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 What is destiny doing with us?

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Scott McLeod

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BeitragThema: What is destiny doing with us?   Mi Mai 31, 2017 9:34 pm

das Eingangsposting lautete :







Scott McLeod

101 Jahre | Vampir | Schwarze Bruderschaft



Auf Streifzug

Gerade befand ich mich mit einer Gruppe ich mich mit einer Gruppe der Schwarzen Bruderschaft wieder auf Streifzug.Das machten wir öfters, manchmal auch aus Langeweile. Eigentlich dienten diese Streifzüge dazu, Menschen oder Mitglieder der anderen Fraktionen zu töten, aber manchmal wollte man eben auch von seinen Pflichten befreit sein. Auch wenn das hier nur "Spaß" war, so hatte ich die Route genau festgelegt, die wir abliefen. Ohne einen konkreten, festen Plan machte ich gar nichts.
Bis jetzt war es ruhig und die anderen redeten miteinander über Techniken, sich mit den bösen Gottheiten in Verbindung zu setzen, doch ich hatte keine Lust mich zu beteiligen. Gelegentlich knurrte ich nur drohend, wenn sie zu laut wurden. Ich wusste, dass sie mich respektieren, aber nicht mochten. Das war mir aber scheißegal, ich wollte nicht gemocht werden. Sollen sie von mir denken, was sie wollen.
Doch plötzlich hörte ich Schritte, die sich uns rasch näherten und wirbelte herum. Ein Trupp kam auf uns zu und ich erkannte, dass es Wesen der Weißen Bruderschaft waren, da sie einen Menschen im Schlepptau hatten. Ein drohendes Grollen ertönte tief aus meiner Kehle und meine Augen färbten sich blutrot. "Angriff!", befahl ich barsch und die anderen stürzten sich auf unsere Feinde, so auch ich. Ich zerfetzte alle, die mir in den Weg kamen, bekam selber was ab, kämpfte aber weiter. Ständig hielten meine Augen Ausschau nach einem .. Opfer, das ich mitnehmen konnte, wenn wir hier fertig waren. Ich würde es quälen und so vielleicht auch noch einige Informationen aus ihm herausquetschen können. Den Menschen wollte ich nicht wirklich mitnehmen .. sie waren zu zerbrechlich und schwach. Wie ich sie verabscheute! Wie konnten sie überhaupt überleben?


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Sa Jun 03, 2017 10:54 pm







Rose Catrall

Plötzlich drang wider Licht zu mir durch und ich hörte Scotts Stimme. Er war es wirklich, er war hier und half mir. Doch mein Körper hatte bereits zu wenig Kraft und so blieb ich einfach liegen und regte mich nicht. Erneut hörte ich das Geräusch einer Bombe und schloss meine Augen, nein das durfte nicht sein. Scott durfte nichts Passieren nicht wegen mir. Ich wollte ihm sagen er solle verschwinden doch ich brachte nicht anderes als ein leises Krächzen zustande. Die Bombe näherte sich immer mehr und Scott war noch immer hier bei mir, er sollte gehen. Wieso blieb er überhaupt bei mir, er kannte mich doch nicht einmal also wieso brachte er sich selber in Gefahr um mich zu retten? Wie in Trance nahm ich war wie ich von seinen Armen hochgehoben wurde und ächzte leise als mein ganzer Körper schmerzte. Ich schloss meine Augen und kuschelte mich an seine Brust, es fühlte sich unglaublich toll an in seinen Armen zu liegen. Dann spürte ich etwas weiches unter mir, mittlerweile war mir alles egal ich wollte einfach nur noch das diese ungeheuren Schmerzen aufhörten. Ein kleiner Schrei drang aus meinem Mund und ich riss meine Augen weit auf als die Scherbe aus meinem Arm gezogen wurde. Ein stechender Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper und mir wurde wieder beinahe Schwarz vor Augen. Ich schloss wieder meine Augen, biss die Zähne zusammen und konzentrierte mich auf seine Stimme während er meine anderen Wunden behandelte. Wieder verschwand seine Nähe für eine kurze Zeit und als er zurück kam spürte ich etwas Kaltes auf meiner Stirn. Zufrieden seufzte ich auf und öffnete mit Mühe meine Augen. Ich sah direkt in seine wundervollen Blaue Augen an die ich immer wieder Gedacht hatte, Zitternd hob ich meine Hand und legte sie auf seinen Arm. Ich sehnte mich nach seiner Nähe und seiner wärme die er ausstrahlte. Erst nach einer Weile begriff ich die Worte die er zu mir gesagt hatte und flüsterte „Blut… ich brauche Blut“ Dann lies ich meinen Arm wieder fallen und schloss meine Lieder, ich war zu Schwach um meine Augen offen zu halten. Das einzige was ich jetzt noch verspürte war die Müdigkeit die sich in meinem ganzen Körper ausbreitete, ein leichtes lächeln bildete sich auf meinem Gesicht. War es jetzt soweit … würde ich sterben.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Sa Jun 03, 2017 11:19 pm







Scott McLeod

101 Jahre | Vampir | Schwarze Bruderschaft



Trink!

Noch immer sah ich sie an, bat sie stumm mir zu verraten, was sie wieder auf die Beine brachte. Sie durfte nicht sterben ... das würde ich nicht zulassen. Diese Panik, die ich verspürte .... ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals wegen einem anderen Wesen solche Panik verspüren würde.Ihre zittrige Hand legte sich auf meinen Arm, mit großen Augen blickte ich zwischen ihr und der Hand hin und her, ehe ich sie zögernd zwischen meine Hände nahm und sie sanft streichelte. Doch eine Antwort kam nicht und beinahe hätte ich voller Angst nochmal nachgefragt, doch dann kam schließlich doch noch eine Antwort. Blut ..? Verdammt nochmal, ausgerechnet jetzt hatte ich keines hier!
Ich würde mich schnell in den Keller translozieren und ihr einen Behälter holen, ganz einfach ... doch gerade als ich aufstehen wollte, fiel ihre Hand aus meinen Händen und sie schloss ihre Augen. Scheiße. Scheiße, scheiße. Sanft schlug ich gegen ihre Wange - keine Reaktion. "Du kannst nicht einfach so sterben!", schrie ich verzweifelt und drehte beinahe durch vor Angst um sie. Warum hatte ich dieses Pech, warum hatte ich ausgerechnet jetzt kein Blut zuhause, warum ...
Da kam mir auf einmal ein Einfall und ohne zu zögern, riss ich mit meinen Zähnen mein Handgelenk auf - Blut strömte aus der Wunde. Sie hat mich von ihr trinken lassen, um mich zu retten .. jetzt werde ich dasselbe tun. Es war mir egal, wenn sie mich leer trank, das einzige was zählte war, dass sie überlebte - auch wenn ich dabei umkam. Ich drückte die Wunde direkt an ihre Lippen und betete innerlich verzweifelt, sie möge trinken und überleben. "Trink ... bitte ... verlass mich nicht ...", brachte ich raus - die letzten Worte sind mir einfach rausgerutscht. Empfand ich wirklich so? War sie ein Teil von mir? Das konnte nicht sein, aber sie war meine Braut ... und doch irgendwie mit mir verbunden. Bestimmt spürte sie diese Verbundenheit nicht, aber ich tat es - in diesem Moment auch. Und wenn ich sie verlor, würde ich den Verstand verlieren, das wusste ich.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Sa Jun 03, 2017 11:50 pm







Rose Catrall

Plötzlich drang ein süsser Geruch in meine Nase... Blut. Ich wollte meine Augen öffnen doch es ging nicht. Verzweifelt kämpfte ich gegen meine innere Müdigkeit ich brauchte das Blut, doch mein Körper gehorchte mir nicht. Ich spürte eine Berührung an meinen Lippen doch noch immer war ich zu schwach um mich zu bewegen. Erst als ein Tropfen Blut in mein Mund lief kam wieder etwas Leben in mich. Ich schlug meine Fangzähne in die Haut vor mir und begann gierig davon zu trinken. Ein seufzen entfuhr mir es schmeckte einfach wunderbar, noch nie hatte ich so gutes Blut getrunken.  Mit jedem Schluck den ich nahm ging es mir etwas besser. Nach einer Weile öffnete ich meine Augen wieder und erst jetzt wurde mir bewusst das ich von Scott trank, ich sah ihn entsetzt an wieso gab er mir sein Blut. Ich zog meine Fangzähne wieder aus seinem Arm, ich durfte nicht zu viel trinken sonst würd er womöglich noch sterben. Durch das Blut war ich zwar wieder etwas mehr bei Kräften doch meine Wunden waren immer noch da und mit ihnen auch die Schmerzen. Ich brauchte immer etwas länger bis ich wieder ganz bei Kräften war, was wahrscheinlich daran lag das ich kein voller Vampir war. Mein Blick wanderte zu Scott, ich wurde einfach nicht schlau aus ihm, wieso tat er all das für mich? Weil ich ihn gerettet hatte... Ja so musste es sein anders konnte ich es mir nicht erklären.“wieso?“ Flüsterte ich leise „wieso hilfst du mir?“
Erst jetzt wurde mir wieder klar was geschehen war, wir wurden Bombardiert. Ich musste zurück ich musste sehen wie es den anderen ging. Eine Frage stellte ich mir wieso wusste Scott von dem Angriff, wieso war er an der richtigen Zeit hier? Ich riss meine Augen auf, die einzige logische Erklärung war das er etwas damit zu tun hatte. Ich setze mich abrupt im Bett auf und zischte bei dem Schmerz der meinen Körper durchzuckte. Ich musste hier weg, er war der Feind. Ich rutschte an den Betrand und stellte mich hin, zuerst schwankte ich leicht hin und her konnte mich aber nach einer Weile gerade auf den Beinen halten „muss weg“ murmelte ich und setzte mich mit Mühe in Bewegung. Bei jedem Schritt den ich tat schmerzte mein ganzer Körper und ich musste meine Zähne zusammenbeissen um keinen Laut von mir zu geben. Ich wollte nicht das er sah wie schlecht es mir ging.
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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 12:15 am







Scott McLeod

101 Jahre | Vampir | Schwarze Bruderschaft



Wut ..

Erleichtert atmete ich auf, als sie von mir zu trinken begann und schloss die Augen. Irgendwie gefiel es mir, wenn sie von mir trank ... ich musste echt krank sein. Aber es war einfach ein so schönes Gefühl. Doch sie trank viel, war gierig und schon bald merkte ich den Blutverlust. Deswegen war ich dann einerseits doch wieder froh, als sie sich schlussendlich von mir löste. Ich blickte sie an, ging es ihr wirklich wieder ein wenig besser? Doch ihre nächste Frage kam etwas unerwartet und ich zuckte. Würde sie es verstehen, wenn ich ihr die Wahrheit sagte? Dass mein Instinkt mir sagte, sie sei meine Braut? Würde sie das verstehen? Eher weniger .... aber wenigstens war die Antwort ehrlich.
Ich wollte gerade antworten, da riss sie die Augen auf und schien entsetzt zu sein. Plötzlich setzte sie sich auf und wollte offensichtlich aufstehen. Verwirrt wich ich zurück und sah sie stirnrunzelnd an. Was sollte das denn wieder? Konnte sie sich nicht für etwas entscheiden?! Sie stand auf und meinte, dass sie weg müsste - oh nein, nicht mit mir! Sie war viel zu schwach! Also kam ich ihr entgegen und drückte sie an den Schultern sanft zurück aufs Bett. "Ruhig ... du bist noch schwach. Erinnerst du dich nicht mehr? Euer Hauptquartier wurde bombardiert und du wurdest begraben.", sagte ich leise und merkte, wie ich leicht schwankte, aber das Blut konnte erstmal warten. Jetzt war sie wichtiger. "Ich habe von ... einem Mitglied meiner Bruderschaft von dem Angriff gehört. Ich .. ich bin sofort hin ... weil ich .. Angst um dich hatte ..", sprach ich leise zu ihr und schluckte. Ehrlich zu sein fiel mir außerordentlich schwer. Ich gab nicht gern meine Gefühle preis, vor allem, wenn ich diese Gefühle seit Jahrzehnten verdrängt habe. Wieder schluckte ich. Jetzt musste ich es ihr sagen. Meine Stimme zitterte leicht, als ich sagte: "Mein .. mein Instinkt sagt mir, dass du .. meine Braut bist .." Meine Stimme war nur noch ein Flüstern und ich sah ihr in die Augen unsicher, aber auch ernst. Jetzt wusste sie es und ich hatte keine Ahnung, wie sie darauf reagieren würde. Wahrscheinlich würde sie wütend toben und dann abhauen, ihre Wunden ignorieren, ohne sich irgendwie bei mir zu bedanken. Aber ich konnte auch ohne ihren Dank leben ... ohne ihre Anerkennung .. ohne ihre Nähe .. oder?
Erneut sah ich weg und stand dann auf. Aufgebracht fuhr ich mir durchs Haar und sah aus dem Fenster. "Wenn du meinst, dass du gehen musst .... dann geh ...", sagte ich schließlich mit kaum hörbarer Stimme und starrte weiterhin krampfhaft aus dem Fenster, um sie nicht anzusehen. Sie war meine Braut, ja, aber ich konnte sie zu nichts zwingen. Auch nicht dazu, bei mir zu bleiben. Dann würde ich bis in alle Ewigkeit dazu verdammt sein, ihr hinterher zu jagen, ohne sie jemals einzufangen.
Dieser Gedanke machte mich wiederum wütend. Warum sie? Warum verdammt nochmal ein Feind?! Ein Feind, der mich vielleicht gerettet hat, aber mich dann doch irgendwie nicht leiden konnte. Aufgebracht sah ich zu ihr, meine Augen nachtschwarz vor Wut, meine Fäuste geballt, sodass die Knöchel weiß hervortraten. "Weißt du was? Mach was du willst! Ich hasse diesen Instinkt, der mir verdammt nochmal sagt, dass ein Feind meine Braut ist! Ich hasse es, dass meine Gefühle wieder zum Vorschein kommen, die ich so gut verdrängt habe! Ich habe es satt, den Arsch hochzukriegen, um dich zu retten, aber nicht einmal ein Danke zurückbekomme!", fauchte ich sie an und knurrte verbittert. "Hass mich ruhig dafür, was ich bin ... ein Vampir der Schwarzen Bruderschaft ... ", endete ich verbissen, sah sie mit einer schmerzerfüllten Miene an und translozierte mich dann einfach in den Keller der Schwarzen Bruderschaft. Dort schnappte ich mir einen Blutbehälter, leerte ihn in wenigen Zügen und schmiss ihn dann mit einem aggressiven Schrei in die Ecke. Sie machte mich so wütend! Warum musste mein Scheißinstinkt sich so eine Frau aussuchen, mit der ich niemals eine Zukunft haben würde?! Sie würde mich immer nur als ihren Feind sehen, egal was passierte. Ich raufte mir durch die Haare und tigerte auf und ab. Wenn ich später in die Wohnung zurückkam, würde sie entweder noch da sein oder schon weg sein ... was dachte ich mir da?! Natürlich wird sie weg sein! Ich bin ein Idiot, wenn ich auch nur eine Sekunde daran glaubte, dass sie bleiben würde!


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 9:07 am







Rose Catrall

Er drückte mich wieder auf das Bett zurück, nein ich musste hier weg. Er war Schuld an dem Angriff keine Sekunde länger wollte ich hierbleiben. Erneut wollte ich mich aufsetzen erstarrte aber bei seinen nächsten Worten. Konnte es wirklich sein, hatte er nichts mit dem Angriff zu tun? War er nur da um mich zu retten? Seine nächsten Worte rissen mich aus meinen Gedanken, seine Braut? Nein, dass konnte nicht sein, das durfte nicht sein. Ich war nicht einmal ein voll Vampir, wieso glaubte er das ich seine Braut war? Doch das würde erklären wieso er mich gerettet hatte, wieso er sich selber in Gefahr brachte um mir zu helfen. Ich heftete mein Blick auf Scott der am Fenster stand, jetzt durfte ich also gehen vor ein paar Sekunden war es noch anders gewesen. Doch wo sollte ich dann überhaupt hin, meine Wohnung war zerstört ich hatte keinen Ort mehr an dem ich Leben konnte. Und wenn ich ehrlich zu mir selber war so fühlte ich mich hier sicher und geborgen. Ich spürte seinen Blick auf mir und konzentrierte mich wieder auf Scott wieso waren seine Augen jetzt Schwarz? Was war los, hatte ich etwas gemacht? Seine Worte trafen mich, es war ihm egal was ich machte. Er hatte ja recht ich hatte mich nicht einmal bedankt ohne ihn wäre ich womöglich Tod. Ich zuckte leicht zusammen bei seinem Knurren, egal was er war hassen würde ich ihn nicht können. Vielleicht steckte doch mehr hinter der Sache mit der Braut. Konnte es wirklich sein, es würde erklären wieso ich ihn nicht töten konnte als ich die Möglichkeit dazu hatte.
Als ich wieder zu Scott blicken wollte war er nicht mehr da, ich knurrte frustriert auf jetzt hatte er sich einfach verzogen und mich hier allein zurück gelassen. Aber durch seine Worte war klar er wollte nicht das ich hier blieb, darum war er wahrscheinlich verschwunden. Langsam richtete ich mich auf und bis ich auf beiden Beinen stand. Schon das kostete mich enorme Kraft wie sollte ich bloss weg von hier kommen vor allem mit all den anderen Wesen an denen ich so leicht zu Opfer fallen könnten. Doch mein Stolz war zu gross ich würde nicht hierbleiben, langsam und schwankten setzte ich mich in Bewegung. Ich wusste ja nicht einmal wo ich war und ein Ziel vor Augen hatte ich auch nicht. Erst einmal würde ich wahrscheinlich zum Hauptquartier gehen um nach überlebenden zu schauen und dann würde ich weiterschauen. Noch ehe ich die Tür erreicht hatte begann sich alles um mich herum zu drehen, meine Beine gaben unter mir nach und ich knallte auf den Boden.
Doch ich musste hier weg ich kämpfte mich wieder hoch und lächelte zufrieden als ich wieder auf den Beinen Stand, dann setzte ich erneut einen Schritt und knallte erneut auf den Boden. Scheisse die Verletzungen hatten mir anscheinend doch mehr zugesetzt als ich dachte. Frustriert raufte ich mir durch die Haare, wie sollte ich nun von hier Weg kommen? Ich konnte nicht einfach aufgeben erneut startete ich einen Versuch doch dieses mal kam ich nicht einmal auf die Beine. Tränen der Verzweiflung rannten mir über die Wange, ich war zu schwach. Ich rollte mich auf dem Boden zusammen und schloss meine Augen. Noch nie hatte ich mich so verletzlich und Schwach in meinem Leben gefühlt. Noch immer flossen die Tränen aus meinen Augen, wann hatte ich das letzte mal geweint? Vielleicht als ich ein Kind war. Das einzige war ich jetzt nur noch wollte war zu Sterben, Scott sollte mich nicht so sehen. Nicht so Schwach und verletzlich das wollte ich nicht. Während meinen ganzen Überlegungen merkte ich wie ich immer Müder wurde. Das ganze hier hatte mich doch mehr angestrengt als ich gedacht hatte. Meine Atemzüge wurden regelmässiger und ich schlief ein und konnte in meinem Schlaf all die Sorgen vergessen.  
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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 10:50 am







Scott McLeod

101 Jahre | Vampir | Schwarze Bruderschaft



"Eine Kämpferin .. das warst du schon immer .."

Ich blieb eine ganze Weile in meinem Keller und versuchte mich abzuregen - das war allerdings leichter gesagt als getan. Die Wut durchströmte mich heiß und brennend und irgendwo, tief in meinem Inneren, wusste ich, dass sie dafür nichts konnte, aber dennoch machte es mich wütend. Ich hätte ihr niemals begegnen dürfen, dann wären diese Probleme auch nicht da gewesen und alles wäre beim Alten geblieben.
Seufzend verließ ich den Keller und lief die Treppen hoch ins Hauptquartier. Jubelschreie und lautes Gejohle empfing mich, ein toter Mensch wurde gerade hereingezerrt und alle schrien begeistert auf - in Beweis des Bombenanschlags. Ich hörte, wie jemand meinen Namen sagte und ich drehte mich um, meine Miene finster. Kyle, ein Leibwechsler, klopfte mir auf die Schultern. "Tolle Neuigkeiten, was?" Ich nickte, wollte was sagen, aber er plauderte schon weiter: "Du wirst gleich morgen mit ein paar anderen dorthin reisen und die verbliebenen Überlebenden töten." Dan drehte er sich um und ging, ohne meine Antwort abzuwarten. Warum denn auch, bis jetzt hatte ich jeden Aufrag angenommen, den ich kriegen konnte - ich war der erbitterteste Kämpfer gegen die Weiße Bruderschaft gewesen und hatte nie eine Gelegenheit ausgelassen, ihnen zu schaden. Doch jetzt ... zögerte ich. Und ich überlegte zu erstem Mal in meinem Leben, ob ich diesen verdammten Auftrag annehmen sollte oder nicht.
Kurze Zeit später translozierte ich ich zurück in meine Wohnung und erblickte sofort das leere Bett. Enttäuschung durchzuckte mich und ich seufzte. War doch klar, dass sie gegangen ist, nach meinem Wutausbruch hatte ich sie sicherlich vergrault. Ich verließ das Schlafzimmer, ahnte nichts Böses, doch mir blieb die Luft vor Schock weg, als ich sie vor der Tür erblickte. "Scheiße!", fluchte ich und stürzte zu ihr hin - Gott sei Dank, sie atmete noch. Dass sie vor der Tür lag, ließ mich vermuten, dass sie wirklich gehen wollte, es aber nicht geschafft hat. Ich habe ihr doch gesagt, sie ist noch zu schwach, aber der kleine Sturkopf wollte nicht auf mich hören. Ich lächelte tatsächlich ein wenig, hob sie sanft und vorsichtig hoch, um sie zurück zum Bett zu tragen. Danach translozierte ich mich wieder in den Keller, schnappte mir drei Blutbehälter, und kam wieder zurück. Zwei Behälter stellte ich aufs Nachttischchen neben ihrem Bett, während ich das Blut des dritten Behälters trank, weil ich noch immer den Verlust spürte, den sie vorhin verursacht hat.
Anschließend zog ich einen Stuhl an ihr Bett und setzte mich hin, beobachtete sie und seufzte leise. Vielleicht war ich vorhin etwas zu grob gewesen, aber die ganze Sache machte mich eben fertig. Niemals würde sie mich als ihren Gefährten betrachten und dennoch war ich dazu gezwungen ihr ständig zu helfen, wenn sie in Gefahr ist - mein Instinkt zwang mich dazu. Mit einem frustrierten Knurren fuhr ich mir übers Gesicht und musste danach beinahe, angesichts der Situation, lachen. Ich beherbergte eine Frau der Weißen Bruderschaft, meine Braut, i in meiner Wohnung - wenn das jemand erfuhr, waren wir beide tot. Es war so verboten ... aber ich konnte nicht anders. Sie hat mich von Anfang an fasziniert ... diese feste Entschlossenheit, die ich nur von ihr kannte. Entschlossenheit, die zur Sturheit werden konnte. Ich beugte mich vor, um ihr sanft das Haar aus dem Gesicht zu streichen und zog die Decke über sie. "Verdammt sollst du sein, wunderschönes Wesen ...", flüsterte ich, seufzte und lehnte mich dann zurück. Kurz danach übermannte mich der Schlaf und ich träumte. Doch es waren ungewöhnliche Träume ... ich sah sie ... aber sie war noch ein Kind. Die anderen Kinder sahen sie argwöhnisch an, mieden sie und ließen sie nicht mitspielen. Das Szenario veränderte sich. Eine erwachsene, ältere Frau - vielleicht ihr Mutter - trainierte mit ihr, doch es war ein hartes Training. Die Bilder versetzten mir einen Stich, warum tat sie ihrer Tochter das an? Sie war doch noch so jung!
Und dann wachte ich beinahe ruckartig auf und fand mich auf dem Stuhl neben dem Bett wieder. Meine Augen huschten sofort zu ihrer schlafenden Gestalt, ich presste die Lippen aufeinander. Das ... das war sie gewesen. Das mussten Erinnerungen sein ... ich hatte ihr Blut getrunken und habe Ereignisse aus ihrer Vergangenheit gesehen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie wohlbehütet und geliebt aufgewachsen ist, doch da habe ich mich wohl geirrt. Sanft strich ich über ihren Arm und murmelte leise: "Eine Kämpferin .. das warst du schon immer ..." Dann fiel mir plötzlich ein, dass sie ja auch von meinem Blut getrunken hat - konnte sie jetzt auch meine Vergangenheit sehen?I Ein eiskalter Schauer lief über meinen Rücken und ich schloss die Augen ,zog die Hand wieder zurück. Dagegen konnte ich wohl schlecht was unternehmen.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 12:41 pm







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Im Halbschlaf bekam ich mit wie sich zwei Arme um mich schlossen.An seinem Geruch erkannte ich das es Scott war er würde mir nichts tun. Und als ich etwas weiches unter mir spürte überrollte mich der Schlaf wieder. Unruhig warf ich mich hin und her als vor meinen Augen verschiedene Bilder erschienen. Es erschien eine Frau die mich anlächelte, wer war diese Frau? Es schien fast so als kannte sie mich. Dann plötzlich änderte sich das Bild überall waren Assassine sie tötete diese Frau die mich vorher noch so voller liebe anlächelte. Dann änderte sich das Bild auch schon wieder und vor mir stand eine junge Frau. Erst nach einer Weile erkannte ich sie, Lia. Wieso träumte ich von ihr, sie war lange meine Freundin gewesen bis sie bei einem Kampf ums Leben gekommen war. Ich stand vor ihr und sah auf sie herab, doch wieso sah sie mich so ängstlich an sie kannte mich doch. Mein Körper machte sich selbständig und stürzte sich auf sie, entsetzt versuchte ich dagegen anzukämpfen doch ich konnte mich nicht Steuern, was war hier los. Wieso griff ich meine Freundin an? Und dann hatte ich sie erreicht und packte ihren Kopf bereit sie zu töten...
Mit einem lauten Schrei riss ich meine Augen auf und setzte mich aufrecht hin. Verwirrt blinzelte ich bis ich wieder wusste wo ich war. Mein Atem kam keuchend aus meinem Mund und Tränen rannten mir über die Wangen herab. Ich atmete tief durch und versuchte mich zu beruhigen, es war nur ein Traum, es war nicht echt. Doch wieso hatte es sich dann so Real angefühlt, mein Blick fiel auf Scott der neben mir sass. Konnte es sein? Ich hatte doch vorher sein Blut getrunken konnten es seine Erinnerungen gewesen sein. Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich ihn an, es musste fast so sein, er hatte meine Freundin getötet. Er war von der Schwarzen Bruderschaft es war seine Aufgabe meine Fraktion auszulöschen. Wie viele waren im Kampf schon ums leben gekommen die ich kannte, es versetzte mir einen Stich ins Herz wenn ich daran dachte das Scott etwas mit all dem zu tun hatte. Mein ganzer Körper zitterte und ich rutschte an den hinteren Rand des Bettes um möglichst viel abstand zwischen uns zu bringen. Würde er mich nun auch Töten? So wie er Lia getötet hatte. Doch es war seine Aufgabe er hätte nicht einmal mit mir Sprechen dürfen. Wieso gab es diesen verdammten Krieg überhaupt, wieso konnten sie nicht einfach alle in Frieden leben? Die Menschen würden doch niemanden etwas antun, auch sie hatten das Recht zu Leben. So wie es jeder auf der Welt das Recht zum Leben hatte. Das was ich durch meine Vergangenheit gelernt hatte war jeden gleich zu behandeln, egal was für ein Wesen er war. Was zählte war das innere Wesen und nicht das äussere.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 1:22 pm







Scott McLeod

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Allein

Ich blieb am Bett sitzen, beobachtete sie und runzelte die Stirn, als sie begann, sich unruhig hin und her zu werfen. Was war los? Hatte sie Albträume? Ich legte nun doch meine Hand beruhigend auf ihre und biss die Zähne zusammen. Hoffentlich hörte das bald auf ... ich zuckte erschrocken zusammen, als sie mit einem Schrei aufwachte und sah sie entsetzt an -war es wirklich so schrecklich gewesen, was sie geträumt hat?! Und zum ersten Mal sah ich sie weinen, die Tränen liefen über ihre Wangen. Dieser Anblick versetzte mir einen schmerzenden Stich - ich wollte nicht, dass sie weinte, das konnte ich nicht mitansehen. Meine Hand lag immer noch auf ihrer und ich blickte sie mit sanften, blauen Augen an, doch bei ihren weit aufgerissenen,entsetzten Augen erstarrte ich. Sie sah mich an, als wäre ich ein ... Monster ... als würde ich ihr im nächsten Augenblick den Kopf abreißen.
Dieser Ausdruck auf ihrem Gesicht tat schon unendlich weh, doch als sie sich nach hinten verzog und von mir wegkroch, zerbrach es mir das Herz. Warum ..? Ich biss die Zähne zusammen. Wahrscheinlich bin ich vorhin wirklich zu grob mit ihr gewesen. Ich hätte Rücksicht auf sie nehmen sollen, sie kann auch nichts dafür, dass das alles so gekommen ist. Sie zitterte am ganzen Körper und am liebsten hätte ich sie in die Arme genommen, sie getröstet und ihr beruhigend über den Rücken gestrichen, aber wie konnte ich das machen, wenn ich der Grund für ihr Entsetzen war? Verletzt sah ich sie an und senkte den Blick. Niemals würde sie mich mit anderen Augen sehen, niemals würde sie in mir mehr als das Schlechte sehen können.
Entmutigt stand ich auf. Ich würde sie solange hier behalten, bis sie wieder auf den Beinen stehen konnte und dann könnte sie gehen. Sie wollte sowieso nicht in meiner Nähe sein, was konnte ich da noch ausrichten? Ich versuchte die Tatsache, dass sie vor mir zurückschreckte, zu ignorieren und deutete auf die zwei Blutbehälter. "Ich ... ich habe Blut für dich mitgebracht ... falls du noch welches brauchen solltest ...", flüsterte ich und sah sie an. "Wenn du noch was anderes brauchst ... frag ruhig nach ..", fügte ich mit leiser, leicht erstickter Stimme hinzu und drehte mich dann um, trat zum Fenster, neben dem sich eine Glastür befand, die zum Balkon führte. Ich ging nach draußen und die kühle Nachtluft empfing mich. Gott, wie sollte das weitergehen ..? Sie war meine Braut, doch sie hasste mich, sah mich als ein Monster .. und konnte ich es leugnen? Nein, ich war ein Monster. Ein Vampir, der andere gerne leiden sah, sie quälte .... und schon tausende ihrer Bruderschaft umgebracht hat ...
Ich stützte meine Arme auf dem Geländer ab und sah hinunter auf die Stadt, die selbst nachts nicht schlief. Noch immer tummelten sich Leute in den beleuchteten Straßen und besuchten Late-Night-Shoppinggeschäfte. Ich habe mir damals, als ich noch Gefühle hatte, immer ausgemalt, wie schön es sein würde, wenn ich mit meiner Freundin gemeinsam etwas unternahm ... wie schön es sein würde, dass ich nicht alleine wäre ... immer würde jemand an meiner Seite sein, der mich verstand und mir half ....
Und jetzt stand ich hier und wusste nicht was ich tun sollte, weil meine Braut mich für ein Ungeheuer hielt.
Ich merkte es zuerst nicht, doch ich weinte leise. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten weinte ich echte Tränen, während ich auf die Stadt hinunter sah und mir wünschte, alles wäre anders. Die ganze Zeit war ich nur alleine, zuerst hat meine Mutter mich verlassen, dann mein Vater ... und jetzt auch sie. Doch sie hat doch niemals zu mir gehört, wie konnte sie mich verlassen? Die Tränen liefen unablässig über meine Wangen, wurden sogar mehr. Ich habe gedacht, dass sie zu mir gehört und mein Instinkt sagte mir auch, dass sie es immer noch tat, aber ... ich wünschte einfach nur, ich wäre ihr nie begegnet. Es wäre für uns beide besser gewesen.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 2:07 pm







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Mein Blick folgte ihm als er aufstand und dann auf den Balkon trat den ich erst jetzt bemerkte. Plötzlich überkam mich eine Einsamkeit… eine Einsamkeit die ich schon seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte. Anscheinend hatte ich ihn mit meiner Reaktion verletzt, doch noch immer zitterte ich am ganzen Körper und dachte an Lia zurück. Er hatte sie getötet, doch er kämpfte ja auch nur für seine Bruderschaft so wie ich. Ich hatte ja auch auch schon einige Wesen der Schwarzen Bruderschaft auf dem Gewissen. Ich war nicht besser als er und wäre es nicht Lia gewesen dann hätte es mich wahrscheinlich nicht so aus der Fassung gebracht. Ich schloss meine Augen und atmete ein paar mal tief durch bis mein Zittern wieder aufhörte. Er hatte mich dort rausgeholt, ich verdankte ihm mein Leben und ich hatte ihm bisher nur schlechtes bereitet.
Ich öffnete meine Augen wieder und blickte auf das Blut, ich griff nach einem der Blutbeutel. Mit meinen Zähne riss ich in auf und schüttete das Blut meine Kehle herunter. Genüsslich leckte ich mir über die Lippen, das müsste erst einmal reichen. Dann legte ich den leeren Beutel wieder zurück und stellte mich langsam auf die Beine. Noch immer spürte ich die Schmerzen doch durch den Schlaf und das Blut war ich schon etwas besser bei Kräften.
Langsam lief ich durch das Zimmer bis ich bei der Balkontür ankam. Zögerlich blieb ich stehen, sollte ich wirklich zu ihm gehen. Doch ich wollte mich bedanken für das was er alles für mich getan hatte.  Ich öffnete die Tür und erschauderte leicht als mich die Kühle Nachtluft umfing.  „Scott“ flüsterte ich leise und trat neben ihn an das Geländer. Ich blickte auf die Stadt herunter, überall leuchteten Lichter in der Nacht und noch immer warn viele unterwegs. Ich holte tief Luft ehe ich mit leiser Stimme anfing zu sprechen „Danke“ es fiel mir Schwer diese Worte auszusprechen, bisher hatte ich mich immer alleine aus solchen Situationen retten können, doch heute nicht.  „Ich hatte mein Leben bereits aufgegeben … doch deine Stimme… sie gab mir neue Hoffnung“ Ich drehte meinen Kopf und blickt zu ihm, weinte er etwa? Wieso? Was war passiert, war es wegen mir? Leicht verwirrt starrte ich ihn an und wusste nicht so recht was ich machen sollte. Ein Gefühl in mir sagte mir das ich ihn in die Arme nehmen sollte um ihm etwas Geborgenheit zu geben. Doch ich traute mich nicht ihn anzufassen er würde es nicht wollen. Ich drehte mein Kopf wieder so damit ich auf die Stadt sehen konnte. „Ohne dich hätte ich den heutigen Tag nich überlebt“ meinte ich leise und dachte an den Moment zurück als ich dort lag und mich nicht bewegen konnte. Noch nie in meinem Leben hatte ich eine solche Panik erlebt, ich konnte mich nicht selber befreien. Und genau das war es was mir eine solche Angst eingejagt hatte.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 2:57 pm







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Einsamkeit

Die Tränen strömten über meine Wangen, wollten nicht versiegen. Nach all den Jahren hatten sich meine Gefühle wieder einen Weg nach draußen gebahnt und ich konnte sie nicht stoppen. Meine Mutter hat mir damals gesagt, dass eine schwere Zeit auf mich zukommen würde, in der alle nur das Schlechte in mir sehen würden. Na herzlichen Glückwunsch! Sogar meine eigene Braut sah das schlechte in mir! Warum hat mein Instinkt nur sie auserwählt ..?
Ich hörte die Tür aufgehen und zuckte zusammen. Warum kam sie hierher, warum konnte sie mich nicht in Ruhe lassen? Oder vielleicht rammte sie mir gleich ein Messer in den Rücken, weil ein Scheißmonster bin, das es nicht verdiente zu leben. Mein ganzer Körper verkrampfte sich, doch auch jetzt wollten die Tränen nicht versiegen. Super, jetzt würde sie die auch noch sehen. Doch als ich hörte, wie sie meinen Namen sagte, zuckte ich noch einmal zusammen und drehte mich zu ihr um, sah sie entgeistert an. Woher wusste sie, wie ich hieß, ich hab ihr meinen Namen niemals verraten! Jetzt war es mir egal, dass sie meine Tränen sah und doch wandte ich den Kopf wieder ab, schloss die Augen. Jetzt wollte sie sich bei mir bedanken, ernsthaft? Ich knirschte mit den Zähnen, aber ihre Worte berührten mich doch. Meine Stimme hat ihr neue Hoffnung gegeben .. alleine meine Stimme?
Aber konnte ich das glauben? Warum sagte sie mir das jetzt alles auf einmal ,warum jetzt? Ich wollte ihr glauben, glauben, dass sie es ernst meinte, aber ich konnte nicht. Vor wenigen Minuten hat sie mich noch angesehen, als hätte ich ihre ganze Familie umgebracht. Und vielleicht stimmte das sogar, wer weiß, vielleicht sind ja irgendwo unter den ganzen Toten, die ich auf dem Gewissen hatte, ihr Eltern dabei? Ich bemerkte, wie sie mich anstarrte und beinahe hätte ich sie wütend angefaucht. Hat sie etwa noch nie einen weinenden Mann gesehen? Oder war sie überrascht, weil ich doch tatsächlich sowas wie Gefühle hatte? Ich ballte meine Fäuste wieder, meine Muskeln waren zum Zerreißen gespannt und meine Sicht verschwamm wegen den ganzen Tränen. Ich konnte ihr nicht glauben, ich konnte es einfach nicht. Es stimmte, ohne mich hätte sie nicht überlebt, aber ihre Dankbarkeit? Meine Stimme, die ihr Hoffnung gegeben hat? Eine Lüge.
Jetzt drehte ich mich zu ihr um, meine Augen voller Schmerz und Trauer, ein trübes blaues Meer. "Kannst du dich nicht einmal entscheiden?! Entscheiden, ob ich ein Monster für dich bin oder was auch immer!", knurrte ich sie verbittert an. Meine Stimme klang nicht wütend ... eher verletzt. "Wie soll ich dir deine Worte glauben, wenn du grade eben noch Angst vor mir hattest?! Ich habe es gesehen! Ich bin nichts weiter als ein Ungeheuer für dich .... und ... das ist okay, aber bitte, hör auf mich in einem Moment zu hassen und in dem anderen dankbar zu sein oder so zu tun!", fuhr ich fort und die Tränen liefen immer noch über meine Wangen. "Mein Instinkt sagt mir, dass du meine Braut bist, aber wie kann das sein?! Meine Braut HASST mich insgeheim! Hör auf mir Hoffnungen zu machen, wenn es keine gibt! Bitte!", sagte ich mit zitternder Stimme und es klang beinahe wie ein Flehen. Ich senkte den Blick, knurrte und ballte die Fäuste mit noch mehr Kraft. Konnte ich es ertragen, wenn sie mich verließ? Ich musste es wohl, oder? Das mit uns hatte keine Chance. Spätestens wenn sie zu ihrer Fraktion zurückkehrte, war Schluss.
Dann sah ich sie wieder an, meine Augen dunkel vor Schmerz. "Wenn du mich hasst, dann geh einfach ... ich habe schon so viele Personen, verloren, die ....", fing ich an, aber mein Satz endete in einem leisen Schluchzen, weil ich gerade wieder alte Wunden aufriss. Meine Eltern haben mich beide verlassen, mein Vater mich sogar verraten ... ich schüttelte den Kopf, blickte sie mit zitternder Unterlippe an, und wandte mich dann von ihr ab, ging zur anderen Seite des Balkons und vergrub mein Gesicht in den Händen, damit ich sie nicht mehr sehen musste, und damit sie auch mein Gesicht nicht mehr sah. Die Einsamkeit umgab mich, kalt und erbarmungslos, wie mein ganzes Leben lang. Es würde für immer so bleiben, nie würde es da jemanden geben, der bei mir war, für mich da war ...


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 3:40 pm







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Als ich seine Augen sah die so voller Schmerz und Trauer war durchfuhr es mich kalt. Ich war Schuld ich hatte ihn verletzt. Seine Worte brannten sich tief in meine Seele, ja ich hatte einen kurzen Moment das Monster in ihm gesehen doch er hatte mir mehrmals bewiesen das er anders war. Er hatte sich um mich gekümmert, wenn er wollte hätte er mich sterben lassen können doch er tat es nicht. Und auch das er nun hier stand und weinte zeigte nur das er kein Monster war, er fühlte etwas. Es tat so unglaublich weh ihn so zu sehen wie er mich mit zitternder Unterlippe ansah. Er wandte sich von mir ab und trat an das andere Ende. Ich senkte mein Blick, er hatte ja recht ich wusste nicht was ich wollte. Nie wollte ich ein Gefährte in meinem Leben, bisher war ich immer ein einzel Kämpfer und es war gut so gewesen. Doch auch wenn ich jetzt gehen würde ich konnte Scott nicht mehr Vergessen, ich würde immer die Blauen Augen voller Trauer sehen und wüsste ich wäre Schuld. Ich seufzte leise auf wieso nur musste ich seine Braut sein, wieso genau ich? Wieso mussten wir aus anderen Fraktionen kommen? Wieso war es nicht diese Leya oder wie auch immer ihr Name war. Bei den Gedanken daran wie Scott eine andere Frau hatte durchzuckte mich Eifersucht. Wieso war das Leben immer so schwer? Wenn ich ihn doch nie getroffen hätte dann könnte ich mein Leben weiterführen wie bisher.
Ich richtete mein Blick auf Scott der immer noch am anderen Ende des Balkons stand und sein Gesicht in seinen Händen vergraben hatte. Langsam lief ich zu ihm hin, ich konnte den Anblick einfach nicht ertragen. Zögerlich hob ich meine Hand und legte sie auf seine Schulter. „Scott“ meinte ich leise „es tut mir Leid, im Schlaf… ich sah deine Erinnerungen… du hast meine Freundin getötet.“ ich atmete tief durch als das Bild wieder vor meinen Augen erschien „ich konnte in dem Moment nur noch daran denken wie du sie getötet hast“ flüsterte ich leise und setzte bereits an weiter zu sprechen, doch Plötzlich hörte ich eine Stimme hinter mir „Scott“ sofort fuhr ich herum und erblickte Leya. Scheisse wie hatte ich sie nicht früher gehört, jetzt war genau der Moment gekommen vor den ich schon eine Weile Angst hatte. Zuerst sah sie mich überrascht an doch dann fing sie an zu sprechen „Scott, was macht die Schlampe hier?“ Bei dem Wort Schlampe knurrte ich auf wie konnte sie es Wagen mich so zu nennen. Wut durchzuckte meinen ganzen Körper, meine Augen verfärbten sich in ein helles Silber. Wie ein Raubtier schlich ich auf sie zu und lies sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Noch immer war ich etwas geschwächt doch sie musste sterben, sie könnte mich verraten. „Wie hast du mich genannt?“ knurrte ich sie an und entblößte meine Fangzähne. Meine Gedanken wanderten zu Scott, für wenn würde er sich entscheiden? Würde er Leya helfen, er kannte sie schon viel länger und die beiden hatten sehr Vertraut miteinander ausgesehen. Wieso kam sie überhaupt in seine Wohnung? Bei den Gedanken daran das er eine andere Frau haben könnte wurde ich noch wütender und mir entfuhr ein Knurren.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 4:40 pm







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Opfer

Es war still, seitdem ich aufgehört habe zu reden und ich vermutete, dass sie bereits gegangen ist. Warum sollte sie sich auch nur eine Sekunde länger mit mir abgeben? Ich weinte ... weinte wegen ihr .. wegen der ganzen Scheißsituation ... aber sie brauchte es ja nicht zu interessieren. Sie sah mich nicht als ihren Gefährten oder so, es gab keinen Grund, länger miteinander zu reden.
Doch auf einmal spürte ich eine warme Hand auf meiner Schulter und drehte meinen Kopf leicht nach hinten. Ich erblickte sie - warum machte sie das jetzt wieder? Aber ihre Hand wirkte genauso beruhigend und tröstlich, wie ich es mir immer vorgestellt habe und meine Schultern fielen entspannt herab. Wieder sagte sie meinen Namen und ich schloss die Augen. Sie sprach meinen Namen so schön aus, ich wollte es tausendmal hören .. was würde ich dafür geben ....
Ihre folgenden Worte entsetzten mich dann wieder ein wenig - ich habe ihre Freundin umgebracht und sie hat es gesehen? Seufzend sah ich sie an. Ich wusste, ich hatte ihr jemanden genommen .. aber woher sollte ich das wissen? Damals habe ich auch noch nicht gewusst, dass sie meine verdammte Braut sein würde. Denn sie war es, egal wie sehr wir beide es leugneten. Ich drehte mich ganz zu ihr um, wischte mir schnell die Tränen weg und wollte etwas sagen, aber noch jemand sprach meinen Namen - die Stimme erkannte ich leider sofort. Leya. Was machte sie hier?
Ich konnte sie nur schockiert anblicken. Erwischt. Wie sollte ich das hier jetzt noch erklären? Das hier war unmissverständlich. Keiner legte dem Feind eine Hand auf die Schulter. Irgendwie versetzte mich die Beleidigung, die Leya ihr an den Kopf warf, in Rage und ich knurrte leise. Mit entging auch nicht der Blick, den sie mir zuwarf, in dem eine Frage lag. Auf wessen Seite würde ich stehen? Ich musste mich entscheiden und dies würde wohl eine der schwierigsten Entscheidungen in meinem ganzen Leben werden. Eine dieser beiden Frauen wird den Sonnenaufgang nicht mehr erleben.
Ich trat vor, sah Leya an. "Leya ...", sagte ich leise, legte beide Hände auf die Schultern .. meiner Braut und schob sie sanft hinter mich. Innerhalb von Sekunden hatte ich meine Entscheidung getroffen .. es stand schon von Anfang an fest, wen ich töten würde. "Scott, was soll das? Töte diese verdammte Schlampe!", fauchte sie, doch ich schüttelte den Kopf. "Sie ist meine Braut, Leya. Es tut mir leid. Ich kann sie nicht töten." Man sah das Entsetzen und den Schock auf Leyas Gesicht. Kurz blickte ich über meine Schulter zurück, zu der Frau, für die ich tatsächlich schon sowas wie Zuneigung empfand. Meine Mundwinkel zuckten kurz nach oben - jetzt würde ich ihr beweisen, dass ich ihr nicht weh tun würde - niemals.
"Ich lasse nicht zu, dass sie dich verführt! ICH bin deine Braut!", schrie Leya und plötzlich hatte sie mich und die "Fremde" mit einem Zauber gefesselt. Wütend brüllte ich auf und versuchte mich zu befreien, doch es war starke Magie, die nicht so einfach zu brechen war. Leya sah mich entschuldigend an, ehe sie knurrend zu der anderen Frau sah und einen tödlichen Zauber vorbereitete. Panik machte sich in mir breit .. nein! Panisch blickte ich zu ihr, versuchte mich zu befreien und strengte mich so sehr an, dass ich einen Schrei ausstieß. Alles passierte innerhalb von Sekunden. Leya ließ den tödlichen Zauber auf sie los und ich schrie auf. Ein lautes "NEEIN!" kam aus meinem Mund und mit einer nie dagewesenen Kraft durchbrach ich den Zauber^und warf mich mit ausgebreiteten Armen vor sie - genau rechtzeitig. Eine Sekunde später und es hätte sie getroffen. Mir blieb die Luft weg, sodass ich nicht einmal schreien konnte, obwohl es höllische Schmerzen waren. Wie ein Feuer breitete sich der Zauber in mir aus und schien mich von innen zu versengen. Ich fiel auf die Knie und umschlang mit den Armen meinen Körper, stieß kleine ,erstickte Schreie aus, bis die Schmerzen noch schlimmer wurden.
Mit einem lauten Brüllen warf ich mich auf den Boden und wälzte mich hin und her,es fühlte sich so an, als stünde ich in Flammen. Leya schrie sowas wie: "Nein!" oder "Was habe ich nur getan?!", aber ich bekam es nicht wirklich mit. Ehe ich sah, wie Leya mit einem verzweifelten, halb wahnsinnigen Schrei vom Balkon sprang. Als die Schmerzen auf einmal aufhörten, kapierte ich, dass sie gestorben ist. Der Zauber hörte auf zu wirken .. jeder Zauber ,den sie gewirkt hatte, ließ nach. Doch dieser hier ist bereits zu sehr fortgeschritten und ich merkte immer noch dieses Brennen in meinem Inneren. Und mit Schrecken sah ich ein: Ich würde sterben.
Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich mir die Haare ausgerissen hatte, während ich mich auf dem Boden gewälzt hatte, denn erst jetzt sah ich die Büschel dunkelbraunen Haars in meinen Händen. Zitternd lag ich da und sah mich nach meiner Braut um, war sie geflohen, als sich der Zauber gelöst hat? Mit einem zittrigen Keuchen lag ich da, zuckte immer wieder und merkte, wie ich von Sekunde zu Sekunde immer schwächer wurde. Ich fühlte mich dem Tod nahe, genauso wie in der Zelle der Weißen Bruderschaft. Mit dem Unterschied, dass man mir jetzt nicht mehr helfen konnte.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 5:16 pm







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Ich spürte die Hände von Scott auf meinen Schultern die mich hinter ihn schoben. Bei den Wort Schlampe knurrte ich erneut auf und wollte mich schon auf sie störte als ich die Worte von Scott hörte. In diesem Moment wurde mir klar er würde mir nie etwas antun egal in welcher Situation wir waren. Den Blick den er mir kurz zu warf lies mein Herz beinahe still stehen, er hatte sich wirklich für mich entschieden. Glück durchströmte mein ganzer Körper und ein kleines Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. Doch plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen, was war jetzt los? Verzweifelt zerrte ich an den unsichtbaren Fesseln die mich an Ort und Stelle hielten doch es nützte alles nichts. Mein Blick richtete sich wieder auf Leya, sie würde mich töten. Doch vielleicht war es besser so dann würde es wenigstens Scott gut gehen. Ich schloss meine Augen und wartete auf den tödlichen Zauber, ein Schrei neben mir lies mich meine Augen wieder öffnen und ich sah wie sich Scott vor mir war. Erschrocken starrte ich ihn an, nein… das durfte nich sein, wieso hatte er das gemacht? Entsetzt sah ich zu wie Scott auf die Knie fiel, der Zauber hätte mich treffen sollen nicht ihn. „Scott“ schrie ich und wollte zu ihm eilen, doch egal wie sehr ich versuchte der Zauber hielt mich noch immer an Ort und stelle. Nur im Augenwinkel sah ich wie Leya vom Balkon sprang, doch plötzlich konnte ich mich wieder Bewegen. Sofort rannte ich zu Scott und kniete mich neben ihm hin. „Nein“ flüsterte ich „du darfst nicht sterben“ sein Körper zuckte immer wieder und wieder. Ich hob meine Hand und strich im sanft über seine Wange, tränen rannten mir über die Wange.
„Gib nicht auf“ meinte ich mit starker Stimme. Verzweifelt sah ich ihn an, ich hatte keine Ahnung wie ich ihm helfen konnte. Ich wusste ja nicht einmal was es für ein Zauber war. „Kämpfe“ flüsterte ich leise und fuhr erneut über seine Wange. Meine Tränen tropften unaufhörlich auf den Boden herunter, wieso hatte er sich vor mich gestellt, ich sollte nun an seiner Stelle liegen. Ich schloss meine Augen, ich wollte ihn nicht verlieren. In diesem kurzen Moment war mir klar geworden das ich ohne ihn nicht mehr leben konnte, ich brauchte ihn. So wie ich noch nie jemand in meinem Leben gebraucht hatte. Es war mir egal das er von der Schwarzen Bruderschaft war, es war mir egal was er bisher gemacht hatte. Ich öffnete meine Augen wieder und sah in sein Gesicht. Es sah so schwach aus „ich brauche dich“ flüsterte ich leise. Das einzige was mir einfiel war Blut, ich wusste nicht ob es ihm helfen konnte doch ein Versuch war es wert. Ich hob mein Arm an mein Mund und bohrte meine Fangzähne hinein, saugte das Blut in mein Mund und zog meine Zähne dann wieder aus meinem Arm. Ich legte meine andere Hand auch an seine Wange und drehte sein Kopf zu mir. Ich näherte mich ihm und legte meine Lippen auf seine ehe ich sie etwas öffnete um ihm das Blut zu geben das ich in meinem Mund hatte. Immer noch rannten mir Tränen über die Wangen und tropften unaufhörlich auf Scotts Gesicht herunter.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 6:03 pm







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Auf Wiedersehen

Die Kraft verließ mich immer mehr und ich glaubte, dass ich alleine und einsam hier sterben würde. Warum sollte sie noch hier sein ...? Jeder würde doch wegrennen, wenn eine wahnsinnige Hexe einen töten wollte. Doch auf einmal war sie bei mir, kniete neben mir und ich hob meine blauen Augen, bis ich in ihre wundervollen Augen blicken konnte. Ich hörte ihre Worte und stieß ein Seufzen aus. Ich wollte doch auch nicht sterben, aber ich habe mich eben für sie ... geopfert. Als ich ihre Hand an meiner Wange spürte schloss ich die Augen und stieß einen friedlichen Seufzer aus. Warum veranlasste erst mein Tod sie dazu, bei mir zu bleiben ..?
Erschrocken stellte ich fest, dass ich darüber nicht nachdenken konnte - ich konnte es wirklich nicht mehr. Mein Verstand arbeitete fast gar nicht mehr und deswegen bekam ich auch noch kaum ihre Worte mit. Ich solle kämpfen ..? Auch wenn ich es versuchte, ich war viel zu schwach. Ich fühlte mich so, als hätte man mich innen ausgebrannt. Als wäre nur noch eine hohle Hülle von mir übrig. Schwach beobachtete ich sie, sah ihre Tränen die unaufhörlich auf den Boden tropften ... wegen mir ..? Es tat weh, dass sie deswegen jetzt so leiden musste ... aber ich habe mich gerne für sie geopfert. Alles was ich wollte, war, dass es ihr gut ging .. dass sie lebte .... auch ohne mich, wenn es sein musste.
Sie hatte ihre Augen geschlossen, aber ich wollte, dass sie sie aufmachte. Ich wollte noch einmal diese wunderbaren, grau-grünen Augen sehen, die mir nicht aus dem Kopf gegangen sind. Und sie tat mir den Gefallen, mit einem leichten Lächeln sah ich in ihre Augen, ehe mir ihre Worte den Atem raubten. Ich brauche dich ... Bei diesen Worten bebte meine Unterlippe leicht und meine Augen schimmerten. Warum hat sie es mir nicht früher gesagt ...? Dann hätte es nicht so weit kommen müssen .... "Meine Braut ...", brachte ich mit schwacher, leiser Stimme raus und musste mich anstrengen, damit ich nicht losließ ... ich wollte noch ein paar Sekunden länger bei ihr bleiben ...
Stumm beobachtete ich, wie sie ihre Fangzähne in ihren Arm schlug - würde sie wieder ihren Arm aufreißen, wie in der Zelle? Aber ich hatte das Gefühl, dass es mir nicht helfen würde. Ich habe kein Blut verloren, nur die Magie allein hat mich dahingerafft. Doch sie riss ihren Arm nicht auf, saugte das Blut - spinnte ich, oder trank sie ihr eigenes Blut? Ich wollte was sagen, aber da umfasste sie mein Gesicht und konnte nicht anders, als in ihre Augen zu sehen. Was hatte sie vor ...?
Plötzlich lagen ihre Lippen auf meinen und ich riss bei der Berührung die Augen auf, ein Gefühlschaos wirbelte in mir und ich spürte wie ihr Blut in meinen Mund lief. Sie wollte mich retten .... oh gott .... eine Träne lief über meine Wange und auch nachdem ich das Blut getrunken hatte, spürte ich keine Besserung. Es war vorbei. Aber in meinen letzten Momenten wollte ich noch das hier auskosten. Ich wandte all meine Kraft auf und drückte meine Lippen fester auf ihre, küsste sie. Oh, wie ich mich danach gesehnt habe, sie zu küssen ... doch ich hatte es mir natürlich ganz anders vorgestellt. In meiner Vorstellung war ich nicht kurz davor zu sterben und es tropften auch keine Tränen auf mein Gesicht. Schließlich war ich zu schwach, um sie weiter zu küssen und löste mich von ihr, ließ den Kopf langsam sinken und hob noch einmal meine Hand, um über ihre Wange zu streichen. "Meine Braut ... ich .. ich habe es nur für dich getan ...", fing ich an und mir wurde kurz schwarz vor Augen - nein! Ich musste noch etwas wissen!
Ich kämpfte für ein paar weitere Sekunden mit ihr und richtete meine Augen auf sie. "Ich .. ich will .. wissen .. wie du heißt .. ich will wissen .. wie meine wunderschöne Braut heißt ... damit ich dir immer wieder sagen kann, wie sehr ich ... ", brachte ich mit krächzender Stimme raus, ehe auch sie mir den Dienst versagte. Jetzt war nun endgültig Schluss. Alle Kraft verließ mich - aber ich wollte doch so sehr ihren Namen wissen ...
Aber ich konnte nicht mehr dagegen ankämpfen ... die Welt vor meinen Augen wurde schwarz und verzweifelt versuchte ich wieder ins Leben zurückzukommen, doch dieses Mal klappte es nicht. Meine Hand fiel von ihrem Gesicht ab und meine Augen richteten sich ins Leere. Das letzte was ich fühlte waren unendliche Trauer und Verzweiflung .. jetzt war ich wirklich alleine ....


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 6:44 pm







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Ich spürte wie er seine Lippen fester auf meine drückte und mich küsste, leichte Hoffnung stieg in mir auf. Doch als er seinen Kopf sinken lies wusste ich, es war zu spät ich konnte ihn nicht retten. Ich hörte seine Worte und strich ihm über die Wange. Er hatte sich nur für mich geopfert. „Rose“ flüsterte ich leise „mein Name ist Rose“ seine Stimmte brach ab und ich sah ihn entsetzt an. „Nein“ flüsterte ich „nein du darfst nicht sterben“ Seine Hand fiel von meiner Wange und plötzlich wirkten seine äugen so leer. „Scott“ schrie ich ihn an, packte ihn an den Schultern und schüttelte ihn verzweifelt.
Doch es nütze nicht sein Körper bewegte sich nicht mehr. Ein lauter verzweifelte Schrei drang aus meiner Kehle. Ich hob meine Hände und riss mir an den Haaren um den unglaublichen Schmerz in meinem innern zu überdecken. Mein Schrei wurde durch ein lautes Schluchzen ersetzt. Ich rutschte von ihm weg bis ich mit dem Rücken an das Geländer lehnte, zog meine Beine an den Körper und umschloss sie mit meinen Armen. Die Tränen flossen unaufhörlich aus meinen Augen, wieso er und nicht ich? . Er hatte mich verlassen, einfach so. Wieso wurde ich von allen verlassen, wieso hasste mich das Leben so? Ich brauchte Scott ohne ihn schien mein Leben keinen Sinn mehr zu machen. Ich legte meinen Kopf auf meine Knie und schloss meine Augen, ich konnte seinen leblosen Körper nicht mehr ansehen.
Wieso hatte er sich für mich geopfert, für mich das Unreine Blut. Ich war doch bloss ein unnötiger Hybrid, wieso hatte er mich gerettet? Die Schuldgefühle zerfrassen mich beinahe, ohne mich würde er noch Leben. Einsamkeit überrollte mich und schien mich beinahe zu unterdrücken, ich hatte niemand mehr nicht einmal mehr die Weisse Bruderschaft. Ich öffnete meine Augen wieder und starrte mir leeren Augen auf den Boden. Es hatte kein Sinn mehr, mein Leben hatte kein Sinn mehr. Ich holte mein Messer hervor und hielt es an meine Kehle. Meine Hand zitterte, sollte ich wirklich? Ich würde mich immer an die Schuld an Scotts Tod erinnern, ich würde immer sein leeren Augen vor mir sehen. Meine Gedanken wanderten zurück an meine Mutter wenn sie mich so sehen würde. Sie würde mich anschreien und mich schlagen, doch trotzdem war sie meine Mutter und ich würde sie immer lieben egal was sie tat. Ich schloss meine Augen wieder, ich hatte mich entschieden es hatte kein Sinn mehr. Mein Leben war vorbei als Scott seinen letzten Atemzug genommen hatte.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 9:12 pm







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Ein schmerzhafter Prozess

Ich wusste nicht wo ich war, aber ich war von Kälte und Finsternis umgeben. Niemand war hier ... nur ich und die Einsamkeit. Ich fiel auf die Knie und schrie verzweifelt. Ich musste meine Braut zurücklassen ... das ist das einzige, an das ich mich erinnern konnte. Nichts schmerzte mehr als diese Erkenntnis. Habe ich sie jetzt im Stich gelassen, indem ich mich für sie geopfert habe? Verzweifelt raufte ich mir durch die Haare, ehe sich eine Hand auf meine Schulter legte - sofort durchflutete Wärme meinen kalten Körper und die Einsamkeit verpuffte. Ich drehte mich um und sah direkt in die sanft leuchtenden, braunen Augen meiner Mutter. Sofort durchzuckte mich erneut der Schmerz. "Scott ... du bist so groß geworden ..", sagte sie mit liebevoller Stimme und strich über meine Wange, sah mich an, als wäre ich das wertvollste auf der Welt. Ich schluckte mehrmals und mir lief eine Träne über die Wange. "Mum .... sie haben dich ..." Sie legte den Zeigefinger auf meine Lippen und strich mir dann durchs Haar. "Shht ... shht ... es ist alles gut, Scott. Mir geht es gut ...", flüsterte sie und seufzte leise, sah kurz weg und dann wieder zu mir. "Du bist gestorben, mein Sohn .. nur deswegen bin ich hier ... denn du darfst nicht sterben .. du bist nicht mehr alleine, wie früher ...", sagte sie sanft und sah mir in die Augen. Ich konnte ihren Blick nur schweigend erwidern und zitterte wieder. "Ich weiß, es war schwer für dich .. und ich wäre auch gern bei dir geblieben ... aber du musst zurück. Jemand braucht dich ... und stirbt ebenfalls, wenn du nicht kommst ..." Ich schnappte nach Luft. Konnte es sein ...? Doch ehe ich etwas erwidern konnte, umfasste sie mein Gesicht und zwang mich, sie anzusehen. "Du musst jetzt wieder stark sein. Ich werde dich ins Leben zurückholen, aber es wird nicht angenehm für dich. Es wird ... dir Schmerzen bereiten ... denk einfach nur daran .." Sie umfasste meine Hände. " ... dass sich jemand sehr darüber freuen wird .. dass es sich lohnt zu kämpfen .. gib nicht auf ..", sagte sie eindringlich zu mir, es verging kaum eine Sekunde, da wurde mir erneut schwarz vor Augen.
Ich spürte, wie ich mich wieder in meinem Körper befand, doch es war ein schmerzhafter Prozess, wieder zu erwachen. Ich schrie laut vor Schmerzen, rollte über den Balkon und weinte sogar leicht vor Schmerzen. Es war das Schlimmste, was ich je erlebt habe, noch nie habe ich solche Schmerzen verspürt. Als würden alle Knochen auf einmal gebrochen und wieder eingerenkt werden .. oder so. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib .. doch wo war dieser Jemand, der auf mich wartete? Hatte mein Mutter gelogen, damit ich durchkam?
Einen Moment. Meine Braut! War sie hier?! Warte, wie hieß sie noch gleich ...? "Rose!", schrie ich aus Leibeskräften und streckte blindlings meine Hände aus. Gott, hoffentlich war sie noch hier ... verdammt ..


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 9:41 pm




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Ich war bereit ich würde es jetzt tun, ich würde meinem Leben ein Ende bereiten. Noch einmal Blickte ich mit tränen in den Augen zu Scott ehe ich meine Augen wieder schloss und meine Hand fest um das Messer schloss. Ein schrei lies mich meine Augen aufreissen, wer war das… war noch jemand anderes hier? Suchend lies ich meine Blick durch die Gegend schweifen doch niemand war hier. War ich nun schon so weit das ich mir Sachen einbildetet. Erneut schrie jemand und mein Blick viel auf Scott. Das Messer fiel aus meiner Hand und landete klirrend am Boden. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich Scott an, er bewegte sich wie konnte das sein? Er war doch Tod, ich hatte es doch mit eigenen Augen gesehen. Noch immer sass ich da und konnte es einfach nicht glaube, lebte er wirklich oder war es nur ein Streich der mir mein Verstand spielte. Erst als er meinen Namen schrie wurde ich aus meiner Starre gerissen.
Auf allen vieren kroch ich zu ihm und packte seine Hände mit meinen. „Scott „ flüsterte ich. Er schien ungeheure Schmerzen zu haben doch ich konnte ihm nicht helfen. „Ich bin hier“ meinte ich mit sanfter Stimme „ich bleibe bei dir“ Ich kniete mich neben ihn und betete seinen Kopf auf meine Knie. Mit meiner Hand strich ich durch seine Haare und flüsterte beruhigende Worte.
Tränen der Freude rannten mir über die Wangen, er lebte wirklich. Es war wie ein Wunder, er war von den Toten auferstanden. „Mein Kämpfer“ flüsterte ich leise, und ein lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus, ja er war mein. Das Gefühl als er mich verlassen hatte, es war so schrecklich. Doch erst durch dieses Erlebnis ist mir klar geworden das ich ihn brauchte. Es war mir egal das er aus einer andern Fraktion kam, ohne ihn wäre mein Leben nichts. Auch wenn er mich nach all dem vielleicht nicht mehr wollte, ich würde um ihn kämpfen. Sanft fuhr meine Hand über seine Wange und malten Muster darauf, in diesem Moment war alles um uns herum vergessen. Es zählte nur noch Scott und das er am Leben war. Einmal hatte es das Leben gut mir mir gemeint und hatte mir Scott zurück gegeben, ich würde ihn nie mehr hergeben.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 10:11 pm







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Wieder vereint

Es war verlockend, einfach wieder aufzugeben .. die Schmerzen waren so schlimm .. meine Mutter hat zwar gesagt, dass es nicht angenehm werden würde, aber das ist echt eine Untertreibung gewesen! Diese Schmerzen waren nicht mehr von dieser Welt. Ich brüllte weiter, wollte schon wieder einfach aufgeben, bis meine Hände von anderen gepackt wurden. Ich erstarrte und hörte dann eine sanfte Stimme, die meinen Namen sagte. "Rose ..", sagte ich zitternd und schrie dann wieder, doch innerlich war ich ruhig. Sie blieb hier bei mir ... ich habe es gehört ... kurz darauf, lag mein Kopf sanft auf ihren Knien - zumindest glaubte ich das - und ich beruhigte mich langsam. Die Schmerzen hielten an und ich ächzte und stöhnte, aber ihre bloße Anwesenheit linderte mein Leid.
Irgendwann schaffte ich es mit Mühe meine Augen zu öffnen und sah sie an, blinzelte und runzelte kurz die Stirn. War sie es wirklich ..? Doch dann spürte ich ihre Finger auf meiner Wange und zauberten mir ein glückliches Lächeln auf die Lippen. Ja, es war sie, es war Rose. "Rose ...", flüsterte ich wieder, sah sie an und legte eine Hand an ihre Wange. Noch immer schmerzte mein Körper, doch langsam wurden die Schmerzen immer schwächer. Doch diese Schmerzen zählten nicht mehr, nichts zählte mehr außer Rose und ihr schönes Lächeln und ihre wunderbaren Augen. Tränen liefen über ihre Wangen und ich wischte sie ihr sanft weg. Während ich ihr tief in die Augen sah, erinnerte ich mich an die letzten Sekunden, bevor ich gestorben bin. Oder ... waren es falsche Erinnerungen? Ich glaube sie hat gesagt, dass sie mich brauchte ....
"Rose ... brauchst du .. mich wirklich?", fragte ich leise und strich sanft über ihre Wange. Gott, ich war so froh, wieder bei ihr zu sein. Meine Mutter hatte Recht, es lohnte sich, zu kämpfen. Für Rose würde ich immer kämpfen ... und dann kam wieder ein Teil meiner Erinnerungen -den ich mir hoffentlich nicht einbildete - und sah vor meinem inneren Auge den Kuss, den wir getauscht haben. Ist es wirklich so geschehen? Haben wir uns geküsst? Ich senkte meinen Blick, ehe ich ihn wieder zu ihren Augen hob. "Und ... haben wir uns wirklich geküsst?", fragte ich etwas verlegen und lächelte verträumt. Jetzt legte ich meine Arme um sie und zog mich an sie ran.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 10:37 pm







Rose Catrall

Endlich öffneten sich seine Lieder und ich konnte in die wundervollen Blauen Augen sehen. Ich hörte in meinen Namen flüstere und mein lächeln wurde noch etwas breiter. Genüsslich schloss ich einen kurzen Moment meine Augen als er meine Wange berührte ehe ich sie wieder öffnete und seinen Blick erwiderte. Meine Hand fuhren sanft die Konturen seine Gesichtes nach. „Ja“ flüsterte ich leise „ja ich brauche dich“ endlich hatte ich die Worte ausgesprochen die ich mir selber kaum eingestehen konnte. Bei seiner nächsten frage sah ich etwas schüchtern zu Seite als ich an den Kuss dachte. Warte wieso schüchtern… ich war doch sonst auch nicht so ich richtete mein Blick wieder auf ihn ehe ich leise Sprach „ja… wir haben uns geküsst“ Obwohl so richtig als Kuss konnte man das ja nicht durchgehen lassen eher war es meine letzte Hoffnung gewesen um ihn zu retten.
„Es tut mir leid… wegen mir bist du mehrmals fast gestorben“ fing ich an zu sprechen „ich kann es gut verstehen wenn du mich nicht mehr sehen willst, ich kann es mir selber kaum verzeihen.“ Ein frustrierte seufzen entfuhr mir „ohne mich bist du viel besser dran, dann wäre das alles hier nicht Passiert. Dann wärst du nicht fast gestorben. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie ich mich Gefühlt hatte als du dalagst und dich nicht mehr Bewegt hast.“ Ich schloss meine Augen bei den Gedanken an seinen Leblosen Körper. Erst als ich anfing weiterzusprechen öffnete ich sie wieder um in seine Augen zu sehen. „Es tat so unglaublich weh in meinem innern… ich… ich wollte mich selber töten“ meine Stimme zitterte leicht hätte er auch nur eine Sekunde später angefangen zu schreien dann wäre es zu spät gewesen. „Ich kann es wirklich nach voll ziehen wenn du nichts mehr mit mir zu tun haben willst, ich bringe dich nur in Schwierigkeiten“ leicht außer Atem stoppe ich und wartet auf seine Reaktion. Ich hatte mich völlig in Ragge geredet, die Worte waren nur so aus mir herausgeflossen. War es nun vorbei? Würde er mich nie wieder sehen wollen? Doch eins wusste ich wenn es so war dann würde er mein Herz herausreissen. Ich würde nur noch wie ein wrack durch mein Leben wandeln und mich immer nach ihm sehnen egal wo ich war.

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 11:17 pm







Scott McLeod

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Ich brauche dich

Ich sah Rose an, wartete auf eine Antwort und drückte meine Wange an ihre Finger, lächelte. Mein Lächeln wurde breiter als sie wirklich sagte, dass sie mich brauchte ... ich konnte kaum glauben, dass sie das gerade wirklich gesagt hat. Und es machte mich unendlich glücklich. Ich strich nochmal zärtlich über ihre Wange und sah sie mit liebevoll leuchtenden Augen an. Die ganze Zeit habe ich es nicht wahrhaben wollen, aber sie war tatsächlich meine Braut - schon seit unserem ersten Treffen. Die Umstände waren schwierig gewesen, doch jetzt ... jetzt saß sie hier, strich über mein Gesicht und sagte, dass sie mich braucht. Es gab nichts besseres. Und als die Bestätigung kam, dass wir uns auch wirklich geküsst haben, lächelte ich wieder. Es war vielleicht kein schöner Kuss gewesen, aber das konnte man ja noch nachholen.
Gerade wollte ich was sagen, da fing sie an zu reden und ich hörte ihr zu. Was? Es sollte ihr nicht leid tun, sie konnte nichts dafür und es war allein meine Entscheidung gewesen ... alles. Dass ich sie zurück aufs Schlachtfeld transloziert habe und dann gefangen genommen wurde .. oder auch hier, dass ich mich für sie geopfert habe. Sie konnte rein gar nichts dafür. Aber ihre Worte, dass es ihr wehtat, dass sie meinte, ohne sie, sei ich besser dran, versetzte mir einen Stich. Nein, das stimmte nicht, ohne sie wäre ich ärmer dran. Ohne sie könnte ich nicht einmal mehr leben verdammt. In den Minuten bevor ich mich für sie geopfert habe, habe ich erst richtig verstanden, wie sehr ich sie brauchte. Ohne sie würde mein Leben keinen Sinn mehr machen ...
Als Rose sagte, dass sie sich selber töten wurde, blieb mir die Luft weg und ich sah sie entsetzt an. Was?! War es tatsächlich so unerträglich für sie gewesen, dass sie sich das Leben nehmen wollte? Oh Gott ... meine Mutter hat auch gesagt, dass sie bald sterben würde, wenn ich nicht zurück ins Leben kam. Jetzt verstand ich warum und ich schluckte. Doch bei ihren letzten Worten reichte es mir wieder, ich setzte mich auf und legte einen Finger auf ihre Lippen und sah sie eindringlich an. "Hör auf, sowas zu sagen, Rose. Ich will, dass du bei mir bleibst ... und für die Ereignisse konntest du nichts. Hör auf dir die Schuld daran zu geben ... denn ich verurteile dich nicht ..", flüsterte ich und strich mit den Daumen über ihre Wangenknochen, sah ihr mit einem sanften Lächeln in die Augen. "Ich brauche dich auch, Rose und ein Leben ohne dich .. ist kein Leben. Zumindest keines, das ich leben möchte. Du bedeutest mir so viel und glaub mir, ich lass dich nicht mehr gehen", flüsterte ich und meine Augen verfärbten sich schwarz. Sie gehörte mir, sie war meine Braut und ich wäre beinahe für immer von ihr getrennt gewesen .. das würde nicht noch einmal passieren.
Nichts und niemand würde uns noch einmal trennen.
Um ihr zu beweisen, wie viel sie mir bedeutete, näherte ich mich ihrem Gesicht, flüsterte dicht an ihren Lippen: "Meine Braut ..." und drückte meine Lippen auf ihre, küsste sie. Jetzt wo ich nicht kurz davor war zu sterben, fühlte sich das hier tausendmal besser an - ein Kribbeln zog sich durch meinen gesamten Körper und ich erschauderte wohlig. Ein leichtes Seufzen drang aus meinem Mund und ich zog sie mit meinen Armen dicht an mich heran, vertiefte den Kuss. Konnte sie jetzt auch die Verbundenheit spüren ..?


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   So Jun 04, 2017 11:54 pm







Rose Catrall

Ich spürte seinen Finger an meiner Lippe und erstarrte in meiner Bewegung . Er wollte das ich bei ihm blieb, ein leichtes lächeln legte sich auf meine Lippen nach all dem wollte er mich immer noch in seiner Nähe haben. Er verurteilte mich nicht, gefangen in seinen Augen konnte ich meinen Blick nicht mehr von ihm abwenden. Die Berührungen an meiner Wange hinterlassen ein leichtes kribbeln, was war das? So etwas hatte ich noch nie gefühlt. Mein lächeln wurde noch breiter als ich seine Worte hörte, er brauchte mich auch, er wollte ohne mich nicht leben. Fasziniert sah ich zu wie sich seine Augen verfärbten, nun leuchtete mich seine Augen schwarz an.
Er kam meinen Gesicht näher, ich konnte bereits seinen Atem auf meinen Gesicht spüren als er die Worte flüsterte. Mit stocke der Atem, seine Braut es hörte sich so unglaublich toll an. Noch ehe ich wieder richtig Atem holen konnte spürte ich seine Lippen auf meinen. Mit einem zufriedenen seufzen schloss ich meine Augen. Ein kribbeln durchfuhr meinen ganzen Körper und ich erzitterte leicht. Seine Lippen fühlten sie warm und zärtlich an und sein Duft betörte mir beinahe die Sinne. Das Gefühl seiner Lippen auf meinen war einfach überwältigend. Als seine Arme meinen Körper umschlossen umschlang ich seinen Hals und zog ihn noch näher an mich.
Die Zeit schien für einen Moment still zu stehen und es gab nur noch ihn und mich. Die Gefühle die in meinen ganzen Körper tobten wie ein Wirbelsturm fühlte sich einfach unglaublich an, noch nie hatte ich so etwas Gefühlt. Alle schlechten Dinge in meinem Leben warn vergessen, ich fühlte mich so Geborgen und beschützt. Nach einer kurzen Zeit löste ich mich wieder von ihm, keuchend schnappte ich nach Luft und wieder genügen Sauerstoff zu bekommen. Langsam öffnete ich meine Augen wieder die mittlerweile Silbern leuchteten. „Scott“ hauchte ich immer noch ausser Atem, schlang meine Arme um seinen Rücken und vergrub meinen Kopf in seiner Brust. „Ich bin so froh das du Lebst“ flüsterte ich leise, drückte mich noch näher an ihn und zog seinen Geruch in meine Nase.  

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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Mo Jun 05, 2017 12:21 am







Scott McLeod

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Jetzt gehörst du zu mir

DIe Gefühle, die mich während unseres Kusses überkamen, waren einfach überwältigend. Empfand ich wirklich schon so viel für sie? Es war unglaublich ... und längst nicht mehr nur mein Instinkt. Ich habe Gefühle für diese unglaublich sture, schöne Frau entwickelt.
Als sich Rose von mir löste, holte ich Luft, keuchte leicht und sah sie mit einem Lächeln an. Ihre silbernen Augen zogen mich in ihren Bann und ließen in mir wieder die Frage hochkommen, was sie denn nun eigentlich genau für ein Wesen war, aber diese Frage hatte auch noch später Zeit. Jetzt wollte ich nur ihre Nähe genießen und dieses neuartige Gefühl, dass mich durchströmte. Nur wir beide existieren in diesem Moment - es hätte sich sogar ein Meuchelmörder von der Seite nähern können - ich hätte ihn nicht bemerkt. Ihre Worte machten alles nur noch besser und ihre Arme, die sich um meinen Rücken schlangen, durchfluteten mich mit Wärme. Sanft zog ich sie noch näher an mich heran und strich sanft über ihren Kopf, als sie diesen in meiner Brust vergrub. Genau von solchen Momenten hab ich geträumt ... wie oft habe ich mir vorgestellt, dass sie sich an mich kuscheln würde ... doch das hier war kein Traum. Glück ergriff mich und ich fühlte mich einfach nur wunderbar. "Ich bin auch froh, dass ich wieder da bin und bei dir sein kann ...", flüsterte ich, küsste sie sanft aufs Haar und schloss die Augen. Während meines "Totseins" habe ich die Einsamkeit bemerkt, die mich erdrückt hatte. Ohne sie war ich einsam und kein anderes Wesen würde diese Einsamkeit vertreiben können ... außer Rose ..
Mit einer sanften Bewegung strich ich ihr über den Rücken und lächelte dann. Sie wollte bei mir bleiben und ich würde sie bei mir behalten. Meine Wohnung? Vergangenheit ... jetzt war es unsere Wohnung. Ohne Vorwarnung hob ich Rose auf meine Arme, lachte sie glücklich an und ging dann mit ihr wieder in die Wohnung rein. Sanft setzte ich sie auf dem Bett ab und nahm neben ihr Platz. "Brauchst du noch irgendwas ... Blut vielleicht ...? Und geht es dir wieder gut ..? Du warst so schwer verletzt ..", flüsterte ich und strich vorsichtig über die Stellen, wo sich noch die Verbände befanden. Ich erinnerte mich daran, wie ich sie in der Ruine gesucht hatte, voller Verzweiflung .. und sie dann gefunden habe .. die Angst, die ich verspürt hatte ... nein, es war blanke Panik gewesen. Meine Augen glitten wieder zu ihren und ich fuhr mit meinen Fingern sanft über die Konturen ihres Gesicht, umrandete ihre Lippen und lächelte.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Mo Jun 05, 2017 12:53 am







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Ich spürte wie er mich auf die Haare küsste, schloss meine Augen und kuschelte mich noch näher an ihn. Er roch einfach so unglaublich gut. Plötzlich spürte ich den Boden unter mir nicht mehr und löste mich etwas um Scott anzusehen. Ich erwiderte das lächeln das er mir schenkte und drückte mir wieder an ihn. Sanft platzierte er mich auf das Bett und setzte sich dann neben mich. Seine Worte erinnerten mich wieder an an die Bombardierung, und ich sah wieder wie die Decke über mir zusammen stürzte. Schuldgefühle kamen in mir hoch ich hatte es völlig vergessen, ich hatte mir überhaupt keine Gedanken über die anderen Wesen der Weissen Bruderschaft gemacht. Ich wusste nicht einmal wie viel noch lebten ja ob überhaupt jemand lebte. „Nein ich brauche nichts“ antwortet ich ihm auf seine Frage, die Schmerzen waren immer noch da doch sie waren erträglich. Sie würde nur mit der  Zeit verschwinden da konnte mir Blut auch nicht weiterhelfen.
Mein Blick wanderte zu seinem Gesicht als seine Fingern über meine Wangen fuhren und ich vergass schon wieder beinah was vorher alles gesehen war. Ich schüttelte leicht meinen Kopf um meinen Blick von ihm lösen zu können. Dann zog ich mein Handy aus meinem Sack und blickte darauf. Mehrere Anrufe und nachrichten von Alex waren darauf zu sehen. Erleichterung breitete sich aus, wenigstens von Alex wusste ich das er noch am Leben war. Ich öffnete die Nachrichten, immer wieder fragte er wo ich war und ob es mir gut gehe. Ich schrieb ihm schnell zurück das ich während des Angriffs einen Auftrag erledigte und es mir gut ging und er sich um mich keine Sorgen machen sollte.
Mit einem seufzend versorgte ich mein handy wieder, ich hatte ihn gerade angelogen, und ich hasste es zu Lügen. Mein Blick wanderte wie von selbst wieder zu Scott, „ein wenig Schlaf würde mir nicht schaden“ meinte ich leise „und dir wohl auch nicht“ Den Kampf um sein Leben musste ihn sicher auch etwas mitgenommen haben „hast du noch Schmerzen? Kann ich für dich noch etwas tun? “ fragte ich ihn und dachte an die qualvollen schreie von ihm zurück.
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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Mo Jun 05, 2017 1:16 am







Scott McLeod

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Unsicherheit

Abwartend sah ich sie an und hatte das Gefühl, dass sie über etwas ganz anderes nachdachte. Ich verspürte den Drang, sie zu fragen, woran sie dachte, aber vielleicht war es besser wenn ich die Klappe hielt. Ich wartete immer noch auf ihre Antwort, hielt mich dazu bereit, mich in den Keller zu translozieren, falls sie Blut brauchte, aber sie brauchte nichts .. zumindest behauptete sie das. Und ich glaube ihr auch.
Während ich mit den Fingern weiterhin über ihr Gesicht fuhr, bemerkte ich, dass sie wieder abwesend wirkte. Was war los? Sie schien an etwas ganz anderes zu denken, das ihr Sorgen bereitete. Sie ignorierte mich und tippte auf ihrem Hand rum, ich konnte es mir nicht verkneifen, einen kurzen neugierigen Blick auf das Display zu werfen. Mit wem schrieb sie da? War es ein anderer Mann? Quatsch, warum sollte sie das jetzt tun, wo sie mir vor ein paar Minuten noch gesagt hatte, wie sehr sie mich brauchte. Dennoch ließ mich ein ungutes Gefühl nicht los, unruhig zuckten meine Hände und ich zog meine Hand wieder weg.
Irgendwann steckte sie ihr Handy mit einem Seufzen wieder weg und ich erwartete irgendwie, dass Rose mir sagte, mit wem sie geschrieben hatte und worum es ging .. obwohl ich das unmöglich von ihr verlangen konnte. Aber ich hatte eben Angst ... trotz allem gehörte sie immer noch der gegnerischen Fraktion an und wir konnten leicht auffliegen. Das mit uns durfte niemals rauskommen. Ich hob den Kopf, als ich ihre Worte hörte, doch sie ging gar nicht auf das Handy an oder darauf, mit wem sie geschrieben hat. Ich seufzte nur und rieb mir kurz den Nacken. Ja, Schlaf könnte ich eindeutig gebrauchen .. die Müdigkeit zerrte an mir und ich hatte mich nur wegen Rose noch auf den Beinen halten können. Als sie fragte, ob sie was für mich tun könnte, senkte ich kurz den Blick, ehe ich ihn wieder hob und in ihre Augen sah. "Bleib bei mir ...", flüsterte ich und sah sie lange an. Ich meine es ernst, ich brauchte ihre Nähe - jetzt und hier während ich schlief. Ich zog schnell meine Schuhe und mein Shirt aus und ließ mich dann aufs Bett fallen. Ich rückte nach innen, sodass Rose auch Platz hatte - sie musste nicht im gleichen Bett schlafen wie ich, wenn sie nicht wollte, aber ich würde sie wirklich brauchen.
Noch immer lagen meine blauen Augen auf ihrer Gestalt, musterten sie, ehe ich mir die Frage nicht mehr verkneifen konnte: "Rose, mit wem hast du grade geschrieben?", fragte ich leise und unsicher. Wenn es ein Mitglied der Weißen Bruderschaft war .... ich wollte mir gar nicht ausmalen was passierte, wenn sie ihm verraten hatte, wo ich wohnte und ... nein! Das würde sie niemals tun. Ich vertraute ihr ... sie würde mich nicht einfach so hintergehen, davon war ich überzeugt.


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BeitragThema: Re: What is destiny doing with us?   Di Jun 06, 2017 8:24 pm







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Er wollte das ich bei ihm blieb, tief sah er mir in die Augen und ich konnte meinen Blick von seinen Blauen Augen nicht mehr abwenden. Erst als er sein Blick abwandte blinzelte ich ein paar mal und beobachtete dann wie er sein Shirt abzog und sich auf das Bett legte. Ich stand auf und hielt in meiner Bewegung in als ich seine frage hörte. Langsam dreht ich mich zu ihm um und sah in an. Wieso fragte er mich das? Vertrauen er mir etwa nicht, diese Vorstellung kränkte mich leicht doch ich lies es mir nicht anmerken. „mit Alex“ meinte ich und lies mein Blick auf ihn Ruhen um seine Reaktion zu sehen. „Er wollte nur wissen wie es mir geht“ fügte ich dann nach einer Weile noch hinzu und drehte ihm den Rücken zu. Dann zog ich mir meine Schuhe aus ehe ich noch einen kurzen Blick über meine Schulter zu ihm war und Scott leicht unsicher ansah. Sollte ich mir meine Hose auch ausziehen oder nicht... doch zum Schlafen war es viel angenehmer ohne. Also wendete ich meinen Blick wieder von Scott ab und zog mir meine Hose aus ehe ich mich zögerlich neben ihn legte.
Ich starrte an die Decke und dachte über den heutigen Tag nach, in den letzten Stunden war so unglaublich viel Passiert. Mein Gedanken wanderte wieder zurück an die weisse Bruderschaft, wie viele wohl überlebt hatten? Morgen werden ich mich wohl mal auf den Weg dorthin machen und schauen was von unserem Hauptquartier noch übrig ist und vielleicht war in meiner Wohnung auch noch etwas brauchbares zu finden. Und einen Ort zum bleiben müsste ich mir morgen auch noch suchen, ich sollte mich vielleicht mit Alex treffen er würde mir sicher weiterhelfen. Ich schloss meine Augen und schob die Gedanken beiseite, ich wollte jetzt nicht wieder darüber nachdenken morgen hätte ich mehr Kraft dazu.
Ich drehte meinen Kopf zu Scott und öffnete meine Lieder wieder, „sind wie hier sicher?“ fragte ich ihn leise und dachte an Leya zurück, sie stand auch einfach in der Wohnung.„taucht hier niemand anderes auf?“
Wieso war sie überhaupt hier her gekommen, leichte Eifersucht machte sich in mir breit. War zwischen ihr und Scott mehr als nur Freundschaft gewesen?
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