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 Never trust the smile

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Dämon
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Dragan Carrasco

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BeitragThema: Never trust the smile   Sa Jun 10, 2017 10:58 am







Dragan Carrasco

450 Jahre | Dämon | Schwarze Bruderschaft



Wie er

Wieder - wie fast jeden Tag - saß ich auf der Wiese im Stadtpark und sah den Kindern beim Spielen zu. Es entspannte mich ihrem Lachen zuzuhören, sie dabei zu beobachten, wie sie Spaß hatten und komplett sorgenfrei waren. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre auch so unbeschwert. Manchmal wünschte ich mir einfach die Vergangenheit zurück, in der meine ganze Familie noch friedlich miteinander zusammengelebt hat ...
Einige der Kinder kamen zu mir - wie fast jeden Tag - und wollten mich zum Mitspielen drängen. Ein Lächeln zeigte sich auf meinem Gesicht und - wie fast jeden Tag - sagte ich zu und spielte ein wenig mit ihnen. Es waren menschliche Kinder und deswegen war es mir eigentlich verboten, mich ihnen überhaupt anzunähern ohne sie zu töten. Aber ich wollte doch nur Frieden zwischen allen ... dieser ganze Krieg war doch nutzlos. Die Menschen hatten vielleicht herausgefunden, dass wir existierten, aber warum war es nicht möglich, in friedlicher Koexistenz miteinander zu leben? Dann müsste ich nicht - wie fast jeden Tag- auch darauf aufpassen, nicht von meinen Kameraden der Schwarzen Bruderschaft erwischt zu werden, wie ich hier mit menschlichen Kindern spielte und gemeinsam mit ihnen lachte.
Ein Kind mochte ich besonders gerne, er war beinahe ein Ebenbild von Krasov, als dieser ebenfalls noch klein gewesen ist. Und er ist genauso frech wie er. Mit einem Grinsen spielte ich mit ihm fangen, ehe wir beide erschöpft waren und uns nebeneinander ins Gras setzten. Als ich mich umsah, bemerkte ich die misstrauischen Blicke der Menschen, die auf mir ruhten. Sie misstrauten mir, natürlich, ich könnte ein unsterbliches Wesen sein - was ja sogar stimmte. Aber ich würde den Kindern niemals ein Haar krümmen ... leise Stimmen in meinem Kopf wurden laut, doch ich verdrängte sie und sah zu dem Jungen hinunter, der mich an meinen verstorbenen kleinen Bruder erinnerte. Er wirkte nachdenklich und nicht mehr so fröhlich wie vorhin. "An was denkst du?", fragte ich einfach und sah ihn an - er erwiderte meinen Blick, ehe er diesen mit trauriger Miene senkte. "Manchmal vermisse ich meine Eltern ... sie sind ... für mich gestorben, als und die Schwarze Bruderschaft bedroht hat ...", flüsterte er leise und mein Herz verkrampfte sich schmerzhaft. Ausgerechnet ich gehörte auch zu ihnen und ich saß neben diesem Jungen, der diese Fraktion bis aufs Blut hassen musste. Aber ich verabscheute solche Taten .. ich wollte dieses Kind trösten, seine Trauer vertreiben. Genau wie ich immer Krasov getröstet habe.
"Ich habe auch jemanden sehr wichtiges verloren ...", sagte ich leise und der Junge sah zu mir hoch. "Echt?", fragte er mich mit großen Augen und mit einer gewissen Bedrücktheit nickte ich. "Ja ... aber er ist trotzdem bei mir. Weißt du wie?", fragte ich und als der Junge den Kopf schüttelte, tippte ich ihm auf das Herz und lächelte. "Dort. Auch wenn wir sie vielleicht nicht mehr sehen ... sie leben in unserem Herzen weiter ... für immer", meinte ich sanft und lächelte ihn an. Ich sah, wie die Tränen die Augen des Jungen füllten und wollte noch etwas Tröstliches zu ihm sagen, als er plötzlich seine dünnen, kurzen Arme um meinen Körper schlang und sich an mir ausheulte. Zuerst konnte ich ihn nur perplex anstarren, doch dann legte ich ihm eine Hand auf den Kopf und strich durch sein kurzes Haar. Noch einmal sah ich mich um, um sicherzugehen, dass ich von niemandem der Schwarzen Bruderschaft beobachtet wurde, ehe ich auch meine Arme um ihn legte. Dieser Waisenjunge bekam keinen Trost, keine Zuwendung mehr und ich wollte ihm etwas geben, auch wenn ich niemals seine Eltern ersetzen konnte, vor allem weil ich ein Fremder war.


"I love but I never get loved."  - Dragan Carrasco


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BeitragThema: Re: Never trust the smile   Mo Jun 19, 2017 8:22 pm







Rose Catrall


Ich lief durch den Stadtpark und genoss den Frieden der hier herrschte, mein Weg kreuzte immer wieder Menschen die mir ein freundliches Lächeln zuwarfen was ich erwiderte. Ich verstand einfach nicht was die Schwarze Bruderschaft gegen die Menschen hatte, sie taten uns ja nichts und wenn auch gegen uns Wesen hätte sie sowieso keine Chance. Jeder auf dieser Welt hatte das Recht zu leben auch die Menschen. Mein Beine führten mich an den Rand der Wiese auf der ich mich nieder lies. Das lachen von Kindern drang zu mir herüber und ich lies mein Blick über die Wiese wandern bis ich mehrere Kinder sah die miteinander spielten darunter auch ein älteres Wesen der Schwarzen Bruderschaft. Misstrauisch beobachte ich das Wesen was wollte er hier und vor allem wieso spielte er mit Menschen Kinder? War das irgend ein Trick von ihm um sie danach zu töten? Er setzte sich mit einen Jungen ins Gras und sprach mit ihm doch leider waren sie zu weit weg und ich verstand kein Wort. Irgend ein Plan musste dieses Wesen haben aber was. Mein Augen weiteten sich als sich die beiden auch noch umarmten. Ich blinzelte einmal um sicher zu gehen das ich auch wirklich richtig sah.
Ich raffte mich auf und trat näher an die beiden heran, bereit jeder Zeit einzugreifen sobald das Wesen irgendwelche Anzeichen machen würde den Jungen anzugreifen. An der Sache musste einfach etwas Faul sein niemand der Schwarzen Bruderschaft würde ein Kind umarmen. Meine Schritte führten mich noch näher bis ich vor den beiden Stand, interessiert musterte ich den Jungen Mann war er etwas anders als die anderen? Nein das konnte nicht sein er war ja schliesslich von der Schwarzen Bruderschaft.

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Dragan Carrasco

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BeitragThema: Re: Never trust the smile   Mo Jun 19, 2017 9:06 pm







Dragan Carrasco

450 Jahre | Dämon | Schwarze Bruderschaft



Die Fremde

Ich hielt den Kleinen immer noch im Arm und seufzte leise. Was würde ich dafür geben, dass mein kleiner Bruder wieder lebte. Ivan habe ich seit unserem Streit nicht mehr gesehen, aber das war auch besser so. Ich wusste nicht, ob ich ihn überhaupt wiedersehen wollte. Er hat uns im Stich gelassen ... er wollte nur seine Abenteuer erleben, den Kick spüren aber seine Familie hat er vergessen.
Die jung Frau, die sich uns näherte, bemerkte ich erstmal gar nicht, ich hielt nur den weinenden Jungen in meinen Armen und sah in die Ferne. So sehr wünschte ich mir Frieden .. dieser ganze Krieg war doch bescheuert. Dass ich hier zusammen mit ein paar Kindern im Park saß, mit ihnen spielte und diesen Jungen tröstete sollte doch der Beweis dafür sein, dass man gut mit Menschen leben kann. Auch wenn sie so zerbrechlich und schwach waren.
Doch auf einmal stand die junge Frau vor uns und zeitgleich hoben wir den Blick. Sie musterte mich und ich erwiderte ihren prüfenden Blick. Was sollte das hier? Warum stand eine Fremde direkt vor uns und musterte mich dabei auch noch auf diese Weise? An ihrem Geruch erkannte ich,dass sie kein Mensch war - sie war also eine Unsterbliche. Welcher Fraktion sie wohl angehörte? Der Schwarzen Bruderschaft auf jeden Fall nicht, sonst hätte er sie wiedererkannt. Sie war also seine Feindin. Meine Muskeln spannten sich leicht an, doch ich war auf keinen Kampf aus. Ich vermied das Kämpfen .. ich konnte so leicht die Kontrolle über mich verlieren, aber dazu reichte ja auch nur ein falsches Wort, das mich in Wut versetzte. Es machte mich selber fertig, dass ich dem Wahnsinn verfallen bin ... die anderen Wesen mieden mich, sogar die aus meiner eigenen Fraktion. Und eine Gefährtin hatte ich auf diese Weise natürlich auch nicht gefunden - wer wollte schon eine Beziehung mit einem Mann, der nicht mehr so richtig tickte?
Ich seufzte und stand auf. Der Junge sah die Fremde misstrauisch an, ehe er unsicher zu mir blickte. Sanft lächelte ich ihn an. "Geh spielen .... ich komme klar, Kleiner". Er vertraute mir, nickte kurz und mit einem letzten unsicheren Blick zu der Frau verschwand er. Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf und sah auf sie runter. Ob sie wohl ahnte, dass sie vor einem Wahnsinnigen stand?
"Was willst du?", fragte ich ruhig und vergrub meine Hände in den Hosentaschen. Meine Stimme klang nicht unfreundlich und neugierig sah ich sie an. Irgendeinen Grund musste sie ja haben, man stand nicht umsonst direkt vor einem Fremden und musterte ihn durchgehend.


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