mensch zu sein, so hatte ich es jedenfalls mit meinem Vater ausgemach nach dem ich Cadeon erledigt hätte würde er mich ein für alle mal in ruhe lassen. Gespielt schüchtern hob ich bei seiner frage den Kopf und blickte ihn an und stellte mich weiterhin naiv  „ irgendwo in der mitte...“ sprach ich und lies ein verlegenes lächeln auf meinen Lippen erscheinen.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Mo Apr 16, 2018 9:57 pm

Abwechselnd blickte ich nach vorne, um zu schauen, wo wir lang liefen, und zu der Frau neben mir, die wohl meine Gefährtin sein sollte. Als sie meinte, dass sie Abstand gebraucht hatte, grinste ich breit. "Ich brauche auch oft Abstand", sagte ich mit einem Lachen, obwohl ich es gar nicht so lustig fand. Aber ich wollte auch niemandem zeigen, wie sehr mir das eigentlich zusetzte .. die ganze Sache mit meinem Bruder, der Verlust seiner Krone, meine Schuld ... und obwohl ich mich mit vielen Leuten umgab, mit so vielen Frauen schlief .. fühlte ich mich verdammt einsam. Doch genug davon.
Als sie meinte, dass das Stadtleben manchmal echt stressig war, zuckte ich mit den Schultern. Naja, das konnte ich nicht gerade behaupten, wenn man als Barkeeper jeden Abend die beste Zeit seines Lebens hatte. Ich unterdrückte ein Grinsen, doch es schlich sich doch auf meine Lippen, als sie meinte, dass sie irgendwo in der Mitte wohnen würde. "Das kriegen wir irgendwie schon hin, auch wenn ich nicht ganz nüchtern bin", sagte ich lachend und sah dann zu wieder zu ihr runter - mit jeden Augenblick, den ich sie betrachtete, wurde sie noch schöner, doch das konnte einfach nicht sein! Sie war ein Mensch und das beendete schon die Diskussion ... es konnte einfach nicht gut gehen. Vor allem, wenn sie erfuhr, dass ich gar kein Mensch war, würde sie mich für einen Wahnsinnigen halten. Es war einfach zum Scheitern verurteilt .. wahrscheinlich würde es dabei bleiben, dass ich sie nach Hause begleitete und es stellte sich anschließend heraus, dass mein Instinkt sich das nur eingebildet hat. Das wäre eindeutig das beste für mich. Und für sie auch, natürlich
Bald schon befanden wir uns im Zentrum von Los Angeles und mittlerweile war es auch schon Nacht. Ich blinzelte und langsam beschlich mich ein ungutes Gefühl ... als ob es mich vor etwas warnen wollte ... doch vor was? Instinktiv streckte ich meinen Arm aus, um meine .. äh .. Gefährtin näher an mich zu ziehen, doch hinderte mich noch im letzten Moment daran. Lass es einfach, Cade! Naja, eigentlich war ich nie vor so etwas zurückgeschreckt .. aber ein anderes Gefühl sagte mir, dass ich bei ihr vorsichtig sein sollte. Also keine Option für eine Nacht. Doch warum fand ich das auf einmal gar nicht so schlimm? Irgendwas stimmte mit mir nicht! Mein Instinkt spiele verrükt und betrunken war ich auch noch .. ich hoffte, das war schnell vorbei, denn es verwirrte mich einfach, verdammt nochmal!
Irgendwann blieb ich stehen und kratzte mich an meiner stoppeligen Wange, während ich grinsend zu ihr runtersah. "Ich denke jetzt sind wir .. irgendwo in der Mitte. Jetzt muss du mir aber helfen", meinte ich zu ihr und meine grünen Augen ruhten auf ihrem Gesicht. Solche schönen Augen habe ich noch nie gesehen ... fast wie Ozeane ... Einen Moment lang stand ich einfach nur da und staunte über ihre Schönheit, bis ich auf einmal ein lautes Krachen hörte. Erschrocken fuhr ich herum und erblickte hasserfüllte Augen, die mich fixierten. Mein betrunkener Verstand begriff sofort, dass etwas nicht stimmte. "Pass auf", sagte ich noch warnend, ehe die Kreaturen aus den Schatten stürzten. Bei ihrem Anblick verzog ich angeekelt das Gesicht - es waren schattenhafte Wesen mit acht Augen und Tentakeln .. und sie hatten Reißzähne. Ich hatte zwar keine Ahnung, wie solche abgrundtief hässlichen Wesen entstehen konnten, doch sie waren leider echt verdammt gefährlich, da sie einem die Lebensenergie aussaugten. Nun ja, man mag meinen, für einen Unsterblichen wie mich wäre das nichts - falsch. Es konnte einen Unsterblichen sogar umbringen, auch einen starken Scarba wie mich.
"Mach nichts dummes, ja?", sagte ich zu der Frau, straffte meine Schultern und drohte unsere Gegner knurrend an. Wieder regte sich der Beschützerinstinkt in mir und befahl mir, meine Gefährtin zu beschützen. Nun ... sie ist nicht meine Gefährtin, aber ich werde sie schützen ... Einen Mensch wie sie kann man einfach innerhalb von Sekunden umbringen ... das konnte ich .. wollte ich nicht zulassen. Sie griffen mich an, klammerten sich mit ihren Tentakeln an mich und vergruben ihre Zähne in mein Fleisch. Vor Wut brüllend zerrte ich sie mit brutaler Kraft von mir herunter und begann mich dabei bereits in meine Dämonengestalt zu begeben - ich wurde noch größer, als ich ohnehin schon war, meine Haut verdunkelte sich und meine Gesichtszüge wurden schärfer, dämonischer. Ein weiteres Brüllen löste sich aus meiner Brust, zerriss die kühle Nachtluft, während ich die Kreaturen mit meinen bloßen Klauen zerfetzte - schon bald erfüllte der Geruch ihres Blutes meine Sinne. Ich korregiere mich .. kämpfen ist besser als alles andere Ich mochte auf andere brutal und kalt wirken, doch ich war nun einmal ein Scarba .. was erwartete man? Schlussendlich war ich ebenso ein Monster .... als ich kurz zu der Fremden blickte, keuchend und mit Blut bedeckt, war da eine ... Verbindung. Ja, ich spürte es deutlich ... meine Augen klebten förmlich an ihr und Herzschlag beschleunigte sich - immer noch total ungewöhnlich, es schlagen zu hören ... Das kann nicht sein, verdammte Scheiße ..! Erst als ich von dem letzten überlebenden Monster angefallen wurde, konnte ich mich von ihrem Anblick losreißen und machte dem Gegner noch den Garaus.
Meine breiten Schultern hoben und senkten sich unter meinen schweren Atemzügen, als ich zu ihr getorkelt kam und mich langsam zurückverwandelte und so aussah, als wäre gar nichts passiert - wenn man das Blut ignorierte. "Geht es ... dir gut ..?", fragte ich noch etwas außer Atem und hob meine Hand, wollte sie ihr instinktiv auf die Schulter legen, doch hielt mich noch im letzten Moment davon ab. Verwirrt fasste ich mir an die Stirn. Scheiße, dieser ganze Mist hatte auch nicht gefehlt! Was wenn sie wirklich meine Gefährtin war ...?!
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Mo Apr 16, 2018 10:38 pm

Cade erwiderte mein grinsen und meinte das wir das schon hinkriegen würden, ich musste mir ein hämisches lachen unterdrücken und senkte den blick auf den Boden und meine Schüchternheit weiter zu spielen. Wenn der nur wüsste, ich kannte jeden noch so kleinen Winkel der Stadt und hallo... wie doof musste man sein sich zu verirren aber solange er es mir abkaufte war alles gut. Ich folgte ihm während er mich durch die Strassen führe bis er irgendeinmal stehen blieb und mich ansah. Erneut fiel mir auf was für wunderschöne Augen er hatte und wäre beinahe darin versunken doch die Tatsache das er der Mörder meiner Mutter war liess mich sofort den Blick abwende… ich durfte nicht solche Gedanken haben… er war ein Monster… er hatte sie kaltblütig getötet. Sollte ich jetzt so tun als hätte ich noch immer keine Ahnung wo wir waren oder sollte ich ihn zu mir nach Hause führen. Während ich noch darüber nachdachte ertönte plötzlich ein Krachen, sofort spannte sich mein Körper an und meine Hand fuhr zu meinem Dolch.
Wenn ich mich jetzt verteidigen würde so würde mein ganzes Spiel auffliegen hin und her gerissen stand ich noch immer am gleichen fleck sollte ich Cade vertrauen… konnte ich ihm vertrauen? Ich musste… sonst würde er sofort merken das ich anders war. Ich lies meine Hand wieder sinken und blickte die Wesen gespielt erschrocken an. Nichts dummes machen… was sollte ich den schon anstellen? Während sich Cade in den Kampf stürzte blieb ich einfach an der gleichen Stelle und tat so als wäre ich geschockt vor dem Schauspiel was sich mir bot. Und zum ersten mal in meinem Leben sah ich einen Scarba in Dämonengestall, das Brüllen das er ausstiess liess mein ganzer Körper erzittern und ich war froh das es nicht mir galt. Erst jetzt wurde mir bewusst mit wem ich es da aufnehmen wollte, er tötete die Wesen ohne zu zögern mit solch einer Leichtigkeit das es mir kalt den Rücken runterlief.
Als er auf mich zu lief und sich langsam wieder zurück verwandelte tratt ich einige schritte zurück und blickte ihn mit grossen Augen an. „Fass mich nicht an“ brachte ich leise hervor als er seine Hand hob und stolperte noch ein paar schritte zurück. Jetzt musste ich mein bestes geben um ihn davon zu überzeugen das ich noch nie zuvor ihn meinem Leben ein Wesen gesehen hatte. „Was… was bist… du?“ brachte ich stotternd über meine Lippen und blickte ihm noch immer mit grossen Augen an „du… du hast… sie getötet“ ich lies mein Blick über die toten Wesen schweifen und wahr insgeheim froh das er sie umgebracht hatte für mich wäre das um einiges mehr aufwand gewesen als für ihn.
Erneut trat ich ein paar schritte zurück und starrte ihn mit grossen Augen an, was würde ein Mensch in solch einer Situation tun? Würde er in Tränen ausbrechen? Erstarren oder doch einfach davon laufen? Ich entschied mich für die letzte Entscheidung und trat noch einige Schritte zurück ehe ich mich abwandte und los rannte in der Hoffnung das er mir folgen würde um das ganze wieder richtig zu stellen.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Di Apr 17, 2018 7:37 pm

Erst jetzt fiel mir der Blick auf, den sie mir zuwarf - mit großen Augen sah sie mich geschockt an und ich erstarrte - Scheiße, ich hatte vergessen, dass sie ein Mensch war ... und ich für sie garnicht exisitieren durfte. Auch meine Augen weiteten sich, als ich das begriff und begann, hektisch den Kopf zu schütteln. "Bitte ... ich weiß, es war schrecklich, dass du das gesehen hast ... aber lass es mich erklären ...", sagte ich leise und eindringlich - ihre Worte, dass ich sie nicht anfassen soll, hatten mich wirklich verletzt .. auch wenn ich keine Ahnung hatte, warum es mich so hart traf. Auch der Blick, den sie mir weiterhin zu warf, wie sie vor mir zurückwich, als wär ich ein Scheusal ... all das .. tat so weh. Schlussendlich bist du selber nichts anderes als ein Monster ... schon vergessen? Vor Verbitterung verzog ich den Mund und konnte sie nicht ansehen. Alle hassten mich und sie bildete da keine Ausnahme. Was ich war, fragte sie? Beinahe hätte ich gelacht. Das wollte sie nicht wissen ...
"Ich habe sie getötet, weil sie uns sonst kalt gemacht hätten ... bitte, versteh das doch ..", unternahm ich noch einen Versuch, doch ich hätte es mir sparen können. Sie stolperte noch ein paar Schritte zurück, während ich die Hand langsam nach ihr ausstreckte, doch da machte sie kehrt und rannte davon. "Nein, warte!, brüllte ich und zögerte keine Sekunde lang um ihr zu folgen. Ich wusste nicht warum ich mir überhaupt die Mühe machte, aber ich musste es ihr erklären ... auch wenn das wahrscheinlich nichts änderte. Mein Instinkt trieb mich an und ich folgte locker ihrem Duft, der noch immer in der Luft hing. Schon bald hatte ich sie eingeholt und ich stellte mich direkt vor sie - bestimmt wirkte ich bedrohlich auf sie .. als würde ich gleich auf sie losgehen ... doch als ich sie ansah, wusste ich, dass ich das niemals machen könnte.
"Bitte, hör mir zu", sagte ich so ruhig wie möglich, obwohl in mir drinnen so viele Gefühle tobten, dass es mich verwirrte. "Ich weiß, was du gesehen hast ... du hast ein Monster gesehen. Und ja ... das bin ich auch, das brauchst du mir nicht sagen ..", brachte ich mit heiserer Stimme hervor und schluckte. "Ich weiß was ich bin ... ein Scarba .. etwas, das es nicht geben darf. Ein Dämon ... vergiftet mit dem Blut eines Vampirs .. gegen meinen Willen ...", brachte ich hervor und echter Schmerz zeigte sich auf meinem Gesicht, als die Erinnerungen mich überkamen. Beinahe schon gequält blickte ich sie nun an. "Ich weiß, dass du das alles nicht verstehst, Menschling, und das brauchst du auch nicht ... aber ich würde dir nichts tun ... ich wollte dich nur verteidigen." Warum kam es mir so vor, als würde ich hier nur meine Zeit verschwenden? Sie würde sich genauso wie alle anderen von mir abwenden und mir den Tod wünschen - sogar Mythenweltwesen waren da nicht anders. Oder sie würde wieder ängstlich davon rennen ...
Kopfschüttelnd strich ich mir über eines meiner Hörner und sah ihr dann in die Augen, die ich so schön fand. Die Verbundenheit, die aufkam, raubte mir wieder den Atem und ich konnte meinen Blick - mal wieder - nicht abwenden. "Ich würde dich gerne noch nach Hause begleiten .. aber ich kann auch verstehen, wenn du mich nicht mehr sehen willst ...", flüsterte ich leise, sah ihr dabei die ganze Zeit in die Augen - und erst jetzt merkte ich, dass ich ihr einen Schritt näher gekommen war. Sofort beschleunigte sich mein Atem. "In mir sieht nur jeder das Monster .. aber gut, ich leugne es nicht. Ich dachte .. ich gäbe noch Wesen, die vielleicht .. anders denken. Aber ich glaube, das ist ein Märchen", fuhr ich fort, fast schon zerbrechlich und ehe ich michs versah, lag meine große Hand bereits auf ihrer Schulter - sanft und ungezwungen. "Ich denke, ich kenne deine Antwort, Menschling", sagte ich dann nach einiger Zei, entfernte mich von ihr und presste die Lippen aufeinander, da es mich so sehr schmerzte. Rydstrom hat doch Recht ... zu was bin ich eigentlich zu gebrauchen? Nun .. zum töten. Da bin ich verdammt gut. Aber sonst ..
Langsam drehte ich mich um und machte Anstalten, zu gehen. Sie würde es bestimmt auch alleine nach Hause schaffen.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Di Apr 17, 2018 11:10 pm

Ich hörte noch wie er mir hinter her brüllte doch ich rannte weiter und hörte auch schon einige Sekunden später seins Schritte hinter mir. Mein Plan ging auf, er folgte mir. Als er dann vor mir stand und mir den Weg abschnitt setzte ich sofort einen Ängstlich Gesichtsausdruck auf und wich ein paar Schritte vor ihm zurück. Aufmerksam hörte ich ihm zu, er betitelte sich selber als Monster? Aber wieso tötete er unschuldige wenn er sich selber als Monster sah, er konnte sein Leben ja so leben wie er wollte ohne dabei andere Leben zu zerstören. Wegen ihm war mein Körper voller Narben, wegen ihm wurde mein Vater auch zu einem kaltherzigen Monster nur wegen ihm. Als er sagte das er gegen seinen Willen ein Scarba wurde blickte ich ihn einen kurzen moment überrascht an ehe ich meine ängstliche Maske wieder unter Kontrolle hatte. Doch den Blick den er mir schenkte war so voller Schmerzen das ich schon beinahe Mitleid mit ihm bekam doch sofort schoben sich die Bilder meiner ermordeten Mutter in mein Kopf und zurück blieb nur den hass auf ihn.
Ich senkte meinen Blick auf den Boden und hoffte das er meine Gedankengänge so nicht mitbekommen würde, erst als er wieder ein Schritt näher trat hob ich meinen Kopf und blickte direkt in seine grünen Augen die mich anfunkelten. Wieso wollte er mich eigentlich noch immer so umbedingt nach Hause begleiten, wollte er sich nur mit mir vergnügen oder steckte da noch mehr dahinter… war er wirklich so ein Frauenaufreisser wie ich es gehört hatte? Als er seine Hand auf meine Schulter legte durchfuhr mich ein leichtes kribbeln und ich spannte mein Körper an, was war das? So etwas hatte ich noch nie gefühlt es fing in meiner Schulter an und breitete sich langsam in meinem Köper aus. Doch es war kein unangenehmes Gefühl… nein… es fühlte sich sogar gut an. Als er die Hand wieder weg nahm und sie von mir entfernte verschwand das ungewohnte Gefühl sofort wieder. Verwirrt schüttelte ich den Kopf, es musste etwas mit seiner Berührung zu tun haben, vielleicht weil er ein Scarba war?
Ich merkte wie er sich umdrehte und verschwinden wollte, lies er mich jetzt einfach alleine zurück… ich musste doch meinen Plan weiterführen oder sollte ich ihn morgen in der Bar besuchen gehen… nein es war besser ihn jetzt aufzuhalten. „Cade“ brachte ich leise aber bestimmt heraus trat hinter ihn und legte meine Hand auf seine breitet Schulter. „Danke… das du mich verteidigt hast“ brachte ich leise hervor löste meine Hand wieder von seiner Schulter und senkte den Kopf auf den Boden „mein Haus ist nicht mehr weit“ fügte ich noch an „es würde mich freuen wenn du mich nach Hause begleitest“
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Mi Apr 18, 2018 9:53 pm

Fast schon hörte ich sie sagen, dass sie mich verabscheute und nie mehr wieder sehen wollte. Die Fäuste geballt, machte ich mich bereit zu gehen, doch da hörte ich, wie sie leise meinen Namen sagte - warte, woher kannte sie meinen Namen? Ach ja stimmt ... sie hat bestimmt gehört, wie Rydstrom meinen Namen gesagt hat, als sie bei unserem Lager gestanden hat. Kurz darauf lag ihre Hand auf meiner Schulter und sie fühlte sich seltsam tröstlich an. Sofort entspannte ich mich unwillkürlich und auf meinen Lippen breitete sich ein Lächeln aus, als sie sagte, dass sie sich freuen würde, wenn ich sie weiterhin begleitete. Lansgam drehte ich mich also zu ihr um und Wärme lag in meinem Blick, als ich in ihre Augen sah. "Wenn .. du keine Angst vor mir hast, tue ich das sehr gerne", meinte ich sanft zu ihr und bemühte mich ab da, nicht furchteinflößend auf sie zu wirken ... ich wollte, dass sie mich nicht als kaltblütiges Monster sah ... sondern als etwas anderes ... ich konnte doch nicht nur ein grauenhafter Scarba sein ...
Ich lief neben ihr her und folgte dann ihrer Wegbeschreibung zu ihrem Haus. Dabei hielt ich immer wieder Ausschau nach diesen Kreaturen - sie waren sonst eigentlich immer in großen Gruppen zu finden, auch wenn das hier nicht wirklich ihr natürlicher Lebensraum ist, aber sicher ist sicher. "Wie heißt du eigentlich?", fragte ich sie dann möglichst ungezwungen, auch wenn es mich wirklich verdammt interessierte ... falls das mit der Gefährtensache stimmte, wollte ich doch wissen, wie sie hieß. Du solltest es doch besser wissen, Cade. Das kann keine Zukunft haben. Ein Mensch könnte niemals der Kraft eines Dämons oder eines Scarbas standhalten ... es würde ihn umbringen. Doch schnell schob ich den Gedanken fort und konzentrierte mich wieder auf das Geschehen um mich. Vor ihrem Haus blieb ich neben ihr stehen und sah mit einem Lächeln zu ihr runter. Sie jetzt verlassen zu müssen tat mir weh ... auch wenn ich mir das nicht erklären konnte ... aber sie wollte mich bestimmt auch loswerden, vor allem nach dem blutigen Szenario vorhin.
"Es hat mich gefreut, dass ich dich begleiten durfte", meinte ich dann grinsend zu ihr und blickte in ihre Augen. Ich könnte stundenlang in sie hineinsehen ... Beinahe verlor ich mich schon in diesen blauen Tiefen ... genoss diese seltsame Verbundenheit, die ich erneut spürte .. Doch dann rüttelte ich mich wach und blinzelte. Was war nur mit mir los?! Noch nie habe ich so etwas bei einer Frau gespürt ... und diese hier wollte ich nicht einmal - wie alle anderen - für eine Nacht nutzen und dann einfach wegwerfen. Nein ... am liebsten würde ich sie kennenlernen, alles über sie wissen und mich ihr annähern ... ich will für sie da sein, sie beschützen .. halt, was dachte ich da gerade?! Irgendwas stimmte eindeutig nicht mit mir! Ich unterdrückte ein Knurren und fuhr mir kurz über ein Horn. "Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder, Menschling", sagte ich zu ihr und meinte es ernst - alleien der Gedanke, sie nie wieder zu sehen, war beinahe schon unerträglich .. was mich zu der Kenntnis brachte, dass mein Instinkt ganz wahrscheinlich doch nicht rumspinnte und meine Gefährtin hier vor mir stand ... Gibt's doch nicht ... das Schicksal muss mich hassen. Leise seufzte ich und ehe ich mich daran hindern konnte, beugte mich zu ihr runter und küsste sie schnell auf die Wange. Mein Herz klopfte gegen meine Brust, als ich mich zurückzog und sie mit einem Lächeln anblickte, ehe ich mich umdrehte und ging. Meine Gedanken waren von ihr erfüllt, ja sogar meine Sinne, ihr Duft hing noch immer in meiner Nase ... doch ich kam nicht weit.
"Hab ich dich doch noch gefunden", ertönte die tiefe Stimme meines Bruders und unweigerlich löste sich ein Knurren aus meiner Kehle. Da tauchte er auf, mit meinem Gepäck und warf es mir vor die Füße. "Ja? Du weißt doch, was ich getan habe", meinte ich mit zusammengekniffenen Augen, nickte kurz zum Zeichen meiner Dankbarkeit und nahm mein Gepäck an mich. Ich hörte Rydstrom seufzen. "Es wundert mich ja schon, dass du noch nicht mit ihr geschlafen oder sie getötet hast ..." Der überhebliche Tonfall meines Bruders und der Satz an sich brachte mein Blut zum Kochen und ich sah ihn drohend an. "Pass auf was du sagst ...!, kam es mit finsterer Stimme von mir, doch er schnaubte nur. Selbst diese kleine Geste machte nur allzu deutlich, was er von mir hielt: nichts. "Warum bist du so zu mir? Du bist mein Bruder, eigentlich sollte es .. anders sein ..", fragte ich schließlich und blickte ihn lange an. So lange habe ich mir schon diese Frage gestellt ... und auch wenn ich einen Teil der Antwort kannte, konnte das doch nicht alles sein, oder?
"Es reicht nicht, dass du mich schon um den Thron gebracht hast ... und dann musst du auch noch ein Söldner sein. Dich interessiert gar nichts, du hast nur Frauen und Töten im Kopf .. kein Wunder, dass wir Rothkalina nicht halten konnten .. unsere Heimat!" Ein tiefes Knurren ertönte von mir und ich sah beinahe rot. Wollte er mich absichtlich reizen?! "Ich bin damals bei meiner Familie geblieben ... sie hat mich gebraucht .. und im Gegensatz zu dir war sie für mich da! Du warst nie für mich da!", schrie ich ihn an und meine Hörner richteten sich vor Wut auf. "Und wie ich mein Leben führe, habe wohl ich zu entscheiden, oder?! Du hast ja keine Ahnung, warum ich all das mache .... dich hat es sowieso nie interessiert, du siehst in mir nur etwas, das es nicht geben darf!", fuhr ich ihn weiter an und mir war es egal, dass auch er langsam wütend wurde, was an seinen schwarzen Augen zu sehen war. "Du ... du weißt gar nichts, Cadeon. Und meinst du, dass du so deine Gefährtin finden wirst? Das denke ich wohl kaum ..." Ich grub meine Klauen in meine Handflächen und es trat Blut hervor. Rydstrom bemerkte das, doch es schien ihn nicht weiter zu interessieren. "Sagt der, der sie selbst noch nicht gefunden hat ...", meinte ich mit gefletschten Fängen zu ihm und damit habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen, denn er attackierte mich brüllend. Ich stieß ebenso ein lautes Brüllen aus und wir rollten über den Boden, während die Fäuste flogen - wir nahmen gar keine Rücksicht aufeinander, es war uns egal .. die Wut beherrschte uns. Wir fügten uns so schwere Wunden zu, dass wir bluteten und am Schluss war ich derjenige, der sich zurückzog. Wir beide befanden uns in unserer Dämonengestalt und ich atmete schwer - er hatte mich an der Schulter verwundet und das heftig. Scheiße, ich konnte kaum meinen Arm spüren, so sehr schmerzte es und von der Schulter brauchte ich gar nicht anfangen. Er hat sie mir ausgerenkt .. und es würde schmerzhaft werden, sie wieder an ihren Platz zurück zu bekommen. "Bruder ... warum ..?", fragte ich außer Atem, entsetzt darüber, dass es so weit gekommen ist. So schlimm war es noch nie ... doch er sah mich nur hasserfüllt an und translozierte sich anschließend davon. Mit einem Brüllen, das nicht nur voller Wut sondern auch Trauer war, fiel ich auf die Knie und vergrub meine Hände in meinem Haar. Ich zitterte und knurrte dabei die ganze Zeit .. und erst jetzt wurde mir bewusst, wie alleine ich doch war ...

Am nächsten Abend befand ich mich wieder in meiner Bar und beobachtete, gegen den Tresen gelehnt, die Besucher, die sich vergnügten. Gestern war ich noch eine Zeit lang einfach dort gekniet .. bis ich irgendwann aufgestanden und zum Penthouse gelaufen bin, in dem Rydstrom und ich wohnten. Er war nicht da gewesen, doch was interessierte mich das? Schmerz durchzuckte mich und ich goss mir schnell ein Glas Dämonenbräu ein und hoffte, dass es mir helfen würde, das alles durchzustehen. Was wohl der Menschling denken würde? Irgendwie vermisste ich sie. Mein Instinkt rief nach ihr .. brauchte sie. Und ja verdammt, ich brauchte sie wirklich. Rydstrom sagte zu mir, ich würde nie meine Gefährtin finden .. doch das hatte ich. Nur bin ich nicht wirklich glücklich ... nichmal hier durfte ich Glück haben. Nein, das Schicksal musste mir noch eins reinwürgen und mir meinen Mensch zuteilen, der wahrscheinlich nie etwas für mich empfinden wird und einfach nicht zu mir passte .. bestimmt würde ich sie irgendwann aus Versehen umbringen, vor allem dann, wenn ich meinen Anspruch auf sie erheben wollte ... mein Griff um das Glas verstärkte sich so sehr, dass es beinahe zersprang, also lockerte ich ihn schnell wieder und seufzte. Die Frauen gingen mir heute Abend gepflegt am Arsch vorbei - natürlich hatten sie sich an mich rangeworfen, doch ich war so gar nicht in der Stimmung dazu.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Mi Apr 18, 2018 10:52 pm

Als Cade sich zu mir umdrehte hob ich mein Kopf wieder und blickte in seine Augen „nein… „ widersprach ich ihm „ich habe keine Angst“ Ich beschrieb ihm den Weg zu meinem Haus und wir machten uns gemeinsam auf den Weg. Als er nach meinem Namen fragte stockte ich kurz in meiner Bewegung ehe ich ganz normal neben ihm weiter lief. Scheisse was sollte ich ihm jetzt sagen… sollte ich ihm den richtigen Namen verraten oder doch einen anderen… aber von meinem Vornamen konnte er ja nicht wissen wer ich bin… er durfte einfach nie meinen ganzen Namen erfahren. „Elena“ antwortete ich auf seine frage.
Als wir von meinem Haus ankommen blieb ich stehen und drehte mich zu ihm um „vielen dank für deine Hilfe“ meinte ich und schenkte ihm ein freundliches lächeln und blickte in seine Augen die mich sofort wieder faszinierten, dieses grün das mich anfunkelte war einfach unglaublich… halt was sag ich da… es war ganz sicher nicht unglaublich… er war ein Monster. Wenn er nur wüsste wer ich bin würde er sich bestimmt nicht wünschen mich wieder zu sehen „ich auch“ antwortet ich bloss mit gespielter Freundlichkeit und dann würde es seine letzte Begegnung sein.
Als er sich zu mir runter beugte und mich auf die Wange küsste breitete sich ein leichtes kribbeln auf meiner Wange aus und verdammt es fühlte sich gut an… wieso fühlte es sich gut an? Er schenkte mir noch ein lächeln das ich nicht erwiderte ehe er auch schon fort war, das Gefühl das mein Köper durchströmt hatte als er mich auf die Wange geküsst hatte verwirrte mich. Ich sollte mir nicht zu viele Gedanken machen, bald würde es sowieso nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Ich drehte mich um, öffnete die Tür und trat in meine Wohnung ehe ich sie hinter mir wieder schloss. Zielstrebig lief ich in die Küche holte mir ein Glas Wasser ehe ich zu Balkontür ging, sie öffnete und heraus trat. Ich lehnte mich an das Geländer und lies mein Blick durch die Strasse vor mir gleiten bis mein Blick an zwei Gestallten haften blieb, das war doch Cade. Sie schienen sich zu streiten, gespannt versuchte ich zu verstehen um was es ging doch leider waren sie zu weit weg nur die Sätze die Cade schrie verstand ich wurde aber auch nicht wirklich schlau daraus. Seine Familie... und er war für sie da und der andere nicht… ich verstand nicht genau um was es bei dem streit ging schaute aber weiterhin gespannt zu als sie sich aufeinander stürzten. Vielleicht würde ja der andere für mich mein Job erledigen. Fasziniert beobachtet ich wie die zwei Dämonen miteinander kämpften und es sah nicht gerade harmlos aus, es war Cade der sich als erstes zurück zog und kurz darauf war der andere auch schon verschwunden und er lies sich auf die Knie fallen. Das Brüllen das er dabei aussties fuhr in mein Herz, es hörte sich so verzweifelt und traurig an. Ich klammerte meine Hände in das Geländer um nicht gleich auf die Strasse zu stürzen irgend etwas in meinem innern zwang mich runter zu gehen und ihm zu helfen… ihm die Trauer abzunehmen. Doch das durfte ich nicht… ich durfte kein Mitleid mit ihm haben. Mit schwerem Herzen wandte ich mich ab und trat in meine Wohnung ehe ich mich in mein Bett legte und noch lange Cades Augen in meinen Gedanken sah bis ich in einen tiefen Schlaf fiel.

Am nächsten Abend rüstete ich mich mit einigen Waffen aus und machte mich auf den Weg in die Bar. Heute wollte ich ihn töten... mein Vater hatte heute morgen bereits schon angerufen und gefragt wie weit ich war. Ich lief durch die Strassen ehe ich vor der Bar stand, noch einmal tief durch atmete, ein lächeln aufsetzte und dann eintritt. Schon beim eintreten viel mein Blick auf Cade und ich machte mich auf den Weg an die Bar. Dort angekommen lächelte ich Cade an und setzte mich auf einen der Barhocker, jetzt musste ich es irgendwie im verlaufe des Abends schaffe in an einen Ort zu locken wo es nicht viele Leute hatte.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Do Apr 19, 2018 12:50 pm

"Na, Süßer? Was ist denn los?", drang eine Frauenstimme an mein Ohr und ich erblickte eine Walküre die mich mit unvorholenem Interesse anstarrte und sich leicht über die Lippen leckte, ein verführerisches Lächeln zeigte sich auf ihrem anmutigen Gesicht. Teilnahmlos blickte ich sie an und nahm wortlos einen weiteren Schluck von meinem Dämonenbräu. "Du siehst aus, als könntest du dringend ... Ablenkung gebrauchen", schnurrte sie, trat an mich heran und wollte mich berühren, doch ich spannte meine Schultern an und zeigte ihr drohend meine Fänge. "Ich habe keine Lust ... und jetzt verzieh dich, wenn du weißt, was besser für dich ist ..", knurrte ich drohend und sie sah mich erschrocken an. "Schon gut ... was ist nur los mit dir?", fragte sie schon beinahe angwidert und lief dann davon. Immer noch wütend blickte ich ihr nach und trank dann weiter meinen Alkohol. Ich will keine andere als Elena. Als ich nach einer weiteren Flasche griff und meine Schulter das immer noch mit einem schmerzenden Stich quittierte, zischte ich leise. Verflucht soll Rydstrom sein .. beim nächsten Mal zeige ich ihn, dass er die Scheiße besser lassen soll .. dann halte ich mich nicht zurück. Grummelnd blickte ich wieder auf und wollte mir gerade was eingießen, da blieb mein Herz stehen. Sie war da. Beinahe hätte ich die Flasche fallen gelassen, als sie direkt auf mich zukam, ein Lächeln auf den Lippen. Sofort besserte sich meine Laune und meine grünen Augen sahen sie leuchtend an. "Elena! WAs für ein Zufall", sagte ich mit einem breiten Grinsen und schenkte mir dennoch etwas Dämonenbräu ein. "Du musst wissen, ich arbeite hier als Barkeeper", fuhr ich fort und sah sie lächelnd an. Mein Haar war zum Glück so dicht, dass ich erstmal keinen Hut tragen brauchte - also um meine Hörner zu verstecken. Denn die Menschen durften natürlich nicht erfahren, was ich wirklich war. "Darf ich dir was bringen, es gibt ..-", wollte ich sie fragen, als auf einmal eine weitere bekannte Gestalt die Bar betrat. "Rök, begrüßte ich ihn grinsend und schlug ihm gegen die Faust, als er zu mir herantrat. "Ich habe von eurem Streit Wind bekommen", sagte mein Freund, ohne auch darauf zu achten, dass ich bereits mit jemandem redete. "Das tut mir leid ... aber du hättest ihn nicht so reizen sollen, Cade ..", meinte er und warf Elena dann einen Seitenblick zu. Stirnrunzelnd nahm ich dies zur Kenntnis. Warum blicke er sie so an ..? "Ich weiß, aber das ist mir ehrlich gesagt verdammt egal. So wie er über mich redet, sieht er mich nicht einmal als seinen Bruder an", antwortete ich dann mit tonloser Stimme und winkte dann ab. "Themenwechsel. Darf ich dir vorstellen? Das ist Elena, du kennst sie bestimmt noch", sagte ich grinsend und deutete mit einem warmen Lächeln auf die Frau, die meine Gefährtin war. Rök sah sie an und irgendwie gefiel mir sein Gesichtsausdruck nicht, auch wenn er sie anlächelte. Irgendwas stimmt hier nicht. Aber was? Ich konnte es wirklich nicht sagen. "Freut mich ... ein schöner Name", sagte er und blickte dann mich an. Seufzend nahm ich einen weiteren Schluck von meinem Dämonenbräu. "Ich wollte ihr gerade etwas zu trinken geben, als du aufgekreuzt bist. Dein Timing ist immer perfekt, Rök", meinte ich lachend und er grinste mich an. Meine Augen richteten sich nun wieder auf Elena und mit sanfter Miene musterte ich ihr Gesicht. Wie gerne würde ich verkünden, dass du meine Gefährtin bist .. aber es geht nicht ... Gerade wollte ich sie fragen, was sie nun trinken wollte, als ich auf einmal ein lautes Brüllen weiter hinten in der Bar hörte. "Ach, euer Ernst? Jetzt gibt es wieder eine Prügelei", knurrte ich und stöhnte genervt auf. "Ich bin gleich wieder da ... Rök, bringe der Lady hier bitte das, was sie trinken will", meinte ich, warf Elena noch einen letzten Blick zu ,ehe ich nach hinten eilte, damit das hier kein böses Ende nahm.

Rök blickte seinem Freund nach, der den Streit zwischen ein paar Unsterblichen beenden musste, bis er wieder zu der Menschenfrau sah. Geschickt, geschickt ... das muss ich schon zugeben. Dass Cadeon auch gar nichts auffiel! Sie war wie ein Schatten, ließ sich nicht abschütteln ... sogar nachdem sie gesehen hat, was er war. Das sollte doch ausgerechnet ihm verdächtig vorkommen, doch Rök hatte heute Abend gesehen, wie er sie ansah. Voller .. Begehren. Dabei stand er doch nie auf Menschlinge ... Rök musste unbedingt dafür sorgen, dass Cade diese Frau hasste. Denn sie war nicht das, als was sie sich ausgab. Sie war nicht harmlos und auch nicht unschuldig .. sie war Elena Gracia und gehörte damit der Familie der Wesensjäger an, die schon viele Unsterbliche auf dem Gewissen hatten. Und sie ist hier, um ihn zu töten. Rök kannte zwar den Grund dafür nicht, aber es war doch warscheinlich deswegen, weil er ein Scarba war - lange galten diese Wesen als Legende, selbst unter den Unsterblichen, da sie so selten vorkamen und dabei extrem stark waren. Natürlich wollten diese Menschlinge ihn loswerden!
"Ich bringe dir das beste, was die Bar zu bieten hat", sagte er nun zu Elena, täuschte ein Lächeln vor und lief dann nach hinten in den Vorratsraum. Dort griff er nach einer Flasche Dämonenbräu, öffnete diese und kippte ein Serum hinein, das den Alkohol geruch- und geschmacklos machen würde. Ein Mensch wird hiervon sturzbesoffen sein ... vielleicht kann ich sie ja dazu bringen, ihr kleines Geheimnis auszuplaudern. Er wollte Elena dazu zwingen, es Cadeon persönlich zu sagen. Wenn Rök es ihm erzählte, würde er ihm wahrscheinlich keinen Glauben schenken. Der Rauchdämon kam wieder nach vorne zum Tresen, holte ein Glas hervor und schüttete erst einen Cocktail hinein, ehe er etwas vom Dämonenbräu dazugab. "Es ist eine Mischung und unser bester Cocktail überhaupt. Probier es mal", sagte er lächelnd und schob ihr das Glas zu. Es würde süß schmecken und sie hoffentlich dazu verlocken, mehr zu trinken. Nach einiger Zeit kam Cade wieder und sah mit einem Lächeln zu Elena. Bei den Göttern, Cade würde alles für diesen Menschling tun! Konnte es sein, das ..? Nein .. niemals. Niemals war ein Mensch eine Schicksalsgefährtin für einen Unsterblichen!
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Do Apr 19, 2018 3:08 pm

Cade erwiderte mein lächeln und blickte mich mit leuchtenden Augen an, er schien sich wirklich darüber zu freuen mich zu sehen. Ein schlechtes gewissen machte sich in mir breit als ich daran dachte wie falsch ich eigentlich zu ihm war, wahrscheinlich würde ich mir meine Tat selber nie verzeihen können doch er hatte meine Mutter getötet und wenn ich diesen Auftrag abschliessen würde dann würde mich mein Vater für ein und alle mal in ruhe lassen, dann würde das ganze töten endlich ein ende finden… dann könnte ich mit all dem abschliessen. Als er mir erzählte das er hier arbeitet setzt ich einen erstaunten blickt auf damit er nicht merkte das ich das bereits wusste „ das ist ja toll“ meinte ich und lächelte ihn an.
Als er wieder anfing zu reden kam plötzlich ein anderen dazu, denn hatte ich doch gestern auch schon einmal gesehen. Ohne mich zu beachten finge er an zu sprechen… streit… meinte er den streit von gestern? Erst dann blickte er mich mit einem komischen blick an,mistrauisch kniff ich meine Augen leicht zusammen, wusste er etwas… oder mochte er einfach keine Menschen.
„Hallo" meinte ich als Cade mich vorstellte und nickte Rök leicht zu und setzte ein freundliches lächeln auf, scheisse jetzt wusste er auch wie ich hiess. Wenn ich meinen Auftrag erledigt hatte musste ich auf der Hut sein, Rök sah nicht so aus als wäre er so naiv das er dachte wenn sein freund nicht zurück kam dass ich nicht damit zu tun hatte. Das beste wäre wohl wenn ich mich für ne weile aus der Stadt begab und Untertauchte, Rök sah auch nicht gerade wie ein harmloser Gegner aus. Ich zuckte leicht zusammen als ein Brüllen ertönte, ich nickte leicht zu Cade ehe er auch schon verschwand und blickte dann wieder mit einem lächeln zu Rök.
Währen der nach hinten verschwand versank ich wieder in meinen Gedanken, wie sollte ich das ganze am besten anstellen ohne in die Schusslinie von seinem Freund zu geraten… ach scheisse ich hätte das überlegen sollen bevor ich in der Bar auftauchte. Röks stimmte riss mich aus meinen Gedanken und ich blickte das Glas vor mir an „ Danke“ meinte ich lächelnd und nahm ein schluck. Es schmeckte echt lecker „das ist super“ meinte ich schenkte ihm ein grinsen und trank noch ein schluck, es war echt verdammt gut. Als Cade zurück kam blickte ich ihn lächelnd an „und bist du gestern noch gut nach Hause gekommen?“ fragte ich ihn und beobachtet seine Reaktion, würde er mir etwas von dem Streit erzählen? Ich merkte gar nicht das ich das ich schon einige schlucke von meinen Getränk genommen hatte bis es leer war. Etwas irritiert blickte ich auf das Glas, hatte ich das ganze so schnell getrunken. Verwirrt zuckte ich die schultern und blickte zu Rök „darf ich noch so eins haben?“ Fragte ich ihn, eins würde ich schon noch vertragen so viel Alkohol konnte es da nicht drin haben wenn es so süss schmeckte.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Do Apr 19, 2018 10:50 pm

Ich hatte zwar keine Ahnung, was Rök ihr da gegeben hat, aber es schien ihr auf jeden Fall zu schmecken. Lächelnd verschränkte ich die Arme vor der Brust und sah dann zu meinem Freund. "Unser bestes Getränk?" Er nickte grinsend und und mein Blick huschte wieder zu Elena. Gut so, ihr sollte es nur gut gehen. Als sie mich fragte, ob ich noch gut nach Hause gekommen bin, versteifte ich mich und meine Miene versteinerte sich augenblicklich. Eigentlich würde ich ihr schon vom Streit erzählen wollen .. allerdings nicht hier wo jeder Idiot zuhören konnte. "Ja, alles lief reibungslos", sagte ich mit einem etwas gezwungenen Lächeln während Rök ihr nachschenkte, als sie noch ein Glas wollte. Stirnrunzelnd blickte ich sie an. "Pass auf, dass du dich nicht übernimmst", meinte ich und hielt dann inne, erstaunt von meinen eigenen Worten. Eigentlich hatte ich gar nicht das Recht das zu sagen, doch ich fühlte mich so. Du musst auf sie achtgeben. Meine Gefährtin ... eine zerbrechliche Menschenfrau. Auch wenn es mit uns niemals etwas werden würde, würde ich sie beschützen und für sie da sein wie ein echter Mann es für seine Frau tun würde. Wieder lehnte ich mich gegen den Tresen und beobachtete die anderen Leute. Heute schienen einige der männlichen Besucher wirklich aggressiv zu sein ... zumindest sahen einige wirklich schlecht gelaunt aus, als hätten sie Lust, irgendwas kaputt zu machen. Ich würde wirklich aufpassen müssen. Dabei bemerkte ich erst nicht, dass Rök Elena noch einmal nachschenkte - sowieso hatte ich ja gar keine Ahnung, wie viel Elena da wirklich trank - bis sie irgendwann auf einmal nach hinten kippte. "Elena!", rief ich aus, befand mich blitzschnell hinter ihr und fing sie noch gerade rechtzeitig auf. Mein Gott, wie viel hat sie getrunken?! Auch Rök sah erschrocken aus, wobei seine Augen auf eine seltsame Art und Weise funkelten - kurz wurde ich misstrauisch, aber Rök war mein Freund, der führte doch nichts im Schilde! "Ich will nicht wissen, wie viel Alkohol du getrunken hast, aber ich bringe dich mal besser heim", sagte ich schnell zu Elena und blickte dann Rök an. "Pass auf, dass hier niemand auf einen Scheißgedanken kommt" Er nickte nur und ich hob Elena auf meine Arme. Ich verließ die Bar, rief mir ins Gedächtnis wo sie wohnte und lief dann los.
Ich blickte zu ihr runter und ein liebevolles Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Sie zu halten ist unglaublich So gerne würde ich sie näher an mich drücken, doch vielleicht könnte ich ihr aus versehen weh tun ... und bestimmt wollte sie das auch gar nicht. "Mein kleiner Menschling ..", sagte ich seufzend und musste wieder lächeln. Ob es Menschen öfters passierte, dass sie sich übernahmen? Vielleicht vertrugen sie Alkohol auch schlechter als wir Unsterbliche .. verdammt, konnte sie so überhaupt Dämonenbräu trinken? In Gedanken verloren und leicht grinsend lief ich zu ihrem Haus, trat - wie ein Gentleman - die Tür ein und brachte sie dann zum Bett, nachdem ich es gefunden hatte. Sanft legte ich sie ab und betrachtete sie. Wie konnte man nur so schön sein? Sie war schöner als so manche weibliche Dämonen, denen ich schon begegnet bin. "Warum kann das nicht mit uns sein?", fragte ich so leise, dass es kaum hörbar war und fuhr mir durch die Haare. Mein Herz schlug nur wegen ihr und doch war das alles irgendwo komplett umsonst gewesen. Am besten hätte sie mich nicht erwecken sollen ...wenn es doch sowieso keine Zukunft hat. Der Schmerz, den ich fühlte, konnte ich nicht in Worte fassen ... ach Scheiße, ich wollte sie so sehr ..!
"Kann ich noch etwas für dich tun?", fragte ich sie dann mit sanfter Stimme, zog einen Stuhl heran und setzte mich darauf. Ich würde jetzt einfach hierbleiben, solange sie wollte natürlich. Ich hatte auch nicht gerade das Bedürfnis, in die Bar zurückzukehren und mich mit austickenden Dämonen und Vampiren herumzuschlagen.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Do Apr 19, 2018 11:17 pm

Ich sah wie Cade sich versteifte bei meiner frage und blickte ihn misstrauisch an als er auf meine frage antworte, er wollte mir also nichts von dem streit erzählen. Erneut nahm ich einen schluck von meinem Getränk, dass bisschen Alkohol war vielleicht gar nicht so schlecht für mich… dann würde es mir leichter fallen in zu töten… auch wenn ich schon einige Wesen getötet hatte noch immer verfolgten mich meine taten wochenlang. Nie würde ich mich dran gewöhnen es würde immer genau gleich blieben wie beim ersten Wesen das ich getötet hatte. Doch nach Cade könnte ich endlich damit abschliessen… könnte ein friedliches Leben führen. Während ich so in meinen Gedanken merkte ich gar nicht wie viel ich doch schon getrunken hatte, erst als sich leichter Schwindel in meinem Kopf ausbreitet und sich kurz drauf alles zu drehen begann krallte ich meine Hände in die Theke. Was hatte er mir da gegen… doch es war schon zu spät ich schwankte einigele ehe mir schwarz vor Augen wurde und ich rückwärts vom Hocker fiel.
Erst nach einer weile kam ich wieder zu mir und fühlte starke Arme um mich, blinzelnd öffnete ich meine Augen und blickte direkt in das Gesicht von Cade. Fasziniert starrte ich in seine grünen Augen, er hatte so wunderschöne Augen ja allgemein war es eigentlich eine Verschwendung so jemand zu töten wie ihn. Ich schloss meine Augen, kuschelte mich näher an ihn und fühlte mich das erste mal seit langen wieder geborgen und sicher… und das in den Armen des Mörders meiner Mutter.
Erst als ich etwas weiches unter mir spürte öffnete ich meine Augen wieder und blickte erneut in seine leuchtenden Augen. „Cade“ brachte ich leicht lallend hervor und steckte meine Hand nach seinem Gesicht aus ehe ich sie wieder fallen lies da mir die Kraft fehlte. „Du… Du... so schön Augen“ murmelte ich weiter und war gefangen in seinem Blick. Der Alkohol hatte mein Verstand vernebelt und ich war nicht imstand klare Gedanken zu fassen.   „so… eine… Verschwendung…“ tränen bildeten sich in meinen Augen und ich rollte mich auf meinem Bett zusammen und schluchzte leise auf  „töten…“ brachte ich mit erstickter stimmte hervor „töten…“ immer wieder murmelte ich dieses Wort unbewusst vor mir her und merkte wie mich die Müdigkeit langsam überkam „ich muss dich töten“ murmelte ich noch einmal leise ehe ich in einen tiefen schlaf fiel.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Fr Apr 20, 2018 1:43 am

Ich blieb neben ihr sitzen und wartete ab, ob sie etwas brauchte - ich wäre für sie da .. würde ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Da sagte sie etwas lallend meinen Namen. Wie schön es klingt, wenn sie meinen Namen ausspricht .. Als sich ihre Hand meinem Gesicht näherte beschleunigte sich mein Herzschlag und bei ihren nächsten Worten stockte mein Herz einen Moment lang und vor Freude breitete sich ein Lächeln auf meinen Lippen aus. Sie findet meine Augen schön? Ich rückte näher an ihr Bett heran, nahm ihre Hand und küsste diese sanft - wenn sie betrunken war, durfte ich das wohl machen .. und außerdem .. wenn sie so etwas süßes zu mir sagte, konnte ich gar nicht anders. "Wir haben noch gar nicht über deine Augen geredet ... ich kann an nichts mehr anderes denken", kam es aus mir heraus, ehe ich es verhindern konnte und ich schmiegte meine Wange an ihre zierliche kleine Hand, als sie plötzlich zu weinen anfing ... sie sagte irgendwas von einer Verschwendung .. von töten ...
"Elena?", fragte ich etwas erschrocken und erstarrte, als ich irh Schluchzen hörte. Sofort wurde mein Dämoneninstinkt wach und ich setzte mich zu ihr aufs Bett, zog sie in meine Arme. "Shh .. alles ist gut ...", flüsterte ich leise, ohne auch nur zu wissen, worüber sie da redete .. bis ..
Ich muss dich töten. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich Elena an - was? Nein! Das war doch Müll! Sie muss verwirrt sein, wenn sie betrunken ist .. ja, anders konnte man es nicht erklären. Warum sollte sie mich töten? Vor allem, als Mensch hätte sie niemals eine Chance, also ... tausend Gedanken wirbelten durch meinen Kopf, als auf einmal Rök neben dem Bett auftauchte, aus einer Rauchwolke hervortretend. "Cade .. ich wollte es dir schon früher sagen ... aber ich wollte, dass du es selbst herausfindest. Elena ... ist eine Gracia. Sie ist hier um dich zu töten .. nur deswegen war sie bei dir.", sagte er und mir gefror das Blut in den Adern. Nein ... das war alles bestimmt nur ein Alptraum .. "Du lügst!, stieß ich mit heiserer Stimme hervor und sah Rök an, doch seine Miene war todernst und mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. Elena ... mene Gefährtin ... will mich töten .. Ich ließ sie schneller los, als ich realisierte, sprang vom Bett herunter und wich mit ausdrucksloser Miene von ihr zurück. "Es tut mir leid Cade, ich-" - "Sei still!", brüllte ich, urplötzlich hatte mich die Wut erfasst und das ganze Zimmer erbebte wegen meiner lauten Stimme. Meine grünen Augen loderten wie wildes Feuer, als ich meinen Blick nun auf Elena richtete - und etwas zerbrach in mir. Das Schicksal hasst mich! Warum muss ich diese Scheiße nur durchmachen?! Schmerz, Trauer, Wut ... diese Gefühle mischten sich und machten mich zu einer Tötungsmaschine. "Diese kleine ...", knurrte ich, stürzte wieder zum Bett und hob eine Klaue, meine Augen färbten sich obsidianschwarz ... doch kurz bevor ich sie in ihren verletzlichen Körper rammen konnte, hielt ich inne. Ich kann nicht .... scheiße, ich kann es nicht ... Ich würde sie niemals töten können .. ihr auch nur ein Haar krümmen können ... "Meine Gefährtin ... warum?!", brüllte ich voller Wut und Schmerzen, ehe ich einfach herausrannte und ignorierte, dass Rök nach mir rief. Ich lief hinaus in die Nacht und mein furchterregendes Brüllen hallte durch die Straßen von Los Angeles.
Irgendwo im Park blieb ich stehen, fiel auf die Knie und schrie wieder gen Himmel, während ich wütend mit meinen Klauen um mich hieb. Warum nur?! Alles eine Täuschung .. sie hasst mich ... will mich töten ... Meine eigene Gefährtin hasste mich .... vielleicht hätte sie mich heute Abend schon getötet ... wieder brüllte ich und ich war dabei, mich zu verwandeln, als ich auf einmal umzingelt wurde. Was? Wo kamen die jetzt denn her ..? Ich blinzelte und sah elfische Bogenschützen .. scheiße, das hat mir jetzt gerade noch so gefehlt. "Hör auf so zu schreien, meine Ohren tun schon weh", sagte die Anführerin und spannte ihren Bogen. Ich knurrte tief und bedrohlich, während ich meine Zähne fletschte und mich bereits auf sie stürzte. Ich habe nichts zu verlieren.

Rök sah Cade nach und fluchte - verdammte Scheiße, hatte er es doch gewusst! Diese Gracia war tatsächlich seine Gefährtin ... kein Wunder, dass seine Reaktion so heftig ausfiel. Er wusste, dass er ihm nachmusste, da es sonst wirklich gefährlich werden konnte, doch zuerst musste er sich um den Menschling hier kümmern. Er packte Elena also grob an den Handgelenken, sodass sie ihre Hände nicht mehr benutzen konnte und hielt ihr mit der anderen Hand ein Kurzschwert an die Kehle - sie war sowieso schon bestimmt durch Cades Gebrüll wach geworden. "So Kleine, du sagst mir jetzt genau, warum du ihn töten willst ..", knurrte ich und drückte die kalte Klinge des Schwerters näher an ihren empfindlichen Hals.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Fr Apr 20, 2018 5:45 pm

Ein laute brüllen riss mich aus meinem Schlaf und ich blinzelte verwirrt, was war los… noch immer war mein verstand etwas vernebelt und ich brauchte einen moment um zu begreiffen das es Cade war der gebrüllt hatte. Erschrocken riss ich meine Augen auf als er mich ansah, seine Augen loderten mich voller Wut an… er wusste es… jetzt war es vorbei… mein Leben war vorbei. Als er ans Bett stürzte und seine Kaufe hob schloss ich meine Augen und wartete… wartet auf meinen Tod… doch er kam nicht. Verwirrt öffnete ich meine Augen und sah das Cade mit sich kämpfte, wieso tötete er mich nicht… er tötete doch sonst auch ohne mit der Wimper zu zucken… und warum Gefährtin… was meinte er damit… wieso nannte er mich so? Ehe ich ihn auch nur etwas sagen konnte war er auch schon verschwunden „ Cade…" brachte ich nur leise hervor, stoppe aber sofort wieder als ich merkte was ich da tat, wieso störte es mich das er gegangen war… ich sollte doch froh sein das er mich verschont hatte, ein leises seufzen drang aus meiner Kehle und ich schloss meine Augen nur um sie kurz darauf erschrocken wieder aufzureissen als jemand meine Handgelenke pachte und mir ein Schwert an die Kehle hielt. Rök… den hatte ich gar nicht gesehen zu sehr war ich auf Cade fixiert gewesen, dann war es das also nun mit mir… jetzt würde mein ende sein… doch vielleicht war es besser so… noch immer lief mir einen Schauder über den rücken wenn ich an die letzte Strafe dachte als ich einen Auftrag nicht erfüllt hatte… nie mehr würde ich diese Schmerzen vergessen und die Narben auf meinem Körper würden auch nie verblassen.
Kalt blickte ich Rök an „er ist ein Monster, er hat sie getötet… er hat meine Mutter getötet“ antworte ich mit emotionsloser Stimme. Ich wartete auf den Todesstoss doch er kam nicht, Rök blickte mich bloss an und tat nichts, verwirrt kniff ich meine Augen zusammen „ na los… auf was wartest du… töte mich endlich“ doch Rök schüttelte nur den Kopf, Cade würde es ihm nie verzeihen wenn er seine Gefährtin umbringen würde.
Er liess meine Handgelenke los und war kurz darauf auch schon verschwunden, noch eine Weile lag ich in meinem Bett und starrte vor mich hin als plötzlich mein Handy anfing zu klingeln. Ich richtet mich, griff danach und schaute auf das Display… Vater stand darauf. Scheisse was sollte ich ihm jetzt sagen… die Wahrheit oder nicht… doch er würde sie sowieso herausfinden und dann würde die Bestrafung nur noch schlimmer sein. Mit zitternden fingern drückte ich auf den Abnahmknopf und hielt das Handy ans Ohr. „Hallo Vater“ meinte ich und versuchte meine Stimme so stark wie möglich klingen zu lassen „wie weit bist du“ fragte er mich auch sofort ohne überhaupt hallo zu sagen „ich hab es vermasselt er hat herausgefunden wer ich bin“ antwortete ich leise und wartete auf seine Reaktion. Zuerst war er einen moment still ehe er lös brüllte „du nutzlose Gör… zu nichts bist du zu gebrauchen… hätten dich die Wesen doch damals nur auch getötet dann hätte ich nicht meine Zeit mit dir verschwendet“ tränen bildeten sich bei seinen Worten in meinen Augen und ich senkte den Kopf. Er hatte recht wahrscheinlich wäre es besser gewesen wenn er mich getötet hätte. „Schau das du morgen vorbei kommt“ schnauzte er mich noch an und legte dann auf ohne auf ein Wort von mir zu warten, ein leises schluchzen entfuhr mich und ich vergrub mein Kopf in meinen Händen.

Nun stand ich hier vor dem Haus meines Vaters und hatte jetzt schon Angst davor was er mit mir anstellen würde. Gestern blieb ich noch lange wach immer wieder sah ich die Erinnerungen als ich das letzte mal einen Auftrag nicht gut ausgeführt hatte… wie er vor mir stand und auf mich einschlug… doch irgendeinmal hatte mich dann der Schlaf überrannt und nun stand ich hier… nicht auftauchen war auch meine Möglichkeit gewesen wenn er wollte konnte er mich überall aufspüren. Noch einmal atmete ich tief durch ehe ich in die Höhle des Löwens trat, mit gestrafften Schulter trat ich durch den Flur, ich durfte keine Schwäche zeigen das würde ihn nur noch wütender machen.
Da stand er auch schon und blickte mich mit seinen kalten Augen an, die seit meine Mutter tod war jede Lebensfreude verloren hatte. „Hast du auch mal geschafft hier aufzutauchen“ fuhr er mich an, sofort senkte ich den Kopf „es tut mir leid Vater… ich habe versagt“ meinte ich blickte auf den Boden und wartete auf seine Reaktion. „Das habe ich dir nicht gelernt“ brüllte er mich an, trat näher zu mir packte mich an den Haaren und riss mein Kopf hoch „du bist zu schwach… für nichts zu gebrauchen“ spuckte er in mein Gesicht und kurz drauf spürte ich einen harten Schlag in meine Magengrube die mich nach hinten warf, direkt in einen Spiegel der mit einem lauten klirren auseinanderbrach zusammen mit den Scherben stürzte ich auf den Boden und blieb liegen. Doch das war ihm noch nicht genug er trat auf mich ein biss ich hustend Blut spuckte und meinte dabei „das hast du verdient und nun mach das du verschwindest“ dann lief er davon drehte sich aber noch einmal um bevor er verschwand und meinte noch „Cadeon war gar nicht der Mörder deiner Mutter“ dann war er weg.
Erstarrt blieb ich liegen… er hatte mich angelogen… und ich… ich hatte ihm geglaubt… hatte Cade alles vorgespielt und hätte beinahe einen unschuldigen getötet… ich musste zu ihm… musste ich alles erklären.
Mit tränen in den Augen raffte ich mich mühsam auf, als ich endlich nach mehreren versuchen auf den Beinen stand durchfuhr mein Oberschenkel einen starken schmerz verwirrt blickte ich darauf, eine grosse Scherbe steckte darin und es blutete wie verrückt. Schiesse… das sah nicht gut aus wahrscheinlich musste es sogar genäht werden. Ich biss die Zähne zusammen humpelte langsam los, jeder Schritt war eine Qual, es schmerzte wie verrückt und auch mein Bauch fühlte sich nicht gerade gut an… doch ich musste hier weg… musste zu Cade. Tränen rannten mir über die Wangen während ich auf die Strasse humpelte und den weg zur Bar einschlug mit der Hoffnung in dort anzutreffen. Bei jedem schritt zog sich ein stechen durch meinen Oberschenkel und ich verlor Blut doch ich gab nicht auf… ich musste es ihm einfach erklären.
Erleichtert seufzte ich auf als ich endlich vor der Bar stand und machte eine kurze Verschnaufpause ehe ich durch die Tür humpelte. Mittlerweile waren die Schmerzen schon beinahe unerträglich und es würde nicht mehr lange dauern bis ich ohnmächtig werden würde doch zuerst musste ich ihn finden und ihm alles erklären dann war es mir egal was mit mir passierte. „Cade“ brachte ich leise über die Lippen und humpelte mit gesenktem Kopf auf die Bar zu wo ich mich erst einmal abstütze da alles vor meinen Augen zu drehen begann.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Fr Apr 20, 2018 10:14 pm

Nach zehn Minuten stand ich über den Leichen der Bogenschützen .. und wieder war ich von Blut umgeben. Es tat gut, zu töten .. so konnte ich diesen unendlichen Schmerz vergessen ... Rydstrom würde mich auslachen ... Er würde mir sagen, wie dumm ich doch war ... wie ich glauben konnte, dass das mit einem Menschen wirklich gut ausgehen könnte. Jetzt, wo alle tot waren, wurde ich nicht mehr von diesem tiefgehenden Schmerz abgelenkt, der mein Herz zu zerreißen schien und ich schloss die Augen. Elena ... warum ...? Warum siehst du in mir auch nur einen grausamen Scarba ... Ich verzog das Gesicht und zog dann langsam die Pfeile aus mir heraus, die die Bogenschützen auf mich abgefeuert hatten. "Verdammte Scheißelfen ..", fluchte ich wütend, schmiss die Pfeile zu den Leichen und wollte weitergehen, als ich auf einmal ein Schwindel bemerkbar machte. Die Pfeile ... oh nein! "Ich würde euch nochmal umbringen, wenn ihr nicht schon tot wärt ...", knurrte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen, als sich das Gift in meinen Adern breit machte. Ich hätte es doch wissen sollen ... die meisten elfischen Bogenschützen tauchten ihre Pfeile in ein besonderes Gift, das selbst einen Unsterblichen schwächen und gar töten konnte. Ächzend fiel ich auf ein Knie, als die Schmerzen anfingen - mein ganzer Körper schien in Flammen zu stehen und ich krümmte mich zusammen. Schweiß lief über mein Gesicht und mein Atem kam nur noch stoßweise über die Lippen, als ich schließlich auf den Boden fiel, nach Luft ringend, die Klauen gekrümmt. "Cadeon!", hörte ich jemanden schreien und kurz darauf spürte ich, wie ich hochgehoben wurde. "Bei den Göttern, stell doch nicht immer so eine Scheiße an!", wurde ich angeschrien und erkannte Rök. Schwach sah ich ihn an und brachte ein verbittertes Lächeln zustande. "Tut mir leid, aber wenn das Schicksal scheiße zu mir ist, muss ich auch scheiße sein ..", brachte ich noch hervor, ehe mich eine weitere Schmerzenswelle erfasste und schließlich bewusstlos wurde.

Am nächsten Abend befand ich mich trotz meiner Vergiftung in der Bar, doch noch immer war ich schwach .. wütend und schlecht gelaunt. Zwei leere Flaschen Dämonenbräu standen auf dem Tresen - die hatte ich alleine leer getrunken - und jetzt stand ich gegen die Wand gelehnt da, die Arme vor der Brust verschränkt, während ich finster die anderen musterte. "Also so lockst du keine Kunden an, Cade", meinte Rök spaßeshalber zu mir, doch als sich meine Miene daraufhin nur noch mehr verdüsterte, seufzte er. "Du hättest wirklich zu Hause bleiben sollen, anstatt dich zu betrinken. Und du musst diesen Mensch vergessen" Ich spannte die Schultern an und sah Rök drohend an. "Erwähne .. sie .. nicht!", knurrte ich wütend, machte dann die nächste Flasche Dämonenbräu auf und kippte mir fast den ganzen Inhalt rein. "Außerdem .. geht es mir doch bestens", log ich, obwohl ich noch immer alles etwas verschwommen sah, wofür ich nur einen resignierten Seufzer von Rök kassierte.
Als es plötzlich still wurde, runzelte ich die Stirn und auch mir klappte die Kinnlade herunter, als ich es sah ... Elena. Blutüberströmt .. Tränenspuren auf ihren Wangen. Gemischte Gefühle kochten in mir hoch .. Wut, Entsetzen .. so viel auf einmal. Mit leiser Stimme sagte sie meinen Namen und eigentlich wollte ich sie ignorieren, doch sie schien wirklich kurz davor zu stehen, bewusslos zu werden ... was war nur passiert? Hin-und hergerissen starrte ich sie an und schämte mich nicht einmal dafür, sie so ungeniert anzusehen. "Rök ... kümmer dich um den Laden .. ich hasse diese Scheiße ...", fluchte ich dann und war schnell bei ihr, hob sie wieder auf meine Arme und verließ die Bar, das Gemurmel der anderen folgte uns. Ich hasse es, dass ich sie nicht hassen kann., dachte ich mir wütend, als ich zu mir nach Hause lief und den Truck aufsperrte - mein Auto. Ich fühlte, dass sie etwas sagen wollte und brachte nur ein bedrohliches Knurren hervor. "Spar dir deine Worte", blaffte ich sie barsch an, setzte sie dann vorsichtig auf den Beifahrersitz und stieg danach selbst auf der Fahrerseite ein um sie ins Krankenhaus zu bringen. Solche Wunden konnte ich nicht verarzten und besser sollten sich Menschenärzte darum kümmern. Ich schwieg während der ganzen Fahrt über, meine Hände umklammerten das Lenkrad so fest, dass dmeine Knöchel weiß hervortraten. Was wollte sie nur von mir ..? Sie sollte mich gottverdammt nochmal in Ruhe lassen! Ich war ohne sie besser dran ... oder?
Beim Krankenhaus angekommen, hob ich sie wieder aus dem Beifahrersitz und betrat mit ihr das große Gebäude. Nicht lange danach begriffen die Menschen, dass Elena schwer verletzt war und kamen bereits zu mir geeilt. "Helft ihr", sagte ich knapp und sah dann den Schwestern nach, die Elena auf einem Bett davon brachten. Etwas langsamer folgte ich ihnen und blieb dann vor dem Raum stehen, in den sie sie gebracht hatten. Ich wusste nicht wie lange sie brauchten, lief auf und ab, bis sie irgendwann rauskamen. Sofort - auch wenn sie protestierten - betrat ich ihren Raum, lehnte mich wieder an die Wand und beobachtete sie. Ich will weg ... aber ich kann nicht. Es störte mich, dass es mich noch immer zu ihr zog, obwohl ich sie hassen sollte! Scheiße, konnte ich das nicht irgendwie vergessen?! Leise knurrte ich und sah dann aus dem Fenster.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Fr Apr 20, 2018 10:54 pm

„Cade“ hauchte ich erneut leise als ich auch schon hochgehoben wurde und sein Geruch mich umhüllte. Ich hatte es geschafft… er war hier. „Es tut mir leid… „ brachte ich leise über meine Lippen „ich dachte… du wärst jemand anderes“ ich merkte wie ich langsam immer schwächer wurde und schloss meine Augen während ich mich an ihn kuschelte, hier fühlte ich mich sicher. Das er mich in in ein Auto setzte und in ein Krankenhaus fuhr bekam ich nur ganz weit entfernt mit, das einzige was ich noch wollte war schlafen und kurz drauf war ich auch schon weg. Ob es nun die Spritzen war die ich bekommen hatte oder der Blutverlust daran schuld war das wusste ich nicht.
Als ich aufwachte lag ich in einem Bett, verwirrt lies ich meine Augen durch das Zimmer schweifen bis mein Blick an einer gestallt hängen blieb. „Cade“ hauchte ich leise „du bist hier… du bist nicht gegangen“ wieso war er noch hier, er musste mich doch hassen… ich hatte ihn hintergangen… wollte ihn töten und er hatte mir wahrscheinlich das Leben gerettet… wieso tat er als das für mich. Ich senkte meinen Blick auf die Bettdecke und wusste nicht so recht was ich sagen sollte „es tut mir leid“ begann ich dann schliesslich „das wollte ich nicht… also doch… ich dachte du wärst jemand anderes“ ich machte eine kurze pause wagte aber nicht ihn anzusehen „ich dachte du wärst der Mörder... meiner Mutter“ brachte ich stockend über meine Lippen „doch das bist du nicht… es tut mir leid… ich war so doof… habe ihm alles geglaubt was er mir über dich erzählt hatte.“ Langsam setzte ich mich auf und blickte dann zu ihm hoch „ich verstehe wenn du sauer bist... und nichts mehr mit mir zu tun haben willst“ meinte ich „es tut mir wirklich leid… ich habe… es war so schrecklich… sie haben sich auf meine Mutter gestürzt… wie wilde Tiere“ tränen rannten mir über die Wangen bei der Erinnerung daran noch immer kam ich nicht über das Ereignis hinweg obwohl es jetzt schon einige Jahr her war. Immer wieder hatte ich es erfolgreich unterdrückt doch in letzter zeit kam es immer wieder öfter hoch und lies mich schwach wirken… das durfte ich nicht zulassen… ich wurde anders erzogen… ich musste stark sein. Entschlossen bis ich die Zähne zusammen, unterdrückte meine Tränen und wischte über mein Gesicht um nicht ganz so verheult auszusehen während ich eine emotionslose Maske aufsetzte. Vorsichtig rutschte ich an die Bett kante und stellte meine Beine auf den Boden, mein Blick fiel auf den Verband den ich um meinen Oberschenkel hatte, das einzige was ich trug war ein Nachthemd das auch nicht gerade zu lang war. Vorsichtig stellte ich mich auf meine Beine, Cade würde sowieso nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, ich hatte ihn enttäuscht… so wie alle in meinem Leben… mein Vater hatte recht… ich war für nichts zu gebrauchen. Langsam machte ich mich auf den Weg, noch immer fühlte ich mich sehr schwach und mein Oberschenkel schmerzte doch es war erträglich, wahrscheinlich dank den Schmerzmitteln die sie mir gegeben hatten. „Danke… das du mir geholfen hast“ meinte ich noch zu Cade warf einen kurzen blick zu ihm und taumelte dann Richtung Tür.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Sa Apr 21, 2018 12:18 am

Immer noch befand ich mich in ihrem Zimmer. Ich wollte gehen und gleichzeitig wollte ich auch bleiben ... diese Frau machte mich wirklich fertig, verdammt. Leise seufzte ich, bis ich wieder meinen Namen hörte. Meine grünen Augen sahen Elena ausdruckslos an und ich antwortete nicht. Ja, ich bin nicht gegangen, aber das lag wahrscheinlich nur an meinem Scheißinstinkt, der nicht von ihr getrennt sein wollte .. stumm wandte ich meinen Kopf von ihr ab - es würde wohl sowieso nichts mehr von ihr gekommen .. doch da hatte ich mich wohk geirrt. Sie begann zu reden und gegen meinen Willen hörte ich ihr zu und sah sie auch von der Seite an. Misstrauisch kniff ich die Augen zusammen ... ich, jemand anders? Ich war immer Cade, der Außenseiter und Brutale, aber gut. Doch da sagte Elena, dass sie dachte, ich wäre der Mörder ihrer Mutter gewesen und ich riss daraufhin meine Augen entsetzt auf. Was?! Naja, es konnte durchaus sein, dass sie ein Ziel von einem meiner Aufträge geworden ist ... unwillkürlich vertsteifte ich mich wieder und fühlte mich unwohl. Was, wenn ich doch an der ganzen Sache Schuld war und nicht sie? Aber sie meinte gleich danach, dass das eine Lüge gewesen ist .. warte, wer hat ihr das erzählt?! Den bringe ich um, aber sowas von ..., schwor ich mir und meine Fänge wurden schärfer. Sie setzte sich auf, blickte mich an und - bei den Göttern - ich erwiderte ihren Blick. Ich sollte schon längst weg sein aber ich hörte mir ihre Erklärung an, auch wenn ich dazu nichts sagte. Und ... irgendwie glaubte ich ihr. Natürlich konnte das alles wieder nur eine Lüge sein, damit ich ihr vertraute .. und damit sie mir hinterrücks den Kopf abtrennen konnte .. aber mein Gefühl sagte mir, dass Elena ehrlich zu mir war.
Ich wandte mich nun komplett zu ihr um und stieß einen langen Seufzer aus, wollte gerad etwas sagen, da fing sie an zu weinen und erinnerte sich wohl an den grausamen Tod ihrer Mutter. Mein Herz erweichte und ich machte einen Schritt auf sie zu, doch da wischte sie sich die Tränen weg, bedankte sich und stand auf. "Halt .. wer hat dir erlaubt zu gehen?", sagte ich streng, doch meine Augen sahen sie sanft an, als ich mich vor sie stellte und langsam wieder zum Bett zurückführte. Ich setzte mich anschließend neben sie und stützte meine Unterarme auf meine Oberschenkel ab, während ich versuchte die richtigen Worte zurechtzulegen. "Hör mal .. ich glaube dir, ja? Ich bin zwar noch immer etwas wütend, aber das ist okay ... es ist nur so, dass ich es gewohnt bin von jedem hintergangen und gehasst zu werden ... und ich habe .. nun ja .. gehofft, dass es bei dir anders ist", sagte ich leise und strich mir geistesabwesend über mein Horn. Sie hatte wahrscheinlich nichtmal einen Funken Interesse an mir ... war doch alles nur Fake, um mich irgendwie töten zu können ... das tat weh. "Es gibt da nämlich etwas ... was du wissen solltest ...", flüsterte ich und drehte mich zu ihr, sodass ich sie anschauen konnte. Ich schluckte und merkte, wie meine Hände leicht zitterten - wie würde sie wohl reagieren? Aber sie musste die Wahrheit wissen ... wie lange würde ich es sonst noch verheimlichen können? "Du hast bestimmt davon gehört, dass Unstebliche eine Braut oder Gefährtin haben ... das ist quasi die Frau für's Leben .. jeder männliche Unsterbliche sehnt sich danach sie zu finden ...", fing ich an und wurde langsam etwas nervös, mein Puls beschleunigte sich. "Das Herz eines Vampirs fängt an zu schlagen, wenn er seine Braut gefunden hat ... der Instinkt eines Dämons wird wach, wenn er seine Gefährtin findet .. wie du weißt bin ich beides .. und ich habe meine Gefährtin gefunden ..." Eine lange Pause folgte. "dich ...", endete ich flüsternd und sah ihr dabei in die Augen. Sie wird mich wegstoßen, verjagen ... mich voller Ekel ansehen ... Ich schwieg und wartete angespannt auf ihre Reaktion ,die bestimmt negativ ausfallen würde-  wie denn auch sonst? Welcher Mensch würde nicht ausflippen, wenn ein vampirischer Dämon ihn begehrte und ständig nachlief? Jetzt war ich es, der den Kopf auf die Bettdecke senkte und auf eine Antwort wartete. Es musste gesagt werden ... aber vielleicht hatte ich damit mehr zerstört als geheilt.
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Sa Apr 21, 2018 7:11 pm

Verwirrt blinzelte ich Cade an als er plötzlich vor mich stand und mich zum Bett zurück führte… wieso hielt er mich jetzt auf… er wollte doch bestimmt nichts mit mir zu tun haben… schliesslich war ich eine Gracia und auch wenn ich ihn nicht getötete hatte war ich doch noch immer eine Jägerin. Ich setzte mich auf das Bett und blickte meine Hände vor mir an als er anfing zu sprechen… hintergangen und gehasst… vom wem wurde er hintergangen? Als er meinte das ich etwas wissen musste drehte ich mein Kopf zu ihm und blickte in seine grünen Augen. Wieso fing er jetzt schon wieder mit dieser Gefährtin sache an… da konnte ich ihm bestimmt auch nicht weiter helfen… er hatte sie schon gefunden… ein leichter stich fuhr bei seinen Worten durch mein Herz… wieso störte mich das… ich kannte ihn ja nicht einmal richtig… wollte er nun das ich ihm half sie zu kriegen oder was wollte er mir damit sagen. Dein seinem nächsten Wort riss ich erschrocken meine Augen auf und blickte ihn mit starrem Gesicht an. Ich… das konnte nicht sein… ich war ein Mensch… noch nie hatte ich davon gehört das ein Wesen ein Mensch als Gefährte haben kann.
„Nein“ meinte ich schliesslich nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte „das kann doch nicht sein… ich bin ein Mensch… das ist doch unmöglich“ brachte ich mit leicht zitteriger Stimme über meine Lippen. Doch das würde auch erklären wieso er mich nicht getötet hatte und wieso er immer noch bei mir war und nicht direkt nach dem er mich ins Krankenhaus gebracht hatte verschwunden war, ja mich sogar ins Krankenhaus gebracht hatte und nicht einfach verbluten lassen.
„Aber...“ redete ich weiter „das… das geht nicht… mein Vater…“ ich durfte das nicht zulassen sobald das mein Vater erfahren würde wäre es das Ende von Cade und ich würde wahrscheinlich den Rest von meinem Leben in einem Kerker verbringen. „ er wird dich… töten“ schon nur bei den Gedanken daran erschauderte ich „ das kann ich nicht zulassen, du musst dich von mir fern halten… such dir eine neue Gefährtin“ ich wusste dass das nicht möglich war doch die Angst vor meinem Vater war zu gross… auch wenn er ein Mensch ist, er war nicht zu unterschätzen. Und vor allem würde Cade gar nicht zu mir passen er war ein Krieger, stark und unbesiegbar und ich was war ich… schwach und verletzbar… ein Mensch.
Ich senkte den Blick wieder auf meine Hände es war besser wenn ich nun gehen würde, er durfte sich nicht in meiner Nähe aufhalten… er musste mich irgendwie vergessen. „Es tut mir leid…“ meinte ich leise und stellte mich wieder auf meine beine „bitte vergiss mich… es ist besser für dich... glaub mir“ noch einmal blickte ich in sein Gesicht und versuchte mir alles davon einzuprägen ehe ich mich abwandte und wieder Richtung Tür lief.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   So Apr 22, 2018 10:21 pm

Als ich ihre erstarrte Miene sah, wusste ich es - natürlich fand sie das nicht gut ... warum denn auch ... als Mensch wollte man bestimmt ebenso einen menschlichen Mann und keinen Monsterdämon. Doch als sie es wirklich aussprach, als sie sagte, dass sie doch ein Mensch war, tat es weh. "Hör mal, ich bin vielleicht kein edler, hübscher Prinz aber ich würde alles für dich tun .. ", sagte ich ehrlich zu ihr und blickte in ihre wunderschönen blauen Augen. Ich will dich nicht verlieren!, schrie der Instinkt in mir, aber ich konnte es nicht aussprechen ... fürchtete ihre Reaktion. Sie meinte daraufhin, dass es nicht ginge ... wegen ihrem .. Vater? Verwundert sah ich sie an, bis es mir einfiel: Stimmt, sie war eine Gracia ... und wenn ihr Vater der Anführer war ... nun sagen wir es so, ich hatte einige Gerüchte über ihn gehört. Leicht verzweifelt fuhr ich mir durch die Haare, wusste nicht, was ich machen sollte, aber ihre Worte, dass ich mich von ihr fernhalten musste, legten einen Schalter bei mir um. Das geht nicht! Einen Mann von seiner Gefährtin zu trennen war schier unmöglich ... ich .. nein! Sie senkte ihren Blick, entschuldigte sich .... das ging alles so schnell ... aber als sie sagte, dass ich sie vergessen sollte packte ich sie sanft am Handgelenk und hielt sie davon ab zu gehen. "Elena ..", fing ich mit leiser Stimme an, drehte sie dann zu mir um und blickte ihr direkt in die Augen. "Ich weiß ... es spricht einfach komplett dagegen, dass wir beide zusammen gehören, sogar ich weiß das. Aber ...", fuhr ich fort und schluckte. "... könnte dich niemals verlassen ... oder sogar  vergessen ... das geht nicht .. ich würde wahnsinnig werden .. du bist meine Gefährtin und ich brauche dich in meinem Leben ..", sagte ich etwas heiser und wandte meinen Blick nicht mehr von ihr ab. Ich wusste, wie verletzlich mich diese Worte machten .. sie war eine Schwachstelle von mir und jetzt konnte aber auch genau sie diese Schwäche nutzen .. sie könnte mich zur Schnecke machen und ich wäre nicht in der Lage dazu, mich zu wehren - weil ich ihr niemals etwas antun könnte ...
"Lass mich bei dir bleiben, Elena ... wir schaffen das gemeinsam .. und wenn dein Vater es erfährt, dann unternehmen wir zusammen etwas gegen ihn ... aber gehe nicht .. bitte ...", flüsterte ich, nahm ihre Hände in meine und drückte sie sanft. Ihr Vater wird eine ziemliche Herausforderung sein, doch ich kann es schaffen ... für sie kann ich alles ... Seufzend ließ ich dann ihre Hände los und senkte den Blick. Natürlich wollte ich nicht, dass sie ging ... dass ich sie vergessen musste ... dass ich meine Gefährtin loslassen musste ... aber sie bedeutete mir alles und wenn sie das hier nicht wollte, dann würde ich das wohl oder übel akzeptieren müssen, auch wenn es schmerzen würde. Scheiße, alleine der Gedanke, mich ihr nicht mehr nähern zu dürfen ... Bilder, wie sie sich an mich kuschelt, wie ich sie beschütze ... wie ich sie berührte .. gingen durch meinen Kopf und ich musste ein verbittertes Knurren unterdrücken bei dem Gedanken, dass das alles nicht sein würde. Verflucht soll das Schicksal sein![/b] Nicht nur, dass sie ein Mensch war, nein .. sie musste auch noch eine Gracia sein ... also höhnischer konnte das Schicksal wirklich nicht sein, es lachte mir geradezu ins Gesicht!
"Aber ... wenn du gehen willst ... lass ich dich gehen ...", flüsterte ich leise, noch immer mit gesenktem Blick, damit sie wusste, dass ich jede ihrer Entscheidungen akzeptieren würde. Ich brauchte ihr nicht auszumalen, was für entsetzliche Qualen es für mich sein werden .. ich wollte bloß kein Mitleid. Ich hasste Mitleid .. es machte einfach alles nur noch schlimmer.
Kurz hob ich meine grünen Augen, die jetzt voller Schmerz waren und blickte sie an, ehe ich mich wegdrehte und wieder zum Fenster schritt, zur Stadt hinaussah. Ich beobachtete die vielen Menschen - und vielleicht auch Wesen - die sich hier rumtummelten und seufzte. Wie es wohl wäre, wenn ich auch ein Mensch bin? Zugegeben, der Gedanke schreckte mich ab, ekelte mich beinahe an ... auf meine Kraft und Unsterblichkeit zu verzichten ... doch für Elena würde ich es tun. Falls eine Umwandlung möglich wäre - was ich nicht glaubte, aber man wusste ja nie - würde ich es für sie tun. Scheiße, ich würde alles für diesen Menschling machen. Egal was ..
[/i]
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Mo Apr 23, 2018 7:59 pm

Die Hand an meinem Handgelenk und wie er meinen Namen aussprach stoppte mich und ich liess mich von ihm umdrehen. Mein Blick richtete sich auf seine funkelnden grünen Augen und ich war sofort in seinem Blick gefangen, er bat mich bei ihm zu bleiben und sah dabei so unglaublich verletzlich aus das mir beinahe das Herz stehen blieb. Er nahm meine Hände in die seinen und ich genoss das warme Gefühl das sich sofort in mir ausbreitet. Er meinte das wir es gemeinsam schaffen würde… doch was war wenn nicht… dann würde ich mir ewig die schuld an seinem tod geben. Doch verlassen wollte ich ihn auch nicht… es würde ihn wahrscheinlich zerstören… ich konnte es mir zwar nicht vorstellen wie es war sein Gefährte zu verlieren doch ich hatte schon mehrere male darüber gehört.
Mit den nächsten Worten riss er mich aus meinen Gedanken, er würde mich gehen lassen… doch wollte ich das wirklich… wollte ich ihn so zurück lassen? Doch als er den Kopf hob und mich seine Augen voller schmerzen anblickte wusste ich meinen entscheid… Nein… ich würde ihn nicht verlassen… vielleicht konnte wir es ja von unserem Vater verheimlichen… und wenn nicht… dann würde es wahrscheinlich ein Kampf geben.
Während ich in meine Gedanken war hatte ich gar nicht mitgekommen wie Cade sich von mir entfernte und zum Fenster lief „Cade“ meinte ich leise, die Tatsache das er ein Scarba war und ich ein Mensch ignorieret ich im Moment, darüber könnten wir uns später Gedanken machen. Mit einem seufzen trat ich neben ihn und blickte ebenfalls aus dem Fenster… das ganze würde nur Probleme mit sich bringen… dich ich war bereit diese Probleme einzugehen. Ich drehte mein Kopf zu ihm um ihn ansehen zu können. „Ich…“ finge ich leise an wusste aber eigentlich gar nicht so recht was ich sagen sollte „du… du weisst das uns das ernste Probleme mit meinem Vater machen kann... wenn er von uns erfährt und dich in die Hände kriegt…“ bei den Gedanken daran erschauderte ich… ich wollte mir gar nicht vorstellen was dann passieren würde „er darf es nie erfahren“ fügte ich an um ihm zu zeigen das ich bei ihm blieb. Wenn Cade heute nich gewesen wäre dann wäre ich wahrscheinlich gestorben… gestorben wegen meinem Vater. Trauer breitet sich in mir aus, wann war es nur so weit gekommen das ihm sogar mein Leben egal wahr… die Narben an meinem Rücken erinnerten mich jeden Tag aufs neue daran wie gewalttätig er sein kann aber das er soweit gehen würde… niemals hätte ich das gedacht. Unbewusst ballte ich meine Hände zu Fäuste und grub meine Nägel in die Handfläche, vor langer zeit war er einmal der gute der Monster jagte doch nun… nun ist er das Monster… das Monster das die guten jagte.
Ich packte den Saum meines shirt und schob es ein bisschen nach oben um kurz darauf die Blauen flecken auf meinem Bauch zu erblicken… und sowas tat ein Vater seinem Kind an… doch noch immer konnte ich ihn nicht hassen… er war immer noch mein Vater… und tief in mir drin war immer noch die Hoffnung das er wieder der liebevolle Vater werden würde… ich wusste das es naiv war so zu denken, doch wahrscheinlich waren dass die Gedanken die mich in letzter zeit am leben gehalten hatten… die mich bei jeden seiner Schläge wieder aufstehen liessen.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Di Apr 24, 2018 2:33 am

Sie wird bestimmt nicht Ja sagen... nein, warum sollte sie bei mir bleiben wollen? Warum sollte sie bei einem gefährlichen Scarba sein wollen... einem Söldner, einem Außenseiter. Ich zwan mich dazu sie nicht anzusehen - ich könnte es nicht ertragen.. meine Gefährtin zu sehen und zu wissen, dass ich sie nicht habe könnte. Doch da fühlte ich auf einmal ihre Nähe und mit ihrer wundervollen Stimme sprach sie meinen Namen aus. Mit großen Augen drehte ich mich zu ihr um und hörte ihr zu - ja ich wusste, dass ihr Vater eine echte Bedrohung werden konnte... doch sogar das Wissen, dass das vielleicht meinen Tod bedeutete, konnte mich nicht davon abbringen, ihr Mann sein zu wollen.. manchmal glaubte ich, dass mich schon mehr als nur mein Instinkt zu ihr zog...
"Dann bleibt es unter uns... ich werde dafür sorgen, dass dir nichts passiert, Elena, das schwöre ich bei meinem Leben... ", flüsterte ich und meine grünen Augen richteten sich sanft und warm auf ihr Gesicht. Ich hätte niemals gedacht, dass ein Menschling meine Gefährtin sein würde doch jetzt, wo ich Elena mit leuchtenden Augen anblickte, fand ich es überhaupt nicht mehr schlimm.. ganz im Gegenteil. Gerade wollte ich sie zurück zum Bett bringen - sie musste sich ja noch erholen -als sie ihr Nachthemd ein kleines Stückchen weit hoch zog. Normalerweise hätte es mir das ziemlich angetan, vor allem weil sie so leicht bekleidet war, doch die blauen Flecken raubten mir vor Entsetzen den Atem. Bei dsn Göttern.. wer zum Scheißteufel war das?! Und da.. fiel es mir ein. An ihrem traurigen und zugleich hoffnungsvollen Blick sah ich, dass ihr eigener Vater es ihr angetan haben musste... Wut durchzuckte mich brandheiß und ich entblößte meine Fangzähne. "Dafür wird er büßen... ", knurrte ich mit tiefschwarzen Augen und berührte dann sanft ihren Bauch. Ja.. jetzt musste sie nicht mehr unter ihrem Vater leiden... jetzt würde ich sowas verhindern. "Niemand verletzt meine Gefährtin und kommt dann ungestraft davon... ", raunte ich leise, strich sanft über ihren Bauch und blickte Elena dabei tief in die Augen. Diese Anziehung... Dieses Gefühl war so stark.. noch nie hatte ich etwas so starkes gefühlt wie diese Anziehungskraft in diesem Moment. "Mein wunderbarer Menschling... ", hauchte ich mit heiserer Stimme und mein Blick fiel auf ihre vollen Lippen. Meine Lider senkten sich und sanft zog ich Elena näher zu mir. Sie hatte ja keine Ahnung wie glücklich ich war, dass sie bei mir blieb und das wollte ich ihr zeigen... Liebevoll lächelte ich sie an und beugte mich dann langsam zu ihr hinunter - mein Herzschlag beschleunigte sich und auch mein Atem ging flacher. Ich konnte dem Drang nicht widerstehen... unsere Lippen trennten nur noch einige wenige Zentimeter und ich war schon dabei die Augen zu schließen, ala plötzlich die Tür aufflog. Erschrocken fuhr ich hoch und zog Elena reflexartig an mich, mein Arm lag beschützend um ihren verletzlichen Körper. Als ich den Eindringling erkannte, ertönte ein tiefes Knurren aus meiner Kehle. "Bruder... was willst du?! ", fuhr ich ihn an - mir entging nicht, wie er Elena voller Abscheu und Misstrauen musterte... es machte mich rasend.
"Bist du wirklich so dumm, Cade? Du vertraust ihr? Einer Gracia sollte man niemals trauen.. Rök hat mir alles erzählt. Es ist besser sie zu töten.. denn sie will ja auch deinen-" - "Du weißt gar nichts! Ich vertraue ihr... und sie ist meine Gefährtin!", sagte ich Rydstrom direkt ins Gesicht, streckte die Brust stolz raus und hob das Kinn herausfordernd. Ich würde zu Elena stehen, komme was wolle. "Du bist doch wirklich nicht mehr bei Verstand!" Er sah zu Elena und knurrend drückte ich sie etwas fester an mich. "Er wird deinen Anspruch auf dich nicht erheben können, Mensch. Es würde dich umbringen, wenn du mit ihm schläfst! Er wird durchdrehen.. sein Instinkt wird ihn in den Wahnsinn treiben, weil er dich nicht haben kann.. " Vor Wut sah ich nur noch rot. "RAUS!", brüllte ich und Rydstrom sah mich lange an ehe er tatsächlich ging. Seufzend fuhr ich mir über ein Horn und setzte mich dann aufs Bett, ich fühlte mich mit einem Mal erschöpft.. er hat ja nicht gelogen.. "Es stimmt was er gesagt hat.. ich würde dich umbringen wenn wir uns... nun ja näher kommen. Und es wird mich wahrscheinlich umso verrückter nach dir machen.. ", gab ich leise zu und ließ den Kopf hängen. Ich hatte dieses verdammte Scheißproblem verdrängen wollen, aber Elena hätte es ja so oder so raus gefunden...
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Elena Gracia

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BeitragThema: Re: Black n' White   Fr Mai 04, 2018 8:53 pm

Tief in den Gedanken über meinen Vater versunken zuckte ich zusammen als ich eine Berührung an meinem Bauch spürte, hob meinen Kopf und blickte in Cades grüne Augen. Eine angenehme wärme breitet sich in meinem Bauch aus als er anfing darüber zu streichen und die Blauen flecken waren sofort vergessen. Ein sanftes lächeln bildete sich auf meinen Lippen, er würde für mich kämpfen… doch von meinem Vater sollte er sich besser vernhalten… er durfte es nicht noch schlimmer machen als es sowieso schon war. „Cade… „ fing ich an verstummte aber sofort wieder als er mich näher zu sich zog und sein Blick auf meine Lippen wanderte. Ein aufgeregtes kribbeln machte sich in meinem Körper breit und mein Atem beschleunigte sich, wollte er mich jetzt küssen? Als ich bereits schon seinen Atem auf meinen Lippen spüren konnte schloss ich meine Lieder nur um sie kurz darauf erschrocken wieder aufzureissen als die Tür aufflog. Ich merkte wie er mich noch näher an sich zog, ich unterdrückte ein zufrieden Lächeln und drehte mein Kopf zur Tür. In seinen Armen fühlte ich mich so geborgen und sicher so als könnte mir nie jemand etwas antun doch ich wusste das es nicht so war.
Ich erblickte sein Bruder, das war doch der mit dem er auf der Strasse gestritten hatte. Er blickte mich so voller Abscheu an das es mir schon beinahe kalt den Rücken runterlief, er hatte ja Recht ich war eine Gracia… und wenn ich ihn nicht tötete würde mein Vater nicht eher ruhen bis Cade seinen letzten Atemzug tat. Ich senkte mein Kopf, das durfte nicht geschehen… ihm durfte nichts passieren… nicht wegen mir.
Bei seinen nächsten Worten hob ich mein Kopf wieder und blickte Cade verwirrt an, was meinte sein Bruder damit… wieso würde er mich töten… sein Instinkt? Noch immer blickte ich Cade an als er sich auf das Bett setzte „ wie meinst du das? Wieso würdest du mich töten wenn du mir näher kommst“ verwirrt runzelte ich die Stirn und verstand nicht ganz was los war… war es weil ich ein Mensch war und er ein Wesen oder war es etwas anderes?
Ich trat an das Bett heran und kniete mich vor Cade hin und legte meine Hand an seine Wange damit er mich ansah „erklär er mir“ hauchte ich leise und blickte in seine grünen Augen die plötzlich so erschöpft aussahen.
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Cadeon Woede

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BeitragThema: Re: Black n' White   Sa Mai 05, 2018 2:48 pm

03:30Es machte mich wirklich dermaßen fertig... mir wurde einfach bewusst wie furchtbar das werden würde. Mein Instinkt würde ständig sich selbst bekämpfen... er will sie in Besitz nehmen und gleichzeitig beschützen... doch hier funktionierte das nicht, Elena war ein Mensch - so verdammt zerbrechlich... ich meine, ich könnte sie innerhalb eines Sekundenbruchteil ohne Kraftaufwand umbringen.. mein Herz krampfte sich zusammen. Du bist stark Cade... zu stark.. Niemals hätte ich gedacht, dass ich meine immense Stärke mal verteufeln würde.. scheiße..
Auf einmal befand sie sich vor mir... meine Gefährtin, die mir alles bedeutete... doch ansehen konnte ich sie nicht. Was sah sie nun in mir? Aber ihre Hand, die warm und sanft auf meiner Wange lag, zwang mich dann dazu in ihre wunderschönen blauen Augen zu sehen, welche mich fragend anblickten. Erklären..? Verdammt... man wollte wohl, dass ich darunter litt. Ein Seufzer entfuhr mir und sanft nahm ich ihre Hand, zog Elena dann sanft zu mir, sodass sie auf meinem Schoß saß -dabei war ich besonders vorsichtig wegen ihrer Wunde. Ihre Wärme durchflutete mich und beinahe fühlte es sich wieder so an, als wäre alles gut ... als würde ich diesen Moment nicht gleich wieder zerstören müssen.
Sanft strich ich durch Elenas weiches Haar und seufzte leise. "Es ist wirklich ... schwierig." Unmöglich um genau zu sein ... "Es liegt daran, dass du ein Mensch bist und .. ich nicht. Es ist so .. wenn .. naja, wenn wir miteinander schlafen wollen .. würde das nicht gehen", flüsterte ich etwas zögerlich und sah sie dann ernst an. "Wenn ich .. nun in dir wäre, würde ich mich in meine vollständige Dämonengestalt begeben und das würde dich umbringen .. aber genau hier wird es kompliziert ..." Ich machte eine kurze Pause, in der ich tief Luft holte - es war schmerzhaft für mich, das zu sagen ... und seitdem mein Bruder mir all das an den Kopf geworfen hatte, ließ mich der Gedanke nicht los, dass mich das tatsächlich verrückt machen würde.
"Ich weiß nicht, ob ihr Menschen das auch habt .. aber wir haben einen dämonischen Instinkt. Es ist wie ein starkes Bauchgefühl, nur dass dieses Bauchgefühl dir Dinge befehlen und dich .. Dinge tun lassen kann, die du eigentlich nicht tun willst. Mein Instink will .. nun ja .. dich voll und ganz zu meiner Gefährtin machen, gleichzeitig will er aber auch dich beschützen und das ist hier ja nicht möglich .. es .. es könnte mich in den Wahnsinn treiben", gab ich leise zu und blickte dann zur Seite. Warum musste mein Scheißbruder, der alles wusste, immer Recht haben?! Irgendwann würde ich sie vielleicht wirklich blindlings überfallen, weil der Instinkt größer wurde als der Verstand - das durfte ich auf keinen Fall zulassen ..
"Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein Mensch, wie du .. dann wäre alles ganz normal ..", flüsterte ich ganz leise und sah sie noch immer nicht an, während ich meine Hände zu Fäusten ballte. Immer muss alles so kompliziert sein. Einen Moment lang war ich glücklich und jetzt, muss ich in meinem Glück leiden. Und es blieb noch eine Frage offen .. wie würde Elena nun mich sehen? Sah sie mich nun als tickende Zeitbombe, die irgendwann hochgehen würde ...?
Ich wusste es nicht ... aber bestimmt war ich für sie nun kein idealer Mann mehr. Wie denn auch? Ich könnte sie so leicht umbringen, einfach nur, weil ich ein Wesen war und sie nicht. Noch immer wagte ich es nicht, Elena anzusehen, ich würde nicht die Abscheu und den Ekel in ihrem Blick ertragen können. Von so vielen wurde ich so angesehen, aber von meiner Gefährtin ... es würde mich zerstören.
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Black n' White
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