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 Behind the mask

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Vampir
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Maddox Bowen

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BeitragThema: Behind the mask   Mo Sep 04, 2017 11:24 pm

das Eingangsposting lautete :

Es war ein weiterer Scheißtag, das wusste ich schon jetzt. Woher? Weil es einfach immer so war. Ich kämpfte mich durch die Straßen von Los Angeles, während ich einen langen Stock dazu benutzte, um mich irgendwie zurechtzufinden. Ich verfluchte die Götter dafür ... niemand musste mir die Augen öffnen! Wozu denn auch?! Meine Eltern haben mich einfach so weggegeben ... was sollte ich mir da denken? Sollte ich mich da freuen?! Ich hatte einfach echt keine Ahnung, wofür ich bestraft wurde .... und ich hatte es satt. Niemand hatte Bock, mir die Augen zu öffnen oder so .. entweder mieden sie mich oder ich vergraulte jeden. Und so sollte das auf ewig laufen? Also nicht mit mir! Irgendwie würde ich meine Sehrkraft schon zurückbekommen und nicht mehr so hifllos durch die Gegend irren ... es war einfach schrecklich nichts mehr sehen zu können .. nur Schwärze. Ich hörte zwar seitdem viel besser aber das war nicht wirklich ein Trost. Ich war einfach am Arsch, verloren. Früher habe ich mir auch vorgestellt, wie ich eine Frau heiraten würde ... welche Frau wollte denn schon einen Mann, der ihr nicht sagte, wie schön sie ist ... weil er es nicht sehen konnte.
Ich setzte mich irgendwann an den Straßenrand und legte den Stock neben mich. So, und jetzt würde ich wieder den ganzen Tag hier verbringen. Wie immer. Mit einem leichten Seufzen hielt ich meine Hände in einer bittenden Geste nach oben und bettelte so um Geld. Ich bekam nie Geld, aber irgendwie musste ich mir ja die Zeit vertreiben. Vielleicht bekam ich ja auch irgendwann einen Penny, wenn ich Glück hatte. Oder jemand würde mit mir reden. Wenn ich so recht nachdachte ... war ich eigentlich glücklich darüber, die Blicke der anderen nicht sehen zu können. Sie waren bestimmt voller Verachtung ... ich wollte ja nicht mal, dass sie meine blinden und wahrscheinlich schon roten Augen sahen ... also war mein Selbstbewusstsein doch schon ziemlich im Arsch.
Und Hunger hatte ich langsam auch ... meine Fänge schmerzten bereits und verlangten nach Blut. Und es war auch schwierig sich zurückzuhalten, wenn lauter Menchen an einem vorbeiliefen ... manchmal roch ich auch eine Spur Blut ... und ich leckte mir über meine Fangzähne. Doch ich durfte tagsüber nicht jagen ... zu viele Zeugen .... ach verdammter Mist. Schlussendlich wollte ich doch wieder sehen können. Ich lehnte meinen Kopf an der Wand an und stieß einen genervten Seufzer aus. Ich freute mich schon auf die Nacht, wo ich endlich wieder Blut saugen konnte und meine Ruhe hatte. Andere Wesen nervten mich, Gesellschaft nervte mich. Es waren doch eh alle gleich. Ich jedenfalls würde nie mehr jemandem vertrauen.
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BeitragThema: Re: Behind the mask   Fr Sep 15, 2017 11:25 pm

Ich strich sanft über ihren Rücken und hoffte, dass sie bald aufhört ... noch immer konnte ich nicht erahnen, was sie derart zum Weinen brachte. Wenn ich wirklich ich der Grund war .... ein eiskalter Schauder überlief meinen Körper und ich schloss die Augen. Nein ... ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ein Vampir, der es nicht hinbekam, seine Braut glücklich zu machen.
Ich öffnete meine Augen erst wieder, als sie mit zittriger Stimme meinen Namen hauchte und mein Blick richtete sich auf ihr Gesicht. Es brach mir wirklich das Herz, sie so zu sehen und ich legte meine Hand an ihre Wange. Als sie schließlich sagte, dass es nicht an mir lag und dass sie nichts bereute, stieß ich erleichtert die Luft aus und schloss wieder für einen Moment die Augen. Verdammt ... ich war so froh, dass ich sie nicht unglücklich machte ... doch .... was war dann der Grund ...? Wollte sie es mir überhaupt verraten? Der Gedanke, dass vielleicht genau das stimmen könnte, schmerzte und ich seufzte ... ich vertraute ihr .... und ich wollte, dass sie auch mir traute, es zumindest versuchte. Wir beide hatten es anscheinend mit vertrauen schwer, doch wenn ich es geschafft habe, würde sie es auch schaffen. Aber dann sagte sie leise, dass sie alle abgeschlachtet hat wie ein Monster und nicht gezögert hat ... sie fing wieder an zu weinen und ich drückte sie wieder an mich. Nachdenklich starrte ich an die gegenüberliegende Wand und dachte nach. Das war also der Grund ... sie hatte ein schlechtes Gewissen. Aber schließlich hat sie auch ihre eigene Rasse getötet ... ich konnte sie verstehen. Wenn ich in Rage andere Vampire töten würde, würde ich mich auch nicht gerade euphorisch fühlen. Sanft strich ich durch ihr Haar und hörte ihr weiterhin zu. Sie hat nur an mich gedacht und dann die Kontrolle verloren ... doch sie war doch kein Monster, verdammt! "Jade .. Jade, sieh mich an ...", sagte ich mit leiser, aber eindringlicher Stimme zu ihr und hörte sie schluchzen. Es brach mir das Herz- sie sollte nicht so über sich denken, denn sie war kein Monster. "Du bist kein Monster, Jade ... du hast nur auf deinen Instinkt gehört ... dafür kannst du nichts .... ich weiß, du hast Werwölfe umgebracht und du gehörst schließlich zu ihnen, aber du darfst dir nicht die Schuld daran geben. Wir können nichts für unsere Instinkte ....", beruhigte ich sie und wischte ihr sanft die Tränen weg. "Ich weiß, dass du es nur schwer verarbeiten kannst ... und ich verstehe es ...aber du musst jetzt damit leben, sie getötet zu haben ... manche Dinge können wir nicht ändern ...", flüsterte ich und drückte meine Lippen sanft auf ihre Stirn. Gerade wollte ich ihr noch einmal tröstende Worte zuflüstern, als ich sie sagen hörte, dass ... er ... es immer wollte. Ich zog die Augenbrauen zusammen und verzog eine Miene. Wer war ... er? Meine Augen verengten sich - alles in mir schrie danach, nachzufragen und ich machte auch schon meinen Mund auf, doch ich merkte, wie erschöpft sie war und schließlich ließ ich es doch sein. Es würde auch noch morgen Zeit genug sein, um sie zu fragen. Meine Hand lag sanft auf ihrem Kopf und ich legte mich etwas bequemer hin. Ich würde mich wirklich nie daran gewöhnen, jeden Abend ihre Wärme bei mir zu spüren ... sie in meinen Armen zu halten ... all das mit ihr war einfach zu schön, um wahr zu sein. Manchmal hatte ich sogar Angst, dass das alles nur ein Traum war und ich irgendwann aufwachen würde, nur um festzustellen, dass ich immer noch blind und einsam war.
"Schlaf gut, mein Engel ... und beruhige dich ... ich halte dich nicht für ein Monster ...", hauchte ich, ehe mir die Augen zufielen und ich schon bald in einen tiefen, ruhigen Schlaf glitt.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und gähnte kurz. Ich blickte zu Jade, die in meinen Armen lag, ihr Kopf auf meiner Brust, und ich lächelte sanft. "DU bist so schön ...", flüsterte ich mit kaum hörbarer Stimme und strich ganz sanft und vorsichtig über ihre Wange. Sie wird schon noch Vertrauen zu mir fassen .... vielleicht vertraut mir ja auch schon genug ... sie hat mir schließlich verraten, was sie so bedrückt hat. Nachdenklich musterte ich ihr Gesicht und seufzte. So blieb ich liegen, bis ich merkte, dass sie irgendwann wach wurde. Sanft lächelte ich und ich strich noh einmal über ihre Wange. "Guten Morgen, meine Braut", begrüßte ich sie mit leiser Stimme und lächelte. Ich wartete noch einige Sekunden, schwieg, bis ich schließlich etwas zögernd fragte: "Wen hast du gestern gemeint ... wer hat schon immer gewollt, dass du ... so bist ..." Dieser 'er' wollte anscheinend, dass sie ein verdammtes Monster ist. Wut breitete sich in mir aus ... ich würde diesen 'er auslöschen! Sie müsste mir nur sagen, wer es war ...
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Jade West

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BeitragThema: Re: Behind the mask   Sa Sep 16, 2017 9:13 pm


Seine Worte beruhigten mich etwas, er hatte recht ich konnte die Dinge nicht mehr ändern ich musste damit leben was ich getan hatte. Mittlerweile waren meine tränen ganz versiegt ich schloss meine Augen und zog seinen Geruch tief in mich ein. „Gute Nacht“ flüsterte ich leise und drückte mich noch etwas näher an ihn und mit dem Gewissen das er mich nicht für ein Monster hielt fiel ich schon bald in einen tiefen Schlaf.

Ich erwachte als ich eine sanfte Berührung an meiner Wange spürte blinzelnd öffnete ich die Augen und blickte direkt in die wundervollen Augen von Maddox, sofort legte sich ein lächeln auf meine Lippen. Noch immer lag ich in seinen Armen und es fühlte sich so verdammt gut an das ich am liebsten nie mehr aufgestanden währe. „Guten Morgen“ hauchte ich leise schloss erneut meine Augen und genoss seine Anwesenheit. Nie hätte ich gedacht einmal in meinem Leben neben einem Mann zu liegen und es zu geniessen, nie hatte ich an liebe geglaubt hatte immer über die anderen gelacht… doch war es schon liebe… wie fühlte sich liebe überhaupt an? Diese frage konnte ich mir selber nicht beantworten und hatte auch niemanden den ich fragen würde. Ich grübelte noch weiter über das Thema liebe nach als mich seine Stimme aus meinen Gedanken riss, sofort verspannte sich mein ganzer Körper und meine Atmung ging etwas schneller. Er hatte meine Worte also doch gehört… wieso war ich auch so blöd und hatte sie ausgesprochen. Ich löste mich aus seinen Arme um etwas abstand zu gewinnen und richtet mich auf, mein Blick hatte ich gesenkt während ich überlegte… sollte ich es ihm erzählen… war ich schon bereit etwas aus meiner Vergangenheit preis zu geben.„Ich… „ finge ich leise an wusste nicht richtig was ich ihm sagen sollte. Ich ballte meine Hand zur Faust und biss die Zähne zusammen… nein… ich konnte es einfach nicht spätestens wenn er meinen vernarbten Körper sehen würde er mich voller Abscheu ansehen… würde mich verlassen. Sorgfältig verschloss ich meine Gefühle hinter einer neutralen Maske ehe ich ihn wieder anblickte… so etwas wie gestern durfte nicht mehr vor kommen… ich durfte ihm keine Schwäche mehr zeigen. „Das geht dich nichts an“ brachte ich mit kalter Stimme hervor und erschrak beinahe selber über meine Gefühllose stimme ehe ich abrupt aus dem Bett aufstand und in das Bad neben an marschierte. Ich brauchte etwas abstand… wollte seine Reaktion auf meine Worte nicht sehen ich spritze mir kaltes Wasser ins Gesicht und atmete einmal tief durch. Von nun an würde ich ihm immer die glückliche Jade zeigen er durfte meine verletzte Seite nicht mehr sehen sonst würde er bloss fragen stellen. Als ich mich wieder genug gefast hatte trat ich wieder aus dem Bade heraus blieb aber in der Tür stehen und blickte zu Maddox.
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Vampir
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Maddox Bowen

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BeitragThema: Re: Behind the mask   Sa Sep 16, 2017 10:12 pm

Während ich auf ihre Antwort wartete, betrachtet ich sie mit sanftem Blick und strich durch ihr Haar. Niemals hätte ich gedacht, einmal eine Frau an meiner Seite zu haben .... doch jetzt war es wirklich wahr. Und sie war nicht nur irgendeine Frau, sondern meine Braut, meine Schicksalsgefährtin. Ich lächelte. Langsam glaubte ich wirklich, dass wir nicht ohne Grund zusammen waren .... wir waren beide Wesen, die schwer vertrauen konnten ... und keine schöne Vergangenheit hatte, zumindest nahm ich es bei ihr an ....
Doch jetzt gerade kam mir etwas seltsam vor. Sie verspannte sich komplett in meinen Armen ... und hatte sich da etwa ihre Atmung beschleunigt? Warum? Als ob sie Angst hätte ... stirnrunzelnd blickte ich sie an und kniff die Augen zusammen. Was hatte das zu bedeuten? "Jade ...?", fragte ich leise, doch da entfernte sie sich auf einmal von mir und schien nach Worten zu ringen. Jetzt war ich nur noch verwirrter. Fiel es ihr wirklich so schwer, meine Frage zu beantworten? Jade brachte nur ein 'Ich ..' raus und mehr nicht. Gottverdammt, was war los ...? Warum konnte sie es mir nicht sagen ...? War es wirklich ... so schlimm? Sie schien wirklich innerlich mit sich zu kämpfen. Mein Gesichtsausdruck wurde sanfter. Ich konnte es verstehen ... wenn sie etwas schlimmes erlebt hat, dann war ihre Reaktion klar. Ich rutschte zu ihr und legte meine Hand sanft auf ihre. "Jade ... was auch immer es ist .... wer es war ... du kannst mit mir darüber reden, ich bin für dich da", erklärte ich ihr mit sanfter, beruhigender Stimme und blickte ihr ins Gesicht. Aber auf einmal wurde ihre Miene so ... neutral und unbewegt. Etwas verwundert blinzelte ich. Würde sie es mir sagen ...?
Doch ihre eiskalte Stimme, die mir sagte, dass es mich nichts anginge, ließ mich abrupt zurückzucken und etwas geschockt blickte ich sie an. Was zur Hölle war denn jetzt los ...? Immer noch geschockt blickte ihr nach, als sie plötzlich aufstand und ins Bad lief. Was habe ich ihr getan ...? Je mehr ich über ihre Reaktion nachdachte, desto wütender wurde ich und mein Schock verflog. Ich knurrte und stand dann auf. Ich wollte doch nur wissen, wer diese Person war, die von ihr wohl so viel schreckliches gefordert hat! Ich wollte für sie da sein ... und was machte sie ..?! Dann verschwand ich! Nein, wenn sie meinen Trost nicht wollte und mir mit einer eiskalten Stimme erklärte, dass es mich nichts anginge - als wäre ich ein Fremder- dann hatte ich hier nichts zu suchen ... habe ich mich wirklich derart in ihr getäuscht? Meine Wut wurde von Sekunde zu Sekunde größer und ich marschierte zu ihr. Sie stand im Türrahmen und meine Miene war wutverzerrt als ich nun vor ihr stand. "Was soll das Jade?!", fuhr ich sie an und knurrte wütend. Ich lief auf und ab und griff mir in die Haare. "Ich will doch nur wissen wer anscheinend so niederträchtig war, dass er wollte, dass du ein Monster bist! Ich wollte doch nur diesen 'er' für dich auslöschen und für dich da sein, Jade!", brüllte ich und war nicht mehr in der Lage dazu, meine Wut unter Kontrolle zu halten. Beinahe rammte ich meine Faust in die Wand, doch ich hielt mich noch davon ab. Wut, doch auch Enttäuschung und Trauer rangen in mir. Meine eigene Braut traute mir nicht, fuhr mich eiskalt an. Weißt du was ich glaube ...?", fing ich knurrend an und schritt wieder auf sie zu. Meine Augen waren schwarz wie die Nacht und ich hatte bedrohlich meine Fänge entblößt. "Du hast mich reingelegt, von Anfang an! Die Zuneigung, der Kuss gestern ... einfach alles war nur gespielt! Du wolltest einfach mal einen Mann, der dich beschützt, damit du zum Altar kommst! Wann hattest du vor, mich loszuwerden?!", herrschte ich Jade an und konnte nicht mehr klar denken. Nur noch mein Instinkt, der sie immer noch als Braut erkannte, hielt mich davon ab, ein Chaos anzurichten. "Aber ... mich verarschst du nicht mehr, Jade ... nein, nicht mit mir ...", sagte ich mit leiser, bedrohlicher Stimm und trat einen Schritt zurück. Etwas in mir zerbrach und ich brüllte verzweifelt und wütend zugleich. Sie hat wohl nur ein Spiel mit mir gespielt! Sie vertraute mir nicht, hatte es nie vor! "Schau, wie du alleine zurechtkommst ... du kannst dir deinen Arsch auch selber retten ...", fauchte ich und drehte mich dann um. Ich schritt zur Tür und ballte die Fäuste. Tränen der Wut sammelten sich in meinen Augen, doch langsam kam die Trauer in mir immer mehr zum Vorschein. "Ich will dich nie wieder sehen!", brüllte ich in ihre Richtung zurück und meine Stimme brach zum Ende hin. Ich schüttelte den Kopf und rannte dann einfach raus. Ich musste weg hier, weg von dieser Frau. Sie will mir gar nicht vertrauen ... Halb wahnsinnig schritt ich durch die Straßen während meine Schultern immer wieder zuckten. Ich hasse dieses Scheißschicksal! Irgendwann kam ich in einer Gasse an und sah gen Himmel, schrie wieder meine Verzweiflung hinaus. Der Verlust zerriss mich innerlich - solche Schmerzen habe ich noch nie verspürt.
Ich brüllte wieder wütend ihren Namen, ehe ich auf einmal etwas spitzes merkte, das sich in meinen Rücken bohrte. Ich knurrte drehte mich um und erstarrte. "Nein! Nicht ihr!"[/b, schrie ich und fing an zu rennen. Ich translozierte mich irgendwann immer weiter voran, doch mein Ziehvater schnappte mich trotzdem und rang mich zu Boden. [b]"Lass mich los, du Wichser!", fuhr ich hin an, meine Stimme heiser vom vielen Brüllen und Schreien. Ich schlug ihm ins Gesicht, versuchte ihn abzuschütteln, doch scheinbar haben sie mir irgendwie einen Betäubungspfeil in den Rücken geschossen, denn meine Lider wurden immer schwerer und meine Muskeln taten nicht mehr das, was ich wollte. " Nein ... nein ...", brachte ich raus und mein Ziehvater lachte. Bald schon hörte ich Schritte eines anderen Wesens ... meiner Ziehmutter. "Er ist nicht mehr blind ... wie kann das nur sein?", fragte sie. Ich hörte das Schnauben von ihm. "Ach, egal. Wir haben ihn trotzdem", knurrt er und dann wurde ich bewusstlos.
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Jade West

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BeitragThema: Re: Behind the mask   Sa Sep 16, 2017 11:09 pm

Ich hatte ein lächeln aufgesetzt das aber sogleich wieder verschwand als ich Maddox mit wütender Mine auf mich zu kommen sah, als er mich anfuhr zuckte ich etwas zurück und starrte ihn mit grossen Augen an. Scheisse… ich hatte ihn mit meinen Worten wütend gemacht… hatte ihn verletzt. „Maddox“ sprach ich mit sanfter stimme doch er hörte mich gar nich und lief vor mir hin und her. Als er losbrüllte zuckte ich nur noch mehr zusammen, er sprach so voller Wut das ich beinahe schon angst vor ihm hatte, bei seinen Worten weiteten sich meine Augen etwas, er wollte für mich da sein wollte ihn auslöschen für mich… das würde er für mich tun. Und in diesem Moment wurde mir klar ich hatte einen Fehler gemacht… hätte ihm vertrauen sollen… nicht abweisen. Ich öffnete mein Mund und wollte schon ansetze mich zu entschuldigen als er erneut auf mich zu schritt doch das war er nicht was mich Inhalten lies, nein… es waren seine Augen die schwarz wie die nacht anfunkelten und seine Fänge die er entblößt hatte. Erschrocken trat ich einen schritt zurück, in diesem Moment hatte ich wirklich Angst das er mir etwas tun würde. Er dachte wirklich das ich ihn reingelegt hatte… das alles bloss gespielt war… das ich einfach bloss einen Mann wollte. Wut breitete sich in mir aus „so denkst du also von mir“ herrschte ich ihn „das ich einfach irgend ein Mann wählen würde… ich habe dich nicht eine Sekunde verarscht“ doch er schien meine Worte gar nicht richtig wahrzunehmen fauchte mich an ich sollte schauen wie ich alleine zurecht komme mit offenem Mund starrte ich ihm hinterher als er sich umdrehte und zur Tür trat… würde er wirklich gehen… doch wenn er so von mir glaubte würde ich ihn bestimmt auch nicht aufhalten. „Glaub was du glauben willst“ warf ich ihm hinterher doch er reagierte gar nicht auf meine Worte. Als er sich noch einmal umdrehte und mir die Worte an den Kopf brüllte das er mich nie mehr sehen wollte war er als würde er eine Klinge tief in mein Herz bohren und ich sackte auf den Boden als ein stechender Schmerz durch meine Seele fuhr.
Es war als würde mir etwas herausgerissen das zu mir gehörte. Ein schluchzen entfuhr mir… er war wirklich gegangen…hatte mich verlassen... wieder einmal hatte ich es geschafft jemanden der mir etwas bedeutete zu vertreiben eigentlich sollte ich doch glücklich sein er konnte mich nicht noch mehr verletzen doch wieso fühlte es sich so schrecklich an. Still rannten mir tränen über die Wangen und ich schloss meine Arme um meine Beine um mir so etwas Schutz zu geben… ich hatte mein Gefährten verloren… ich würde ihn nie mehr sehen das hatte er klar und deutlich ausgedrückt… es war vorbei. Langsam stellte ich mich auf die Beine und taumelte zu meinem Bett nur um mich dort unter die Decke zu verkriechen. Erneut schluchzte ich auf als ich seinen Geruch wahrnahm der noch immer am Bett haftete, vor ein paar Minuten war noch alles in Ordnung und nur wegen einer kleinen frage war alles zerstört. Ich rollte mich zusammen weinte still vor mich hin bis ich in einen unruhigen Schlaf fiel.
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BeitragThema: Re: Behind the mask   Sa Sep 16, 2017 11:54 pm

Auch während ich schlief, warf ich mich unruhig hin und her, konnte den Verlust meiner Braut selbst im Schlaf noch spüren. Mein Herz blutete und ich knurrte und fauchte, auch Tränen liefen über meine Wangen. Meine Seele wurde auseinandergerissen ... und langsam fragte sich ein Teil von mir, ob ich vielleicht überreagiert hatte. Ein anderer großer Teil von mir sehnte sich einfach nur wieder nach Jade und wollte sie zurück haben ... aber ich habe ihr selbst gesagt, dass ich sie nie mehr wieder sehen wollte ...
Irgendwann wachte ich auf, hob schwach meinen Kopf und rümpfte die Nase. Es roch ... feucht ... nach Schimmel .. nach Tod. Ich bleckte die Zähne und wollte aufstehen, mich umsehen, doch Fesseln an meinen Handgelenken und Fußknöcheln hielten mich ab und ein wütendes Brüllen entfuhr meiner Kehle. Jetzt fiel mir alles wieder ein ... meine Zieheltern haben mich überfallen .. und scheinbar in irgendeinen Kerker verschleppt. Warum nur? Ich schrie und wehrte mich gegen die Fesseln, doch anscheinend wurden sie magisch verstärkt, sodass ich komplett wehrlos war. "Lasst mich hier raus!", brüllte ich, verletzte mich selbst an den Fesseln, da ich so sehr an ihnen zerrte und rüttelte, doch es brachte gar nichts. Ich sank zu Boden, atmete schwer und knurrte verbittert. So endete das also? Ich verlor meine Braut und dann verschleppten meine Zieheltern mich? "Ich hasse das Schicksal ...", flüsterte ich mit vor Wut zitternder Stimme, und sah dann, wie die Kerkertür sich quietschend öffnete. Mein Ziehvater stand da und ich wollte mich auf ihn stürzen, doch die Ketten hielten mich klirrend von meinem tödlichen Vorhaben ab. "Na, na, na ... nicht so aggressiv, Maddox", verspottete er mich, trat zu mir und hielt mir einen Becher Blut unter die Nase. Meine Fänge begannen bei dem Anblick zu schmerzen und mein ganzer Körper sehnte sich nach Nahrung - ich habe nicht von Jade getrunken, weil ich mir noch ihr Vertrauen verdienen wollte, doch das hätte ich mir echt von Anfang an sparen können. "Ich warne dich ... ich hatte einen Scheißtag hinter mir ... wenn du etwas falsches machst, wirst du es bereuen ...", drohte ich dem Mann, den ich einst für meinen Vater hielt, doch der lachte nur. "Du kannst mir gar nichts anhaben ...", meinte er fröhlich und trank das Blut selber aus - ich knurrte verzweiflelt und meine Augen ,die sich schwarz verfärbt haben, funkelten ihn hasserfüllt an. "Warum?", wollte ich dann einfach wissen und er lächelte grausam. "Weil du eine gescheiterte Existenz bist, Maddox. Du bist zu nichts anderem zu gebrauchen .... und dein Leben soll doch einen Sinn haben, oder?" Damit verließ er den Kerker wieder und ließ mich alleine im Dunkeln. "Dafür wirst du büßen!", schrie ich doch es brachte natürlich nichts. Ich sank auf den Boden - was Jade nur machte? Sie freute sich wahrscheinlich, mich endlich losgeworden zu sein und führte ein glückliches Leben ohne mich. Bestimmt wäre sie froh, wenn sie wüsste, wo ich gerade war. Vergiss mich ... und werde glücklich., richtete ich in Gedanken an sie und schloss die Augen.

Ich hatte keine verdammte Ahnung, wie lange ich schon hier drinnen war, aber es ging mir immer dreckiger. Jeden Tag quälte mich der Hunger und mittlerweile hätte ich einfach alles getötet ... ich wollte nur Blut. Abgemagert und schwach hing ich noch immer an den Ketten und ertappte mich manchmal dabei, wie ich um Erlösung flehte. Jeden Tag kam mein Ziehvater zu mir und peitschte mich aus ... sie haben anscheinend alles über mich in Erfahrung gebracht und quälten mich nun. "Deine Braut ... sie hasst dich!" Ein Peitschenhieb traf auf meinen Rücken. "Sie lebt nun mit den Werwölfen und sucht nach dir, damit sie sich an dir rächen kann!" Die Peitschte knallte, als sie auf meine Haut traf.
So ging das immer weiter ... und ich war am Ende meiner Kräfte angekommen. Die Folter wurde von Tag zu Tag schlimmer und ich wünschte mir in jeder Minute, in der ich alleine war, dass ich nicht so wütend zu Jade gewesen wäre- Alles meine Schuld ... Sie hätten seine Zieheltern gemeinsam bekämpft ... wären zusammen .... ich fing an zu weinen, psychisch und physisch am Ende und brüllte. Ich befand mich am Rande des Wahnsinns - es war noch schlimmer, als in den Zeiten, wo ich meine Opfer leergetrunken habe ....

Währendessen gingen alle in Los Angeles ihrem gewohnten Alltag nach. Doch natürlich war einigen nicht entgangen, was vor zwei Wochen in der Gasse geschehen ist .... zwei Wesen unterhielten sich auf der Straße. "Der muss wahnsinnig gewesen sein ... hast du sein Brüllen gehört?", meinte einer und der andere seufzte. "Aber hier gibt es keine Irrenanstalt mehr. Sie müssen ihn irgendwo woanders hingebracht haben ..." Ein dritter stieß zu ihnen. "War das nicht der Blinde, der immer so armselig am Straßendrand gesessen hat? Aber irgendwie kann er jetzt doch wieder sehen ... meint ihr, die Bruderschaften wollen sich gegenseitig ausspielen?" So ging das Gespräch immer weiter ....
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Jade West

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BeitragThema: Re: Behind the mask   Heute um 9:26 pm

Mit gesenktem Kopf trat ich auf die Strasse um zu meiner Arbeit zu gelangen. Die letzten zwei Wochen waren schrecklich gewesenen immer wieder wanderten meine Gedanken zu Maddox und jeden Tag hatte ich wieder die Hoffnung ihn zu sehen doch er würde nicht mehr wieder kommen ich hatte ihn vertrieben. Meine Tage hatte ich damit verbrach zu Arbeiten um mich von den Gedanken an den Vampir abzulenken und doch immer wieder kamen sie zurück lassen mich nicht ruhig Schlafen, mittlerweile waren unter meinen Augen tiefe schatten die von meinen Schlaflosen nachten zeugten. Es war als wurde mir mit ihm ein Teil meiner Seele herausgerissen und es schien jeden Tag schlimmer zu werden. Ich hatte schon von vielen Gehört wie es war sein Gefährten zu verlieren doch das es so schmerzhaft war hätte ich mir nie vorstellen können. Mein Leben war nicht mehr wie früher, egal was ich tat oder versuche meine Gedanken galten Maddox. Es brachte mich langsam sicher um den Verstand, meine Herz schrie nach ihm. Ich will dich nie wieder sehen immer wieder kamen mir seine Worte in den Sinn und den Blick den er mir zugeworfen hatte.
Mit dem Blick gesenkt trat ich durch die Strassen ohne wirklich wahrzunehmen war um mich herum geschah, ich schlenderte wie in Trance vor mich hin als ich ein paar Worte wahrnahm und sofort aufhorchte… etwas in meinem innern sagte mir es wäre wichtig. Ich entdeckte zwei Wesen auf der Strasse die miteinander sprach über einen Wahnsinnigen, verwirrt über mich selber schüttelte ich mein Kopf wieso sollte mich das interessieren? Ich hatte mich schon umgedreht als ich eine andere Stimme hörte die fragte ob es nicht dieser Blinde wahr. Sofort fuhr ich wieder herum… Maddox? Was war mit ihm… war ihm etwas geschehen? Sofort eilte ich zu den Wesen und fragte sie ob sie mehr wussten doch sie verneinten und ich wandte mich enttäuscht ab. Doch ein ungutes Gefühl breitete sich in mir aus und liess mich einfach nicht mehr los … etwas stimmte nicht. Der Gedanke das ihm etwas passiert wäre trieben mir beinahe wieder Tränen in die Augen und ich fing an leicht zu zittern. Ich musste ihn umbedingt finden mich versichern das es ihm gut ging… doch wo steckte er bloss… wie sollte ich ihn finden wenn ich keine Ahnung hatte wo er sein konnte?
In Gedanken um Maddox versunken lief ich weiter durch die Strassen und merkte nicht wie sich jemand näherte erst als ich plötzlich einen Pfeil in meinem Rücken spürte fuhr ich alarmiert herum doch es war bereits zu spät, ich schwankte hin und her und kämpfte darum die Augen offen zu halte. Ein fauchen entfuhr mir doch so sehr ich auch versuchte gegen die Müdigkeit anzukämpfen es gelang mir nicht meine Lieder senkten sich und ich sackte auf der Strasse bewusstlos zusammen.
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BeitragThema: Re: Behind the mask   

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